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Was an einer Schwangerschaft toll ist!

Bloggerin Anna Frost ist schwanger. Nachdem sie uns gesagt hat, was an einer Schwangerschaft nervt, verrät sie jetzt, was ganz besonders TOLL daran ist.


Was an einer Schwangerschaft toll ist!

Anna Frost: Bald ist es soweit. Peanut kommt.

© Anna Frost/Jakob Schaden/Fashionpuppe.com

Neben all diesen schrägen und nicht so schönen unerwarteten Nebenerscheinungen in dieser für mich ersten Schwangerschaft gibt es natürlich auch viele unerwartet schöne Dinge. Eine Menge sogar. Natürlich ist es immer verlockender, über negative Dinge zu schreiben, sie mit 100% Ironie aufzublasen, sich Luft zu machen und Dinge auszusprechen, die sich manch eine andere Mommy-to-be nicht traut. Es gibt aber auch die andere Seite. Diese wundervolle und schöne Seite der Schwangerschaft. Die Seite, die dir hilft, all den blöden Kram, der dir das Leben in den 40 Wochen schwer machen will, zu überstehen und im Nachhinein zu vergessen oder nicht mehr ganz so schlimm zu sehen. Und dann weißt du, dass es das alles einfach wert war.

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Der Adrenalinkick, wenn du auf das Teststäbchen pinkelst. Obwohl du das Ergebnis eigentlich schon ahnst, weil dein Körper dir alle Signale geschickt hat, die er schicken konnte, ist dieser Kick mit nichts zu vergleichen. Gut, ich muss an der Stelle sagen, dass ich den Vergleich mit Rauschmitteln, wie synthetische Drogen oder ähnliches nicht anstellen kann, aber dieser Moment ist genau der Moment, in dem die Welt für dich einfach stehen bleibt. Das Blut rauscht in deinen Ohren, du hörst jeden Schlag deines Herzens, alles um dich herum wird still und du beobachtest, wie sich langsam deine eben ausgeschiedene Körperflüssigkeit an diesem Papierstreifen hochzieht und einen Streifen nach dem Anderen zum Erscheinen bringt. Binnen weniger Sekunden rauscht alles an dir vorbei, deine Vergangenheit, deine Zukunftspläne, alles dreht sich und dir steigen die Freudentränen in die Augen, du fühlst alle möglichen Emotionen gleichzeitig, die Stimme kippt und dir fehlen die Worte, wenn du mit dem vollgepieselten Stäbchen aus dem Badezimmer taumelst und deinem Partner eben jenes unter die Nase hältst.

So ungefähr war es bei mir. Die Nacht hatte ich vor Aufregung kaum geschlafen, bin am nächsten Morgen schon vor Sonnenaufgang wach geworden und mit dem Schwangerschaftstest, den wir am Vortag kauften, ins Bad gehuscht. Ich kam überhaupt nicht zügig genug aus dem Bad, so schnell hat das Teststäbchen die zwei Striche schon angezeigt. Ich bin mit halb hochgezogener Schlafanzughose zurück ins Bett gekrabbelt und hab kein Wort heraus gekriegt, so nervös war ich. Zur Sicherheit haben wir trotzdem die vollen 5 Minuten gewartet und am nächsten Tag einfach zur doppelten Sicherheit noch ein paar Teststreifen in meinen Urin getunkt. Sicher ist Sicher. Und trotzdem unwirklich! So ein kleiner Papierstreifen verändert dein Leben. Einfach so. Du bist jetzt schwanger! Ist das nicht Wahnsinn?

