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10 Tipps, die dich glücklicher machen

Haben wir unser Glück in der Hand? Haben wir! Wie wir denken, handeln und reagieren: All das bestimmt unser Wohlbefinden. 10 Tipps für mehr Glück.

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10 Tipps, die dich glücklicher machen

Glück? Lässt sich lernen!

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Es wäre so einfach, glücklich zu sein (100 Glücks-Gründe liefern wir hier ). Ist es aber nicht. Viel zu oft bewegen sich unsere Gedanken in einer tiefschwarzen Spirale, stehen Selbstmitleid oder Ängste unserer Zufriedenheit im Weg. Wir haben deshalb 10 Tipps (die in Wahrheit Entscheidungen sind), die dich nachhaltig glücklicher machen.

1

Sei netter zu dir selbst! Unsere Gedanken können so furchtbar negativ sein. Ich bin zu dick. Das kann ich nicht. Die lachen mich aus. Meine Stimme wird sicher zittern. Wir denken uns in einen Strudel, der es uns schwer macht, glücklich und unbeschwert zu sein. Hör' also auf, dich selbst zu be- und verurteilen. Nimm' dich so, wie du bist: ein liebenswerter, wertvoller Mensch.

2

Finde heraus, was du wirklich willst. Wir verbringen wahnsinnig viel Zeit in unserem Job oder anderen Situationen, in denen wir uns nicht wirklich wohl fühlen. Umso wichtiger ist es, herauszufinden, was uns wirklich gut tut und Spaß macht. Das Beste wäre freilich, einen Beruf zu haben, der uns erfüllt. Du hast keine Idee, welcher das sein könnte? Erinner' dich an deine Kindheit, deine Jugend. Was wolltest du damals machen? Welche Talente hast du – und wo könntest du sie am besten einsetzen?

3

Du bist auch alleine stark. Viele Menschen haben eine Beziehung, um ihr Leben glücklicher und kompletter zu machen. Besser wäre es, zuerst selbst glücklich und komplett zu sein – und DANN eine Beziehung zu haben. Denn eine Partnerschaft ist nur dann wirklich zufriedenstellend, wenn man mit sich selbst im Reinen ist und nicht die eigenen Wünsche und Sehnsüchte auf einen anderen Menschen projektieren. Sehen wir jedoch in dieser einen Person die Lösung für all unsere Unsicherheiten, dann lieben wir nicht, sondern sind abhängig. Das Selbstbewusstsein und die Sicherheit, die man durch Unabhängigkeit gewinnt, hilft auch dabei, eine schlechte Beziehung schneller zu beenden und ein neues Glück zu finden.

4

Du kannst nicht alles kontrollieren. Perfektionismus kann nur unglücklich machen. Nicht alles ist kontrollierbar, nicht jede Kleinigkeit lässt sich nach unseren Wünschen gestalten. Wenn du glücklich werden willst, musst du loslassen können. Gleichmut lernen. Auf andere vertrauen und es auch akzeptieren, wenn mal nicht alles rund läuft. So ist das Leben. Du bist weder das Zentrum noch die Meisterin des Universums. Und das ist eigentlich auch ganz gut so, nicht wahr?

5

Du kennst deine Ängste und stellst dich ihnen. Einer der Gründe, warum wir unserem Leben keinen neuen Drall geben und uns kopfüber ins mögliche Glück stürzen: Wir haben Angst. Angst, die Komfortzone zu verlassen, Angst, zu versagen. Die meisten Menschen kennen ihre Ängste. Wenn nicht, dann nimm' dir die Zeit, herauszufinden, wovor du dich eigentlich fürchtest. Was wäre das Schlimmste, was passieren könnte? Ist dein Rücken nicht ohnedies breit genug, um das auszuhalten?

Es könnte so einfach sein...
6

Du begreifst Fehler als Lernkurve. Ja, es passieren Fehler. Und ja: Sie sind unangenehm. Sie können peinlich oder manchmal sogar traumatisch sein. Aber du solltest darüber nicht verzweifeln und dich verkriechen. Begreife sie stattdessen als Chance zu Lernen und zu Wachsen. Fehler können auch ein Hinweis sein, ein Signal, dass du dich schon länger auf dem falschen Pfad befindest und in eine schlechte Richtung läufst. In unseren schwachen Momenten sind wir meistens am ehesten bei uns selbst. Und dieses Selbst kann ganz schön innovativ, stark und kreativ sein, wenn es darum geht, Probleme zu lösen.

7

Du bist wagemutig. Es ist niemals zu spät, etwas komplett neues zu machen. Manchmal muss man es einfach wagen und aufhören, Entschuldigungen zu suchen, warum es ohnedies nicht klappen wird. Egal wie alt du bist, egal wie wenig Zeit du hast: Leben ist Lernen. Wer sagt, dass du mit 40 keinen Bungee-Sprung machen kannst oder mit 50 noch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen kannst? Just do it.

8

Du definierst Erfolg auf deine Weise. Was ist eigentlich "Erfolg"? Viel Geld? Eine Top-Position? Hochzeit, Kinder, Haus – noch ehe du 30 bist? Wer bestimmt eigentlich, was deine Erfolge sind? Hör' auf, irgendwelchen vorgegebenen Idealen hinterher zu hetzen. Dein Erfolg? Du hast einen Tanzkurs besucht. Deine Kinder haben dir in der Früh gesagt, wie sehr sie dich lieben. Oder der Shopping-Tag mit deiner Freundin war ein Erfolg. Glück kann ganz banal sein. Zum Glück.

9

Du beendest schlechte Angewohnheiten. Zu viel fettes Essen, Nikotin, Alkohol, Tabletten, unkontrollierbarer Stress: Beende alle schlechten Angewohnheiten, die dein Leben unglücklicher (und kürzer) machen. Das hat mit Disziplin zu tun. Mach' dir zuvor bewusst, in welchen Momenten und durch welche Auslöser du zu mehr oder weniger selbstzerstörerischen Handlungen neigst. Überlege dir Wege, wie du in Zukunft damit umgehen wirst – ohne zur Zigarette, dem Weinglas oder den Tabletten zu greifen.

10

Du hörst auf zu Zaudern. Oftmals stehen wir unserem Glück im Weg, weil wir zu lange zaudern und überlegen. Du kannst weder dein Leben vorhersagen, noch bist du ein Ingenieur, der den perfekten Plan zum Glück aufzeichnen kann. Wage den Schritt – selbst wenn du Angst hast oder unsicher bist. Vertraue darauf, das am Ende alles wieder gut wird. Wird es nämlich über kurz oder lang tatsächlich.

via: Lisabeth Saunders Medlock - Huffington Post

Thema: Psychologie

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