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5 Top-Diäten für jeden Typ

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Hast du schon öfters eine Diät probiert, die bei anderen längerfristig Wunder wirkt -bei dir kommen die Kilos aber postwendend zurück? Das kann daran liegen, dass du es mit einer Ernährungsform versucht hast, die mental nicht zu dir passt. Denn der Weg in eine schlanke, fitte und gesunde Zukunft beginnt im Kopf - indem du erkennst, welcher Esstyp du bist. Dazu musst du deine Beziehung zum Thema hinterfragen. Fühlst du dich etwa schuldig, wenn du bestimmte Dinge zu dir nimmst? Oder kannst du der Extra-Portion einfach nicht widerstehen, auch wenn du schon satt bist? Oder bist du einfach unglücklich mit dem, was du isst, weißt aber nicht, wie du etwas daran ändern könnest? Ernährungswissenschaftler haben fünf Typen festgelegt, bei denen das Essverhalten aus den unterschiedlichsten Gründen gestört ist und in weiterer Folge zu Gewichtszunahme und sogar zu psychischen Problemen führen kann: die Kalorienzählerin, die Snackerin, die Trostesserin, die Zwangsesserin und die Lethargische. Wir zeigen in der Slideshow für jeden Typ das Grundproblem - lies dir diesen Absatz jeweils genau durch. Erkennst du dich irgendwo wieder? Gut! Denn für jeden Typ werden ganz individuelle Problemlösungen angeboten - also ein Diätplan, der auch leicht durchzuhalten ist, und die richtige Fitness, die diese Diät optimal begleitet.


Die Zwangsesserin © Bild: Stefan Gergely @ Studio Steter

Die Zwangsesserin

So erkennst du den Typ.

Du isst die meiste Zeit ziemlich gesund, verlierst aber plötzlich die Kontrolle und stopfst dir dein Lieblings-Junk rein? Das ist typisch für die Zwangsesserin.

Das Grundproblem.

Eigentlich hätte dieser Typ ja eine wunderbar ausgewogene Diät mit all den richtigen Inhaltsstoffen. Nur ist diese auf Dauer nicht zu halten. Du hast daher zwischendurch immer wieder das Gefühl, dich für die vielen "gesunden" Dinge mit einer Naschorgie belohnen zu müssen.

Weitere Folgen.

Ist dein übliches Essverhalten durch eine dieser "Fressattacken" entgleist, fühlst du dich beschämt und schuldig. Um den Blues loszuwerden, greifst du wieder zu Leckereien. Das macht ein langfristiges Gewichtsmanagement natürlich schwer, es entsteht ein Teufelskreis von kurzfristiger Lust und langfristigem Frust.

Die Lösung.

Zwangsesser sollten ihre Lieblingsleckerei ganz bewusst in ihren täglichen Speiseplan einbauen. So ist sie nämlich nichts "Besonderes" mehr, nach dem man sich sehnt und das Schuldgefühle erzeugt, wenn man es gegessen hat, sondern sie wird ganz normaler Teil Ihrer Ernährung. Du kannst zum Beispiel morgens ein weiches Ei mit Toast essen, 50 g Schokolade am Vormittag, ein Huhn-Tomaten-Baguette zu Mittag, 5 Tortilla-Chips mit etwas Sauce am Nachmittag und abends gegrilltes Fleisch oder Fisch mit Gemüse. Studien haben ergeben: Wer möglichst früh am Tag als "böse" Eingestuftes zu sich nimmt, hakt das Thema sozusagen geistig ab. Das Suchtverhalten wird eingedämmt.

Dieser Sport unterstützt dich.

Versuche es mit Kick-Boxen. Gezieltes, konzentriertes Auspowern hilft, Dampf abzulassen und wieder die Kontrolle über dein Essverhalten zu finden. Auch wenn du eine Attacke kommen siehst, kannst du diese Emotion eventuell in einem schweißtreibenden Workout kanalisieren.