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Tipps zur Abkühlung

Bleibe frisch: Damit du bei wichtigen Terminen nicht ins Schwitzen kommst: Wir verraten, wie du auch bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahrst.

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Tipps zur Abkühlung

Coole Tipps.

© Thinkstock

Klar, Schwitzen ist wichtig für den Körper - es reguliert unsere Körpertemperatur wie eine Klimaanlage: Entstehende Wärme wird an die Körperoberfläche geleitet, wo dann rund zwei Millionen Schweißdrüsen aktiv werden. Der Schweiß verdunstet auf der Haut und kühlt sie ab. Ein Wunderwerk der Natur, das wir aber wenig zu würdigen wissen, wenn wir einen wichtigen Geschäftstermin oder ein Rendezvous haben.

Wer also bei Dates schön cool wirken will, sollte im Vorfeld einiges dafür tun. Wir haben die wichtigsten Tipps zur Abkühlung zusammengestellt:

1

Richtig essen. Scharfe Speisen meiden, sie fördern die Schweißproduktion. Auch Fleisch, Wurst und salzige Lebensmittel sollten in der heißen Zeit reduziert werden. Greife dafür lieber zu kühlenden Milchprodukten.

2

Trinken. Der Irrglaube, wer viel trinkt, der schwitzt auch mehr, lässt viele Menschen zu wenig trinken. Die Folge können Kreislaufbeschwerden und Kopfschmerzen sein. Zwei Liter pro Tag sind ein absolutes Muss! Aber die Getränke sollten nicht zu kalt sein, sonst muss der Körper sie aufwärmen - und braucht dafür zusätzlich schweißtreibende Energie. Tee oder lauwarmes Wasser sind ideal. Auf Kaffee und Alkohol solltest du möglichst verzichten. Sie pushen Kreislauf und Schweißfluss. Grüner Tee ist ein guter Durstlöscher und kühlt den Körper von innen. Auch eine Kur mit Salbeitee hilft. Die Bitterstoffe in dem Kraut regulieren die Schweißproduktion: Zwei Wochen lang täglich einen Liter Salbeitee über den Tag verteilt trinken. Koche einen Liter Wasser mit drei Esslöffeln Salbeiblättern auf. Drei Minuten kochen lassen und abseihen.

3

Duschen. Auch wenn es schwerfällt: Heiß-kalte Wechselduschen lassen dich frisch in den Tag starten. Schließe unbedingt mit kaltem Wasser ab. Für zwischendurch reicht es auch, den Füßen eine Wechseldusche zu gönnen oder einen kalten Strahl Wasser über die Unterarme fließen zu lassen. Ein noch viel älteres Hausmittel ist das Tomatenbad. Dazu gebe beim Baden dem warmen Wasser drei Liter Tomatensaft bei. Fünfzehn Minuten in der Tomaten-Wasser-Mischung baden - das hemmt die Schweißdrüsen bei einer Überproduktion.

4

Aromaöle. Schweißfüße sind nicht nur für Betroffene lästig, auch die Umgebung kann darunter leiden. Ein Fußbad mit ätherischen Ölen schafft Abhilfe. Nehme eine Schüssel mit kaltem Wasser. Einen Esslöffel Salz, zwei Tropfen Teebaumöl und zwei Tropfen Thymianöl darin vermischen und die Füße ein paar Minuten baden. Füße danach nicht mehr abspülen, aber gleich abtrocknen. Die desinfizierende und antibakterielle Wirkung von Teebaum- und Thymianöl macht den gerucherzeugenden Bakterien den Garaus.

5

Kleidung. Achte bei deiner Kleidung unbedingt auf Naturstoffe wie beispielsweise Baumwolle oder Leinen. Alle synthetischen Fasern hindern die Haut am Atmen und regen die Schweißproduktion zusätzlich an. Greife außerdem zu weiter geschnittener Kleidung. Diese lüftet besser durch als eng anliegende.

6

Sport. Regelmäßige Bewegung ist besonders wichtig. Denn je mehr Schweiß der Körper gezielt verliert, umso weniger entwickelt er sich in unerwünschten Situationen. Welchen Sport du dabei ausübst, ist übrigens egal. Hauptsache, es macht Spaß und lässt Sie gut schwitzen!