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Das erste Mal Baby-TV beim Frauenarzt. Das bringt jeden Hartgesottenen zum Weinen. Oder macht zumindest feuchte Augen. Baby TV ist generell eines der coolsten Dinge während der Schwangerschaft. Beim allerersten Ultraschall sieht man eigentlich nix. Nur eine kleine Fruchthöhle. Vielleicht einen klitzekleinen Minipunkt. Aber sobald der Fötus ein paar Zentimeterchen groß ist, siehst du einen kleinen Menschen. Keinen Knubbel, keinen Zellhaufen, nicht nur eine Fruchthöhle – du siehst dein Kind. Und spätestens dann realisierst du: du wirst Mama. Und wer da keinen Kloß im Hals kriegt, der kriegt ihn spätestens dann, wenn der Doc einige Wochen später das Geschlecht sehen kann. Dann wird nämlich alles richtig real.

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Wenn der Doc das Geschlecht erkennen kann... Dann wird es noch einmal richtig spannend. Wird es ein kleines Mädchen? Ein kleiner Junge? Stimmen deine Träume, die du seit Wochen hast? Stimmen vielleicht die Orakeleien deiner Verwandten? Wollt ihr euch überraschen lassen und erst bei der Geburt erfahren, was es wird? Bist du alleine ohne Partner beim Doc? Fragen über Fragen, über die man sich vorher kaum Gedanken gemacht hat, die aber urplötzlich eine deine wichtigsten Entscheidungen werden sollen.

Ich war damals alleine beim Doc, Jakob hat es leider nicht geschafft bei diesem Termin dabei zu sein. Was auch nicht schlimm war, denn so konnte der Doc mir sagen, dass unser Peanut ein Mädchen wird und ich konnte mir was Schönes überlegen, es Jakob zu erzählen. Und ich hätte es auch nicht anders machen wollen. So konnte ich den Moment so gestalten, wie ich es für angebracht hielt und diese freudige Nachricht aus dem Ärztezimmer mit mir auf der Liege und Glibber auf dem Bauch in eine etwas schönere Umgebung holen. Ich weiss noch, wie aufgeregt ich war. Ich lief vom Doc nach Hause, strahlte bis über beide Ohren und ich hatte das Gefühl, man konnte mir an der Nasenspitze ablesen, was ich gerade erfahren habe. 3 Stunden wartete ich zuhause, bis Jakob endlich Heim kam. Drei Stunden wusste ich nichts mit mir anzufangen, putzte vor Nervosität die Wohnung (wtf?), tigerte im Wohnzimmer auf und ab und machte auch schon den Hund ganz nervös. Als Jakob dann endlich klingelte, sprang ich ihm blubbernd und quatschend im Hausflur entgegen, Elvis quietschend und bellend hinterher und am liebsten hätte ich es ihm schon im Flur entgegen gebrüllt, dass er eine kleine Tochter kriegt. Lasst mal eine freudige Nachricht drei Stunden vor sich hin köcheln. Dann wisst ihr, wie das ist :-D Erfahren hat er es letztendlich dadurch, dass ich auf das Ultraschallbild ein rosa Schleifchen geklebt und dieses in eine Box gelegt habe, die er dann öffnen konnte.

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Viele Dinge machst du zum allerallerallerersten Mal. Viele Dinge davon überfordern dich, viele Dinge bringen dich zum Quietschen und noch mehr Dinge sind unnötig – machst sie aber trotzdem. Und mit fast allen Dingen beschäftigst du dich zum ersten Mal und machst dir auch das erste Mal Gedanken darüber. Windeln zum Beispiel. So ein kleines Baby braucht eine Menge Windeln. Nicht eine oder zwei am Tag, sondern gerne mal bis zu neun. Oder auch mal mehr. Je nachdem, wie der Tag so ist und wie viel gepullert und gekackt wird. Und dann fängst du das Rechnen an. Zuerst auf einem kleinen Notizblock, später dann voll professionell in einer Excel-Tabelle. Denn irgendwann fällt dir auf, dass so Windeln verdammt teuer sind, unterschiedliche Supermärkte gleiche Marken in unterschiedlichen Paketgrößen und unterschiedlichen Preisen (und damit noch unterschiedlichen Stückpreisen) anbieten. Lieber die Günstigen wählen? Oder doch die Teuren? Können wir uns das leisten? Müssen wir eine Hypothek auf die Wohnung aufnehmen? Oder doch lieber über alternative Wickelmethoden informieren?

