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Tipps gegen Herbst-Depression

Der Herbst steht langsam vor der Tür! Vielen Menschen schlagen die trüben Herbsttage auf die Stimmung. Tipps gegen Herbst-Depression.


Tipps gegen Herbst-Depression
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In der dunklen Jahreszeit türmen sich Wolken oft nicht nur am Himmel auf, sondern auch über der Seele. Sie sind ständig müde, fühlen sich antriebslos und niedergeschlagen. Mediziner sprechen von einer „saisonal abhängigen Depression“. Umfragen zufolge leidet etwa jeder Dritte unter dem Herbstblues, Frauen trifft es dabei häufiger als Männer. Wir verraten Ihnen hilfreiche Tipps gegen schlechte Stimmung im Herbst.

• Süchtig nach dem Bett?
Um die Lebensgeister zu wecken, können Vitamine und Johanniskraut helfen.

• Vitamine
Aufgrund der verminderten Sonneneinstrahlung auf die Haut wird weniger Vitamin D vom Körper produziert, das auch vor Depressionen schützt. Das fehlende Vitamin muss jetzt verstärkt über die Nahrung aufgenommen werden. Da bietet sich vor allem Fisch an.

• Heilpflanze
Johanniskraut gilt als "Restlichtverstärker" und hilft dabei, den Lichtmangel auszugleichen und bereits geringe Lichtmengen optimal auszunutzen. Zur Behandlung trinkt man morgens und abends mindestens sechs Wochen lang täglich je eine Tasse Johanniskrauttee .

• Weniger träumen
Langschläfer verbrauchen kurz vor dem Aufwachen viel von dem ohnehin knappen Serotonin für die Traumaktivitäten. Frühaufsteher sind psychisch sehr viel stabiler, sagt man.

• Schokolade
Wer's nicht übertreibt, kann sich ein Stück Schokolade gönnen, die macht bekanntlich auch glücklich .

• Bewegung
Raus an die frische Luft, selbst bei Wind und Wetter. Auch Sport im Freien kann die Laune heben!

• Licht tanken
Jetzt gelangt viel weniger Sonnenlicht über die Augen in das Gehirn - Lichttherapien sind also gefragt.

• Sonne für die Seele
Eine Lichtkur für zuhause hilft vielen gegen den Herbst-Blues. Entspannt sitzt man vor einem speziellen Lichtapparat, dessen Röhren ein fluoreszierendes Licht spenden. Je nach "Lichtdusche" und Abstand von der Lampe entsprechen die 2.500 bis 10.000 Lux dem Licht an einem hellen, schönen Frühlingstag. Täglich eine halbe bis vier Stunden (je nach Lux-Wert). Der antidepressive Effekt zeigt sich meist nach drei bis vier Tagen. Generell empfiehlt sich eine vorherige augenärztliche Untersuchung.

• Anregend
Zwei Gläser Rosmarintee am Morgen bringen den Kreislauf in Schwung. Wer unter Eisenmangel leidet, dem fehlt es oft an Energie: Prima Eisenlieferanten sind mageres, rotes Fleisch und Eier. Im Reformhaus gibt es Säfte ("Eisenblut"). Leinöl, Hanföl oder Rapsöl esslöffelweise auf dem Salat verbessert das Befinden.

• Globuli
Homöopathie hilft etwa mit Arnika bei leichter Müdigkeit: sechs Wochen lang täglich fünf Globuli D6 oder D12.

Was man noch tun kann:

Um dem Herbst-Blues keine Chance zu geben, kann man sich auch selbst motivieren - und sich nicht gehen lassen.

• Überwinden
Ein Ausflug in den Herbstwald, eine Kaffeepause im Lieblingslokal, mit der Freundin eine Shoppingtour - auch in der grauen Saison gibt es "helle" Momente, die nur eines kleinen Stupses bedürfen.

• Geniessen
Eine melancholische Stimmung hat auch etwas Reizvolles. Blues ist ja eigentlich etwas Schönes. Dann ist man mehr nach innen gekehrt, was einen Ausgleich zum extrovertierten Sommer bietet.

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