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Tom Cruise zieht vor Gericht

Weil zwei Boulevardmagazine behaupteten, Tom Cruise habe seine Tochter vernachlässigt, klagt der Schauspieler vor Gericht und fordert 50 Millionen Dollar Schadenersatz.

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Tom Cruise zieht vor Gericht
© GettyImages

Tom Cruise will eine Entschädigung und geht vor Gericht mit einer Verleumdungsklage. Der Grund: 2 Magazine haben behauptet, der Schauspieler hätte seine Tochter vernachlässigt.

Laut Befragungsprotokoll soll es bei dem Interview der Magazine mit Tom Cruise zunächst darum gegangen sein, ob seine Scientology-Zugehörigkeit der Grund für die Scheidung von Katie Holmes gewesen sei. Dies stritt Cruise zunächst zwar ab, aber auf Nachfrage des Anwalts der beschuldigten Magazinblätter, ob denn nun „Holmes ihre Tochter damit vor Scientology habe schützen wollen“, gab Tom zu: „Hat sie das gesagt? Das war eine ihrer Behauptungen, ja!“ Außerdem erklärte Cruise, dass Suri mittlerweile kein Scientology-Mitglied mehr sei.

Auf die Frage, warum er am ersten Schultag seiner Tochter nicht dabei gewesen sei, soll Cruise die Rolle der Eltern heruntergespielt haben. „Manche Eltern glauben, das ist ein großer Tag“. Daher erklärte der Schauspieler sein Nichterscheinen damit, dass Suri ihn nicht darum gebeten habe: „Wenn sich mich gefragt hätte, wäre ich da gewesen. Ich hätte ein Möglichkeit gefunden.“

Zudem betonte der Ex von Katie Holmes, dass er auch keinen Medienauflauf riskieren wollte, da es immerhin Suris Tag war.
Dass die Zeitschriften behaupteten, Katie wusste nichts davon, die Sache war nicht abgesprochen und Suri habe den ganzen Tag geweint, weil ihre Papa fehlte, wies der Schauspieler entschieden zurück. Laut Cruise handelt es sich hierbei um freie Erfindungen.

Bleibt abzuwarten, ob die Magazine tatsächlich gelogen haben und, ob Tom mit der Klage durchkommt. 50 Millionen Dollar mehr am Konto wären nämlich für den Scientologen auch nicht schlecht.