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Verstopfte Poren auf der Nase? So nie wieder!

Du hast nicht wirklich Pickel, aber hässlich verstopfte Poren. 5 Tipps, wie die dunklen Mitesser auf deiner Nase und Kinn endgültig verschwinden!

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Verstopfte Poren auf der Nase? So nie wieder!

Supermodel Doutzen Kroes hat einen strahlenden Teint

© Instagram/DoutzenKroes

Eigentlich kannst du ja ganz zufrieden mit deiner Haut sein. Du hast keine entzündeten Pickel, dein Teint ist relativ klar. Wenn da nicht diese hässlichen Punkte auf deiner Nase und deinem Kinn wären: Mitesser!

Verstopfte Poren, die vor allem mit fortschreitendem Alter immer mehr zu dunklen Kratern zu mutieren scheinen. Iiieeeks. Weg damit.

Aber zunächst ein wenig Theorie. Wie entstehen die verstopften Poren auf der Nase eigentlich? Die Ursache für große Poren: eine übermäßige Produktion von Hauttalg (dem Sebum) in Verbindung mit einer Störung der Hautoberfläche. Als Pore wird der Kanal eines Talgdrüsenfolikels bezeichnet. Ist dieser Kanal verstopft, staut sich das Sebum im Kanal. Die Pore dehnt sich. Die Ursache für den Sebum-Stau: eine Ansammlung von verhornten Hautzellen am Eingang der Pore. Diese sind dann als schwarze Punkte sichtbar.

Vergrößerte Poren auf der Nase: Was hilft?

Wenn die Poren zu sehr ausgeleiert sind, können sie sich nicht mehr zusammenziehen. Die Pore bleibt erweitert. Was hilft dann? Eigentlich nix mehr. Denn einmal geweitet, kann sich die Pore nicht mehr verkleinern. Beauty-Produkte, die eine Verfeinerung der Poren versprechen, bewirken zwar eine optische Verbesserung – aber keine faktische.

Kurzum: Vorbeugung ist die Mutter des Porzellanteints. Wir haben 5 Tipps, wie die Mitesser auf Nase und Kinn verschwinden – und verstopfte Poren erst gar nicht mehr auftreten:

1

Finger weg! Es ist ja eigentlich ganz simpel: Reibst du Dreck in deine Poren, dann verstopfen sie. Was das bedeutet? Lass. Die. Finger. Aus. Dem. Gesicht. Mit jedem Griff an die Nase oder wenn du dein Kinn aufstützt, trägst du Bakterien und Schmutz in deine Poren. Vermeide das also, wenn deine Poren möglichst sauber bleiben sollen.

2

Trinken, trinken, trinken! Ja, so simpel ist das. Wasser ist nicht nur Detox für deinen Magen, sondern auch für deine Haut. Denn Poren schrumpfen, wenn sie mit viel Feuchtigkeit versorgt werden. Dadurch kann der Dreck nicht so leicht eindringen, dein Hautbild wirkt außerdem klarer.

3

Hautpflege durch Dampfbäder. Im Dampfbad weiten sich deine Poren, danach lassen sich sich besser ausreinigen. Noch besser ist die Wirkung, wenn du anschließend an die Reinigung Pflegeprodukte mit dem Inhaltsstoff Hamamelis-Extrakt aufträgst. Die Wirkstoffe ziehen die Poren zusammen und lassen sie kleiner wirken. Leider werden sie in der Haut auch abgebaut, der Effekt ist also nicht von allzu langer Dauer.

4

Reinigen - aber richtig! Was du deiner Haut antust, wenn du sie abends nicht abschminkst, sollte eigentlich bekannt sein. Entscheidend ist auch die Konsequenz bei der Pflege, die folgende Schritte umfasst: eine gründliche Reinigung der Haut morgens und abends, regelmäßige Peelings (schonender als Rubbelkörnchen sind Peelings auf Enzymbasis) und zumindest einmal pro Woche eine tiefenreinigende Maske. Tipp einer Kosmetikerin: die Reinigungsmaske immer wieder auf jene Stellen tupfen, die besonders große Poren haben – Nase, Kinn und Stirnpartie – und über Nacht einwirken lassen. Das Hautbild bessert sich nachweislich! Hier eine Anti-Mitesser-Maske, die du selber machen kannst!

5

Professionelle Reinigung. Auch wenn dafür etwa 50 - 100,- Euro fällig werden können: gönn' dir wenn möglich einmal pro Monat eine professionelle Hautreinigung bei einer Kosmetikerin. Die sieht Hautunreinheiten und Mitesser wesentlich besser – und reinigt sie aus, ohne dass es zu Entzündungen und damit eitrigen Pickeln kommen kann.

Thema: Pflege