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Tipps für Allergiker

Rechtzeitig vor der Pollen-Hochsaison und dem Tierhaarwechsel sorgen diese Expertentipps für weniger Belastung durch Allergene in den eigenen vier Wänden und unterstützen ein schnupfenfreies Wohlfühlen.


Tipps für Allergiker
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Schon die Einrichtung der Räume kann erheblich dazu beitragen, das Leben für Betroffene zu vereinfachen. "Allergene bleiben besonders leicht an Gardinen, Vorhängen und Teppichen haften. Wer sich stattdessen für Rollos, Jalousien, Hartböden oder flachgewebte Teppiche entscheidet, kann die Belastung in den eigenen vier Wänden und den Reinigungsbedarf erheblich minimieren", erklärt Norbert Schechner, Abteilungsleiter bei Vorwerk Kobold in Österreich. Auch die Auswahl der Pflanzendekoration kann eine wesentliche Rolle spielen. Für Österreicher, die beispielsweise gegen Hausstaub allergisch sind, stellen Regalsysteme mit verschließbaren Türen eine Erleichterung dar. Diese verstauben weniger oft als offene Regale. Eine Ledercouch stellt wiederum eine gute Alternative zum Stoffsofa dar. Jedoch ist es unvermeidlich, dass allergieerregende Partikel ihren Weg in die Wohnräume finden, weshalb regelmäßiges Saubermachen notwendig ist.

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Für ein Zuhause mit möglichst wenig allergieauslösenden Stoffen sollten die Möbel regelmäßig abgewischt und die Wohnräume mehrmals die Woche gesaugt werden. Staubsaugen ist eine gute Basis, doch speziell Hausstaub und Pollen sind so mikroskopisch klein, dass herkömmliche Staubsauger diese häufig nicht ausreichend filtern können und die Partikel wieder in die Raumluft gelangen. Hier hilft eine Feuchtreinigung der Böden und Möbel-Oberflächen. Nur wer seine Wohnräume regelmäßig säubert, hält Allergien zumindest eine Zeit lang im Zaum und unterstützt die körperliche Gesundheit.

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Damit die regelmäßige Reinigung so wenig Mühe und Zeit wie möglich in Anspruch nimmt, ist ein gutes Gerät hilfreich. "Das Saubermachen muss gar nicht so lange dauern, wie viele denken. Beispielsweise kann man mit dem Saugwischer gleichzeitig Bodenwischen und Staubsaugen und halbiert so die Arbeit und Putzzeit", erklärt der Abteilungsleiter und weiter: "Besonders wichtig bei der Wahl des Hilfsmittels sind das sogenannte Staubrückhaltevermögen, die Saugkraft und der Filterbeutel. Hierbei sollten Beutel mit Allergiker-Zertifizierung gewählt werden, wie die von Vorwerk Kobold, wodurch 99,9 % der allergieerregenden Stoffe eingeschlossen werden und nicht wieder entweichen können“. Das ist besonders wichtig, denn ein Gramm Staub enthält rund 100 Allergene und 10.000 Milben, die – zurück in der Luft – für unangenehme Reaktionen sorgen. Für Allergiker bedeutet das: Finger weg von Staubwedel und Wassereimer und lieber zu hochwertigen Hilfsmitteln greifen.

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Ein weiteres Problem stellt das Thema Frischluft dar, denn die angenehme Luftzirkulation wirbelt Staub und Tierhaare von den Möbeln auf und trägt Pollen in die Wohnräume hinein. Ein Trick für Pollenallergiker ist, den Zeitpunkt zum Lüften so zu wählen, dass der Pollenflug in der Umgebung möglichst niedrig ist. Bei Menschen auf dem Land, ist das gegen 18 Uhr, in der Stadt hingegen sollte man besser morgens zwischen 6 und 8 Uhr für frische Luft sorgen. Unter Tags macht es Sinn, die Fenster geschlossen zu halten, denn die Pollenbelastung ist in der Regel zu Mittag am höchsten. Auch die klare Luft nach Regen ist nahezu pollenfrei und oftmals windstill – ideal, um für ein Frischegefühl in den Wohnräumen zu sorgen.

Thema: Allergien

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