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6 Tipps gegen elektrische Haare

Du kennst das: Mütze ab oder Pullover aus - und dein Haar sieht aus, als wärst du in den Stromkreis geraten. Durch Reibung, trockene Heizungsluft sowie fehlende Feuchtigkeit laden sich unsere Haare elektrisch auf. 6 Tricks, die gegen die mühsamen fliegenden Haare helfen.

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6 Tipps gegen elektrische Haare
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Vorher war das noch eine Frisur, ich schwöre! Ja. Ich gehöre zu den Menschen, deren feines Haar bei jeder Gelegenheit zu fliegen beginnt. Die meiste Zeit sehe ich aus, als wäre ich gerade in den Stromkreis geraten. Elektrische Haare, sie nerven.

Ihr kennt das Problem? Nun, dann macht es wie ich. Und probiert diese 6 Tipps, die den Flatter-Härchen den Garaus machen:

1

Verwende einen Holzkamm: Ein Holzkamm hilft gegen die elektrische Ladung auf dem Kopf. Denn breitzackige Kämme erzeugen weniger Reibung als eine Bürste, bei der die Borsten eng aneinander gereiht sind. Dazu kommt, dass Naturmaterialien wie Holz weniger elektrische Ladung erzeugen als Kunststoffe oder Metall. Weiterer Vorteil: ein Holzkamm weist keine Schweißnähte auf, die dein strapaziertes Haar weiter aufrauen.

2

Der Trick mit dem Kosmetiktuch: Du verwendest aber lieber eine Bürste als einen Kamm? Dann hilft folgender Trick, der sich zunächst ein wenig sonderbar anhört. Nimm ein Kosmetik- oder Taschentuch und piekse das durch die Borsten deiner Haarbürste. Nun bürste dein Haar. Es ist nämlich so, dass der Zellstoff beim Bürsten die elektrische Ladung neutralisiert. Tipp: Hier erfährst du, wie du die Haarbürste von Fusseln befreist.

3

Das Tuch aus dem Wäschetrockner: Du legst das Trocknertuch nur deiner Wäsche bei? Ha! Du kannst es auch ganz anders nutzen. Nämlich als Hilfe gegen fliegende Haare. Denn das Tuch ist dafür konzipiert, elektrische Ladungen aufzunehmen. Und was mit deiner Wäsche funkt, das haut auch bei deinen Haaren hin. Einfach mit dem Trocknertuch kurz über das Haar fahren, fertig!

4

Ein bisserl Creme in der Not: Fliegende Haare tauchen natürlich auch dann auf, wenn du keinen Kamm und kein Kosmetiktuch bei der Hand hast. Und erst recht kein Trocknertuch. Was dann hilft: Schnapp dir einfach ein wenig Handcreme, Body- oder Haaröl und verreibe sie gut zwischen den Händen, bis nur ein ganz dünner Film übrig bleibt. Jetzt sanft über das Haar streichen – nicht einarbeiten. Es geht nur darum, die fliegenden Haare zu glätten.

5

Deine Schuhe: Auch mit deinem Schuhwerk kannst du etwas gegen fliegendes Haar machen. Gummi- oder Textilsohlen neutralisieren die Ladung, die sich etwa im Kunstfaserteppich sammelt, nicht. Geht man darüber, nimmt der Körper die elektrischen Ladungen vom Teppich auf – und setzt sie bis in die fliegenden Haarspitzen fort. Was hilft? Ledersohlen. Sie erden und senken so die elektrische Ladung im Körper.

6

Die richtige Pflege: Außerdem gilt - je trockener die Haare, desto besser fliegen diese auch! Daher solltest du vor allem im Winter deine Haare intensiv pflegen. Dazu gehören reichhaltige Kuren, die das Haar mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen und eine antistatische Wirkung haben. Auch über Haarmasken freuen sich Winterhaare ganz besonders. Zudem solltest du beim Föhnen in einen Hitzeschutz investieren.

Themen: Haare, Life-Hacks