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Tipps für die Wildküche

Richtig einkaufen, lagern & zubereiten: Alles, was du über die herbstlichen Fleisch-Spezialitäten wissen musst, erfährst du in unseren Tipps für die Wildküche.

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Tipps für die Wildküche
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Richtig einkaufen, lagern.
Wildfleisch gibt es auf Märkten, in sehr gut sortierten Supermärkten oder beim Direktvermarkter: Über Jagd-Verbände der Bundeländer kann man Jäger in seiner Nähe finden. Frisches Wildfleisch darf nicht schwärzlich oder metallisch schimmern oder unangenehm riechen. Es sollte vor der Zubereitung auf keinen Fall länger als zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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Richtig zubereiten.
Vor dem Braten sollte das Wild mit einem scharfen, spitzen Messer von Sehnen und Häutchen befreit werden (parieren). Gleichmäßige Hitzeverteilung und Bräunung erzielt man am besten in einem schwarzen gusseisernen Bräter. Das Fleisch sollte regelmäßig mit Bratensaft, Suppe oder Wildfond begossen oder mit weiteren Speck-Scheiben belegt werden. Bei Ober-und Unterhitze wird Wild gleichmäßig und schonend gegart. Gewürze und frische Kräuter verleihen dem Fleisch mehr Aroma als Salz und betonen den Eigengeschmack!

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Vorteile Wildfleisch.
Die Nachfrage nach Wild steigt: Es gilt als unverfälschtes Nahrungsmittel, ist fettarm, dafür reich an Mineralstoffen und Vitaminen. Vor allem das Fleisch von Jung-Tieren ist leicht verdaulich. Junges, zartes Wildgeflügel ist für Diätkost bestens geeignet.

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Passende Weine, Desserts.
Zu Hirschfleisch schmecken weiche Merlots, Pinot Noirs und Cabernet Sauvignons aus Europa, Amerika und Australien. Reh versteht sich mit eleganten Weinen wie Zweigelt oder St. Laurent. Als süßer Abschluss zur handfesten Wildküche eignen sich herbstliche Klassiker wie Birne mit Schoko-Süppchen, Trauben-Tarte, Maroni-Creme und frische Feigen.

Thema: Rezepte

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