Auch der Kinderwagenkauf erinnert an den Kauf eines Autos. Du vergleichst Hersteller, deine Wünsche und Ansprüche mit dem, was der Markt so bietet, vergleichst Preise, fällst in Ohnmacht, überdenkst deine Ansprüche, vergleichst Preise günstigerer Modelle, hast eventuell Schwiegereltern, die noch eine erhebliche Summe dazugeben, vergleichst erneut die Preise, schraubst deine Ansprüche wieder hoch und entscheidest dich dann endlich für einen Wagen. Und letztendlich gehen die Meinungen zu Kinderwagen und auch Windeln so stark auseinander, wie sie nur beim Thema Crocs auseinander gehen – die einen sind pro, die anderen contra. Was dazwischen gibts nicht. Und das ist der absolute Hammer! Ernsthaft!! Während deiner Schwangerschaft begibst du dich in ein komplett neues Terrain, von dem du bisher keine Ahnung hattest, saugst jegliche Infos auf, die du kriegen kannst und bist doch nicht schlauer.

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Du lernst viele Dinge kennen, die sowohl nützlich, als auch absurd und völliger Schwachsinn sind. Wenn du denkst, in der Mode- und Beautywelt gibt es jede Menge unsinnigen Krams, dann hast du dich noch keine 5 Minuten in der Baby- und Mamiwelt aufgehalten. Schon einmal was von einem Peepee Teepee gehört? Oder daran gedacht, einen Aufwärmer für feuchte Tücher zu kaufen? Oder mal einen Bumpo gesehen? Nein? Ja, Mensch, was ist mit dir los? DU HAST JA GAR KEINE AHNUNG!!! Keine Sorge. Das ist eh unnützer Scheißkram, aber der Vollständigkeit halber MUSS ich davon erzählen. Ein Peepee Teepee ist gerade für Moms von Jungs interessant. Wenn ihr euren kleinen Prinzen wickelt und der junge Mann seinen kleinen Pillemann noch nicht so wirklich unter Kontrolle hat (was normal ist!), stülpt ihr ein kleines Hütchen, eben das Peepee Teepee über den Schniedel und könnt in Ruhe weiterwickeln, ohne eventuell von einer kleinen Dusche überrascht zu werden. Ist auch ein super DIY Projekt, falls ihr das wirklich in Betracht zieht… Aufwärmer für Feuchttücher ist in meinen Augen ebenfalls Unfug. Wenn ihr euer Baby wickelt, ist das ein intimer Moment. Das heißt aber nicht, dass der Popo eurer kleinen Hoheit nur mit vorher angewärmten feuchten Tüchern gewischt werden darf. Und keine Sorge, sie werden nicht die Pobacken zusammenkneifen, weil die Tücher nur Zimmertemperatur haben. So einen Tücheraufwärmer habt ihr unterwegs nämlich nicht dabei. Ebenfalls Unfug ist ein Bumpo Sitz. Der ist so konstruiert, dass selbst die kleinsten Babys darin schon sitzen können. Das Problem ist jedoch, dass ihre Muskeln und auch Knochen noch nicht stark genug sind, um zu sitzen. Wenn dein Kind bereit ist, zu sitzen, wird es das von allein tun.

Die Kunst ist, aus diesen Unmengen an Dingen, die zu 70 % auch noch unnütz sind, das herauszufiltern, was was du und dein Baby wirklich brauchen. Und das ist unheimlich spannend und aufregend!! Es lässt dich zwischendurch ein wenig verzweifeln, aber eigentlich ist alles im Nachhinein amüsant. Der erste Besuch in einem Babygeschäft haut einen regelrecht aus den Socken; Preise, das gesamte Angebot und alles was es so gibt überfordern dich komplett und du willst direkt rückwärts wieder aus dem Laden fliehen. Taucht man aber ein Mal richtig ein in diese neue Welt, ist alles halb so schlimm und echt spannend!

