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Tipps gegen Muskelkater

Wir stehen in der Früh auf und merken, dass wir beim gestrigen Training wohl ein bisschen übertrieben haben. Die Arme, Beine oder der Bauch schmerzen höllisch. Doch was lindert den Muskelkater oder kann man ihn sogar vorbeugen?


Tipps gegen Muskelkater
© Corbis Images

Nachdem wir am Vortag wohl zu motiviert gelaufen sind oder uns im Fitnesscenter überanstrengt haben, verspüren wir nun starke Schmerzen, wir haben einen Muskelkater. Durch sportliche Überbelastung entstehen im Muskel kleine Verletzungen, diese schmerzen dann und sind im Volksmund unter Muskelkater bekannt.

• Auch Leistungssportler haben mal einen Muskelkater, denn wer sich sportliche Ziele setzt, muss seine Leistungsgrenze auch öfters mal überwinden und somit die Schmerzen in Kauf nehmen. Oft reagiert der Körper mit Muskelkater, wenn selten benutzte Muskelgruppen beansprucht werden, wie zum Beispiel beim Bergablaufen.

• Besonders nach einer längeren Pause, wie zum Beispiel nach der Winterpause, sollte man es ruhiger angehen und die Intensität langsam steigern.

• Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Dehnen den Muskelschmerz vertreibt. Dehnen ist zwar hervorragend für die Nachbearbeitung geeignet, da es dem Muskel hilft, sich zu regenerieren. Doch durch das Dehnen, werden die Muskeln in die Länge gezogen und dadurch heilen die Verletzungen nicht schneller.

• Das allerbeste Mittel gegen die Schmerzen, ist Wärme. Sie ist durchblutungsfördernd und mehr Blut im Muskelgewebe lässt die Entzündungen schneller heilen. Ein warmes Bad oder Kompressen wirken wahre Wunder. Auch leichte Bewegung steigert die Durchblutung. Wer sich beim Laufen überanstrengt hat, sollte am nächsten Tag einfach einen gemütlichen Spaziergang machen und den Tag mit einem warmen Bad ausklingen lassen.

Julia Esslinger