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Top-Designer Karim Rashid kann's: neuer Trinkwassersprudler mit limitierter Auflage!

Karim Rashid gehört zu den besten und bekanntesten Designern der Welt. Für die Firma Sodastream hat er jetzt einen Trinkwassersprudler in limitierter Auflage entworfen, der nicht nur chic ausschaut, sondern auch hilft den Mineralwasserflaschenmüll merklich zu reduzieren. WOMAN traf das Kreativgenie bei der Produktpäsentation in Mailand.


Top-Designer Karim Rashid kann's: neuer Trinkwassersprudler mit limitierter Auflage!
© Roman Leo

WOMAN: „I want to change the World“ lautet ihr Lebensmotto. Ein ganz schön hoher Anspruch, dem Sie da versuchen gerecht zu werden...

Rashid: Ja, das stimmt. Aber diese Veränderungen kann man ja auch langsam und in kleinen Schritten angehen. Nehmen Sie nur diesen Trinkwassersprudler: Haben Sie gewusst, das jedes Jahr 178 Millionen Liter Erdöl in die Herstellung von 140 Milliarden Plastikflaschen investiert werden und das von diesen Flaschen gerade einmal 13 Prozent recyceld werden? Das ist doch eine unglaubliche Verschwendung, die man mit diesem tollen Gerät zumindest einschränken kann.

WOMAN: Sie sind bekannt für ihre poppigen Entwürfe, die an die 70er-Jahre erinnern und für die sie häufig auch Plastik als Material verwenden. Ist das kein Widerspruch zu ihrem Öko-Anspruch?

Rashid: Nein, überhaupt nicht, denn erstens versuche ich verstärkt Bioplastik einzusetzen, das z.B. aus Mais oder Zuckerrohr hergestellt wird und zweitens versuche ich Produkte zu entwerfen, die sich am Ende ihrer Lebensadauer in maximal drei leicht zu trennende und einfach zu recylcende Materialien zerlegen lassen. Plastik ist eins davon.

WOMAN: Sie wurden in Ägypten geboren, sind in Kanada aufgewachsen, leben in New York, haben ein Studio in Rotterdam, entwerfen gerade ein Hotel in Berlin und sitzen heute hier in Mailand. Wo fühlen Sie sich eigentlich zuhause?

Rashid: Überall ist mein Zuhause, denn mein Herz schlägt global. Ich bezeichne mich selbst gerne als Weltbürger – schade nur, dass es dafür noch keinen Pass gibt. Wo wir gerade hier sind: was ich an Italien und den Italienern so schätze ist die Tatsache, dass Stil und guter Geschmack offensichtlich Bestandteile ihrer DNA sind.

WOMAN: Erinnern Sie sich eigentlich noch an Ihren allerersten Entwurf?

Rashid: Klar tue ich das! Er entstand auf der legendären Queen Elizabeth 2, einem Ozeanliner, derW zwischen England und New York verkehrte. An Bord gab es für uns Kinder einen Malwettbewerb. Das Thema der Bilder konnte man sich selbst aussuchen. Ich habe eine ganze Gepäckserie gezeichnet, was die Jury ziemlich überrascht hat. Vielleicht habe ich ja deshalb gewonnen …

WOMAN: Was wäre Ihr absolutes Traumprojekt?

Rashid: Ich würde unheimlich gerne ein richtig schnittiges Elektroauto entwerfen, um auch einem Massenpublkum zu beweisen, dass Öko nicht nach Öko ausschauen muss!

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Interview: Jörg Bertram

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