Anna Frost bloggt unter Fashionpuppe.com über Mode, Lifestyle – und nun auch ihre Schwangerschaft
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Du hast einen dicken dicken dicken Schwangerenbauch. Und der ist der Hammer! Auch, wenn er dir zwischendurch auf den Keks geht, er dich in deinen Bewegungen einschränkt, du Abstände und Spalten neu abzuschätzen lernen musst (ich habe mich in der letzten Woche drei Mal an der Türklinke im Bad geschrappt! DAS TUT SAUWEH!!!), ist dein Bauch das geilste Teil auf der Welt! Ok, ich gebe zu, im Sommer bei den verrückten Temperaturen habe ich gelitten. Sehr sogar. Ich bin eh unfähig, mich im Sommer richtig zu kleiden. Machte das Ganze in der Schwangerschaft nicht wirklich einfacher… Ich mag lieber kühlere Temperaturen, so 20°C und auch mal kühler, wenn ich die Möglichkeit habe, Lagen zu tragen. Und dann kannst du deinen Bauch so herrlich in Szene setzen, ihn z.B. mit einem Gürtel extra betonen. Je größer er wird, umso mehr sieht er auch wie ein Schwangerenbauch aus und nicht, als hättest du gestern Abend den Rollbraten alleine verdrückt. Am Stück. Auch schenkst du deinem neuen prominenten Körperteil mehr Aufmerksamkeit, als vermutlich jemals irgendeinem deiner Körperteile. Jeden Abend und vielleicht auch Morgen, cremst und ölst du dein Bäuchlein ein, massierst ihn, um keine Dehnungsstreifen zu kriegen und diese paar Minuten, die du auf dem Bett sitzt oder im Bad stehst und deinen Bauch eincremst, sind Momente, in denen du ganz bei dir bist. Und je größer dein Baby wird, umso mehr fühlst du es. Und hin und wieder reagiert es auf die Massagebewegungen von Außen.

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Wenn das Baby tritt, realisierst du, was da eigentlich gerade vor sich geht. Jeden Abend, wenn Peanut erst richtig munter wird (tagsüber schaukle ich sie durch meine Bewegungen in den Schlaf), liegen Jakob und ich nebeneinander, er fühlt, wie die Kleine tritt – und das sind unsere Momente. Erste Momente als Familie. Peanut kann mittlerweile auch hören, was außerhalb des Bauches so geschieht, darum redet auch Jakob gerne mal mit ihr, damit sie seine Stimme kennenlernt. Das ist ulkig, wenn er mit meinem Bauch redet, es ist aber auch ein wahnsinnig schöner Moment und lässt dich realisieren, dass auch er sich auf seine neue Rolle als Daddy vorbereitet. Und auch ich rede mit meinem Bauch und seiner Bewohnerin. Es ist seltsam, aber einfach nur wunderschön, wenn die kleine Maus auf dein Stupsen gegen den Bauch und ihre Tritte reagiert und man mit ihr ein bisschen spielen kann.

