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Tipps gegen Eisenmangel

Müde und lustlos? Dahinter kann ein Eisenmangel stecken. WOMAN verrät, welche Lebensmittel das meiste Eisen enthalten.


Tipps gegen Eisenmangel

Müdigkeit, Konzentrationsprobleme ( Konzentrationsübungen , brüchige Nägel, Haarausfall , eingerissene Mundwinkel, eine zu starke Regel : Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome haben, leiden möglicherweise auch Sie an Eisenmangel. So wie jede zehnte Frau in Österreich.

Eisen ist eines der wichtigsten Spurenelemente in unserem Körper. Jede Zelle braucht es. Es ist verantwortlich für den Sauerstofftransport im Blut, für die Arbeit unseres Gehirns, für Konzentration und Merkfähigkeit sowie für die Energiegewinnung, und es sorgt dafür, dass unsere Muskeln ihre Aufgabe erfüllen. Das Hauptproblem: Der Körper kann Eisen nicht selbst herstellen, er muss es von außen aufnehmen.

Eisenmangel ist Frauensache

Am stärksten betroffen von Eisenmangel sind Frauen im gebärfähigen Alter. Durch den regelmäßigen Blutverlust bei der Menstruation, vor allem bei starken Blutungen, kann er chronisch werden. Außerdem besteht ein erhöhtes Riskio bei Schwangerschaft und Geburt, hohem Blutverlust bei Operationen, einseitiger Ernährung (z. B. Vegetarier), Glutenunverträglichkeit, Kindern und Jugendlichen im Wachstum, alten Menschen, Gastritis oder chronischen Entzündungen mit Blutungen im Magen-Darm-Bereich.

Eisenhaltige Ernährung

Gleich vorweg: Eisenhaltige Lebensmittel sollten täglich auf dem Speiseplan stehen! Denn unser Körper kann das Spurenelement nicht speichern. Für eine ausreichende Versorgung mit Eisen muss also die Zufuhr von Eisen höher sein als der Verbrauch.

Die meisten Lebensmittel, die auf dem täglichen Speiseplan stehen, enthalten jedoch nur geringe Mengen des Spurenelements. Ein besonderes Augenmerk sollte deshalb bei der Ernährung auf Lebensmittel gelegt werden, die besonders reich an Eisen sind.

• Als besonders gute Eisenquelle bieten sich tierische Produkte, wie Innereien oder Fleisch, an.

• Auch Vollkornprodukte, grünes Gemüse und Hülsenfrüchte sollten eine besondere Rolle in der Ernährung spielen.

Oxalsäure verhindert Eisenaufnahme

Spinat ist im Gegensatz zur allgemeinen Meinung eine schlechte Eisenquelle, denn in ihm befindet sich Oxalsäure, welche die Aufnahmefähigkeit negativ beeinflusst.

Neben Oxalsäure können auch sogenannte Alginate, die etwa in Fertigsuppen zu finden sind, die Eisenaufnahme im Körper verhindern.

Eisenpräparate sollten nur bei einem sehr starken Eisenmangel genutzt werden. Denn Überdosis an Eisen kann zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Achten Sie also darauf, dass Ihre Eisenaufnahme ausgewogen bleibt - nur dann werden Sie davon positiv beeinflusst.

So steigern Sie die Eisenaufnahmefähigkeit

Neben der Zufuhr von eisenhaltigen Lebensmitteln lässt sich der Tagesbedarf auch durch eine Unterstützung der Eisenaufnahmefähigkeit erreichen. Vitamin C, unterschiedliche Aminosäuren und Fructose helfen dem Körper dabei, das Eisen aufzunehmen.

Kaffee und schwarzer wie auch Beauty-Elixier grüner Tee dagegen enthalten Tannine, die die Aufnahme von Eisen aus vegetarischer Kost hindern. Für Vegetarier sollte daher zwischen eisenreichen Mahlzeiten und dem Teetrinken mindestens eine Stunde Pause liegen.

Ein weiterer Tipp (vor allem für Schwangere): Immer ein Glas Orangensaft zum Essen zu trinken! So wird der Bedarf an Vitamin C gedeckt und eine vermehrte Aufnahme von Eisen bewirkt. Durch diesen Tipp kann eine Mangelernährung vermieden werden.