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Tipps gegen Spliss

(Haar)ende gut, alles gut! Eines der nervigsten Haarprobleme überhaupt ist Spliss. Wir verraten dir, wie du den gespaltenen Spitzen richtig vorbeugst.

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Hübsche frau mit gesundem langen Haar

Schönes, gesundes und gepflegtes Haar – so geht's

© Thinkstock
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Was sind die Ursachen für Spliss? Neben der genetischen Veranlagung für Spliss sind es vor allem mechanische Belastungen, die splissiges Haar verursachen. Dies geschieht zum Beispiel wenn die Haare ständig auf der Schulter aufliegen, durch Reibung an der Kleidung oder dem Kopfkissen, durch Haarbänder oder zu starkes Ziehen beim Kämmen und Bürsten. Aber auch chemische Beanspruchung, wie zu heißes Föhnen oder Blondieren, können zum Spliss beitragen. Ohne die richtige und intensive Pflege ist das Haar diesen Belastungen schutzlos aufgeliefert. Der Schutzmantel der Haarspitzen wird immer stärker abgenutzt und damit auch poröser, so dass sich die Haarenden irgendwann aufspalten und der Spliss entsteht. Vorbeugen ist also Pflicht!

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Sind manche Haartypen splissanfälliger als andere? Natürlich sind in erster Linie Frauen betroffen, die ihr Haar stark durch Styling beanspruchen (heiß föhnen, glätten oder häufiges blondieren). Langhaarige Frauen leiden natürlich ebenfalls häufiger unter Spliss. Nicht nur weil lange Haare allgemein mehr Styling brauchen, sondern auch weil die Haarspitzen bereits ein hohes Alter erreicht haben. Durch die tägliche Belastung beim Frisieren geben die Haarenden ohne die richtige und intensive Pflege irgendwann nach. Aber auch Frauen mit von Natur aus krausen Haar leiden häufig unter Spliss.

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Können Pflegeprodukte bei Spliss noch etwas retten? Schlechte Nachrichten: Da die Haare aus abgestorbenem Material bestehen, können sie nicht wieder zusammenwachsen. Leider können auch die besten Shampoos und Kuren der Welt die wirklich aufgespaltenen Spitzen nicht wieder reparieren.

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Bleibt bei Spliss nur mehr Schere? Ja. Sobald sich die Haarspitzen geteilt haben, gibt es leider keine Möglichkeit, dies rückgängig zu machen. Dann bleibt nur mehr der Gang zum Friseur. Dazu kommt: Der Spliss wächst mit - wer drei kaputte Zentimeter erreicht hat, muss sich dann häufig von vier Zentimetern trennen, damit die Spitzen wieder ganz gesund sind.

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Wie beuge ich Spliss am Besten vor? Damit Spliss gar nicht erst entsteht sollte man auf man verstärkt auf Prophylaxe setzen, denn die richtige Pflege kann vorbeugend vor diesen „haarsträubenden“ Umständen wirken. Dabei sollten die Haare immer mit einer Systempflege bestehend aus Shampoo, Pflegespülung und einmal in der Woche einer Intensiv Kur anstatt eines Conditioners gepflegt werden. Plus:

  • Vor dem Styling mit Glätteisen, Lockenstab etc. immer ein Hitzeschutz verwenden, da sich sonst kleine Hitzebläschen auf den Haaren bilden können.
  • Den Föhn auf niedrigste oder mittlere Stufe stellen und immer in Bewegung halten!
  • Auch der falsche Umgang mit Kämmen und Bürsten bietet Spliss optimale Bedingungen: Beim Kämmen und Bürsten nicht reißen und ziehen, vor allem beim Kämmen im nassen Zustand vorsichtig sein. Außerdem darauf achten, dass Kämme oder Bürsten keine scharfen Kanten oder Borsten haben, besser hochwertige Naturmaterialien ohne scharfe Kanten verwenden.
  • Haare gut pflegen und vor allem die Haarspitzen nicht zu trocken werden lassen. Ab und an eine Kur auch über Nacht einwirken lassen.
  • Regelmäßig (mindestens alle 6-8 Wochen) Spitzen schneiden lassen.
  • Besonders lange Haare können durch einen locker gebundenen Zopf für die Nacht helfen, die Reibung der Haare auf dem Kopfkissen zu minimieren.
  • Wer auf Nummer Sicher gehen will, bezieht sein Kissen am besten mit einem Bezug aus Seide. Auf der glatten Oberfläche ist die Reibung deutlich geringer als auf einem Baumwollbezug. – Die Haaroberfläche wird dadurch weniger belastet und abgerieben und man sieht morgens nach dem Aufstehen zudem weniger zerzaust aus.
Thema: Haare