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Du kannst und darfst viele Dinge in der Schwangerschaft nicht mehr selbst tun, dafür hast du aber jemanden an deiner Seite, der dir nur zu gerne alles abnimmt. Das ist für uns und besonders mich eine völlig neue und auch zugleich schöne Erfahrung. Während ich sonst immer alles gerne selbst in die Hand genommen habe, Lastwagen und Marmortische auf DSF geschoben habe, eher eine starke, selbstbestimmte und eigenständige Partnerin an der Seite meines ebenso starken Partners war, ist er jetzt derjenige, der mir die Einkaufstüten (und manchmal auch meine Handtasche, weil die schon sehr schwer wird… ) nach Hause tragen darf. Und er macht es gerne. Sehr gerne sogar. Zu sehen, wie dein Partner mehr und mehr in die Rolle eines Daddys hineinwächst, er derjenige ist, der in Windeseile die Möbel fürs Baby zusammenschraubt, während du daneben sitzt, die Bedienungsanleitung als Fächer nutzt und ihm kühle Luft zuwedelst, ist schön, neu und fühlt sich auch gut an, wenn du es zulässt. Anfangs hatte ich damit meine Probleme damit, nicht ebenfalls mit anpacken zu können. Aber irgendwann sagt der Körper nein. Und du musst drauf hören. Aber eben zu sehen und zu erleben, wie dein Partner nach und nach mehr Daddy-Skills entwickelt, ist unbeschreiblich toll. Ich brauche vermutlich nicht erwähnen, dass es ihm auch ein bisschen gefällt, sich um dich zu kümmern und dich zu umsorgen. Dass du ab und an mal ein bisschen Hilfe benötigst, bestätigt ihn ja in seiner absolut männlichen Männlichkeit.

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Du kannst essen! Und zwar zu jeder Zeit und meist auch was du willst. Du kriegst diese wahnsinnig intensiven Hieper auf bestimmte Leckereien und du hast einen wahnsinnig lieben Freund, der dir diese Leckereien zu fast jeder Tageszeit organisiert! Ja, er fährt auch nachts zum McDrive oder an die Tankstelle und holt dir Pommes, Cheeseburger, einen McFlurry, Dr. Pepper und 1-5 Snickers Eis. Und er isst mit dir mit! Weil alleine essen ungesellig ist und weil er auch ein paar Kilos zulegen will, damit du dich nicht alleine rund und kugelig fühlen musst. Wenn das keine Liebe ist, dann weiß ich auch nicht! Zumindest sind das wahnsinnig gute Daddy-Skills!

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Das Beste kommt natürlich zum Schluss! Du wirst Mama sein! Du wirst ein kleines Geschöpf auf die Welt bringen, eine kleine hilflose Person, die dich vom ersten Atemzug an lieben wird. Und du wirst dieses kleine Menschlein lieben. Eigentlich tust du das jetzt schon. Diesen kleinen Hampelmann in deinem Bauch. Du wirst von unbeschreiblichen Gefühlen übermannt, wenn du dein Baby das erste Mal siehst und es so lieben, wie du noch nichts und niemanden auf der Welt geliebt hast. Dieser kleine Mensch wird deine Welt erschüttern, sie aus den Angeln heben und dich aus allen Bahnen werfen. Und du wirst wieder viele, viele Dinge zum ersten Mal machen, jeden Tag, jede Stunde, jede Minute etwas Neues lernen, diese kleine Person kennenlernen, sie noch mehr lieben, an deinen Aufgaben wachsen, verzweifeln, deinen Handyspeicher voll fotografieren, Verwandte mit Fotos überschütten und nichts anderes mehr wollen, als dieses kleine knautschige Baby 24 Stunden am Tag anschauen, knuddeln und an ihm riechen. Weil Babys riechen wundervoll (wenn sie frisch gewickelt sind)!

Und dann ist dir alles scheissegal, was du vorher an deiner Schwangerschaft doof fandest, was dich hat leiden lassen und worauf du verzichten musstest. Denn ein Baby zu kriegen, ist das wahnsinnigste, was dir passieren kann. Das weisst du vielleicht jetzt noch nicht, aber wenn es soweit ist, haut es dich täglich in deinen 40 Wochen Schwangerschaft um. Du machst ein Baby! Du allein mit deinem Partner und mit deinem Körper. Das ist abgefahren und wird immer abgefahrener, je mehr man darüber nachdenkt. Aber schau dich an! Du bist eine kleine Göttin, denn du erschaffst einen Menschen. Und darauf kannst du stolz sein!

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