Ressort
Du befindest dich hier:

3 Tipps: Freundschaften erhalten, wenn auf einmal alle deine Freundinnen Kinder kriegen

Ihr wart jahrelang die besten Freundinnen, die Samstag-Nacht gehörte euch und nichts konnte eure eingeschworene Mädels-Truppe trennen. Bis auf einmal die Erste schwanger wurde! Und dann die Nächste. Und die Nächste. Und damit verändert sich auch eure Freundschaft komplett! Wie du diese erhalten kannst, auch wenn du keine Kinder hast.


Wenn auf einmal alle deine Freundinnen Kinder kriegen
© iStockphoto.com

Bekommt eine Freundin ein Baby und du (noch) nicht, dann verändert sich zwangsläufig auch euer Verhältnis. Denn so sehr diejenige auch verspricht, eine lockere und coole Mama zu werden, weiß man nie, wie sehr so ein kleiner Wonneproppen das eigene Leben beeinflussen kann!

Und auf einmal ist der Fokus ein gänzlich anderer - daran können selbst die innigsten Freundschaften zerbrechen! Die gebürtige Berlinerin elv will das bei ihren Mädels auf jeden Fall verhindern und hat daher auf ihrem Blog "Einfach machen" drei wunderbare Tipps gesammelt, die wir hier auch mit euch teilen dürfen, um die Freundschaft mit jungen Mamas zu erhalten:

Wie man befreundet bleibt, wenn man kinderlos unter Muttis ist

Irgendwann geht es los. Menschen machen Babys. Sogar die Menschen, mit denen man sich immer noch wie 16 fühlt und die am besten trinken, rauchen und tanzen konnten. Auch beste Freundinnen bleiben nicht verschont.

Sich kurz nach der Schwangerschafts-Nachricht einer (weiteren) Freundin in Selbstmitleid suhlen - ja, das ist okay. Es ist vollkommen in Ordnung, mal kurz richtig egoistisch zu wimmern und sich zu fragen, was diese Babys mit eurem Leben machen.

Denn wer nimmt sich jetzt Zeit, um den neuen Mann als Erste zu besprechen? Wer kann spontan vorbeikommen, wenn dieser sich wieder verabschiedet und zusammen pinke Perücken kaufen gehen, um die Trauer zu überwinden? Und vor allem: Wer kennt euch schon so gut und lange, dass ihr die Lebensänderungsratschläge auch annehmt? So, nun ist es genug, jetzt geht es darum, das Beste aus der unaufhaltbaren Zellteilung zu machen und dafür bekommt ihr diese drei Tipps:

Mit Fachwissen überraschen

Natürlich gibt es auch im Babywonderland Trends und Lifestyle-Strömungen. Schmeißt mit Buzzwords um euch, bis die Rasseln klappern! Wusstet ihr etwa, dass man mit sogenannter Ausscheidungskommunikation Babys von Anfang an windelfrei erziehen kann? Hättet ihr nicht auch gern conscious parents gehabt? Ganz fancy ist gerade außerdem Baby-Led Weaning (BLW), bei dem das Kind bestimmt, wann es abgestillt werden will. Egal, ob eure Freundinnen etwas davon versuchen oder nicht, allein, dass ihr die Themen aufbringt, zeugt von Interesse und baut eine kleine Brücke zwischen den nun auseinander treibenden Lebensstilen. Helft zum Beispiel beim Nestbau mit coolen Ideen fürs Kinderzimmer.

Zuhören & lernen

Glaubt es oder nicht, aber eure Freundinnen wussten vorher auch nicht, dass sie sich für so manche abgefahrene oder sterbenslangweilige Dinge mal interessieren würden. Egal, wie gut sie vorbereitet waren, dass ihr Leben sich so auf den Kopf stellen würde, hatte keine geahnt! Lasst euch also gern mal erklären, warum man für einen Bugaboo-Kinderwagen ein Monatsgehalt ausgeben soll oder wieso ein Erwin Müller-Teppich der neueste Shit ist. Nutzt es aus, dass ihr nicht die Erste seid, die sich mit so einer schwerwiegenden Entscheidung auseinandersetzen muss und lernt, lernt, lernt!

Sensibilität für Themen

Jetzt wird es kompliziert, denn bei manchen Themen können die besten Freundinnen nicht (mehr) mitreden und bei wieder anderen ist man selbst (noch) raus. Die Balance zu finden zwischen den Themen, die man vielleicht nicht mehr anspricht, weil sie Müttern mittlerweile banal oder unreif erscheinen und den Meinungen und Tipps, die man selbst zu Baby- und Erziehungsthemen geben darf, ist schwer zu finden.

Selbst wenn ihr von Anfang an offen seid und eure Freundinnen versprechen zu versuchen da nicht starrsinnig zu sein, es wird auch mal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Daher auch an die Freundinnen: Kommt ja nicht mit „wenn du erst mal Kinder hast…“ um die Ecke und unter Freundinnen sollte man natürlich versuchen für alle Themen emphatisch zu bleiben.

Wichtig ist, dass ihr dann nicht eingeschnappt den Schwanz einzieht, sondern am Ball bleibt und die andere Seite das dann auch versteht. Seht ein, dass es nicht mehr so werden wird wie früher, egal wie bockig ihr seid. Es wird jetzt anders.

Es kommen neue Rituale, neue Erinnerungen und Momente ins Freundschaftsalbum. Auch jede Mama braucht eine Freundin. Als ich gestern in der S-Bahn saß, kamen zwei Frauen mit einem Mädchen und drei Koffern herein. Sie waren auf dem Weg nach Venedig und ich erinnerte mich, wie cool ich manche Bekanntschaften meiner Eltern fand und so ein Mädelstrip für mich richtig cool gewesen wäre. Also werde ich in Zukunft einfach die coolste nicht verwandte Tante, die die Kinder meiner Freundinnen haben können!

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .