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Topmodel Franziska Knuppe im 70ies-Fieber: "Im Zweifel gewinnt bei mir immer das auffälligere Kleid gegen das schlichte."

Hippie-Chic, Schlaghosen, schrille Farben, grafische Muster und exzentrische Details – die modischen 70er-Jahre spiegeln die Zeit der Rebellion und Lebenslust wider. Model Franziska Knuppe, die aktuell die neunte Staffel von Austria’s Next Topmodel auf PULS 4 moderiert, schlüpfte für uns in die „Seventies Reloaded“-Looks der neuen Saison – tragbar von früh bis spät ...

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Topmodel Franziska Knuppe im 70ies-Fieber: "Im Zweifel gewinnt bei mir immer das auffälligere Kleid gegen das schlichte."
© Olga Rubio Dalmau

Professionalität ist im Modebusiness essenziell. Dass Franziska Knuppe schon seit 22 Jahren höchst erfolgreich als Model arbeitet, liegt sicherlich auch daran. Bestens gelaunt und ganz natürlich in Jeans & Hoodie kommt die Deutsche in der Früh bei unserem Shooting (die gesamte Modestrecke siehst du JETZT in unserem aktuellen Trendheft) im Wiener Hotel Ruby Marie an. Dass sie nur wenig geschlafen hat, um den Frühflug von Berlin nach Wien zu erreichen, merkt man ihr nicht an. Eine Strecke, die sie mittlerweile gut kennt, schließlich moderiert die 44-Jährige auf PULS 4 „Austria’s Next Topmodel“ (jeden Dienstag um 20:15 Uhr ). Was sie ihren Schützlingen rät und welcher Stilphilosophie sie folgt, wollten wir genauer wissen ...

Mögen Sie den Seventies-Trend auch privat?
KNUPPE: Es kommt immer darauf an, wie man ihn stylt! Retro-Designs sind mir lieber als echte Seventies-Teile aus dem Secondhandshop – die sind oft „too much“. Und die Disco-Ära finde ich genial!

Ihre Looks auf Events sind sehr glamourös. Können Sie privat auch anders?
KNUPPE: Ja klar! Gerade als Mutter trägt man Unkompliziertes. Styling ist bei mir auch Gefühlssache. Auf dem roten Teppich darf es aber gern ein wenig mehr von allem sein. (lacht) Im Zweifel gewinnt bei mir immer das auffälligere Kleid gegen das schlichte. Und ich liebe es, Looks zu recyceln.

Welche Austro-DesignerInnen haben es Ihnen angetan?
KNUPPE: Ganz viele! Lena Hoschek liebe ich, ebenso Marina Hoermanseder und Eva Poleschinski.

Und wie ist Ihr Styling bei „Austria’s Next Topmodel“?
KNUPPE: Gemeinsam mit dem Stylisten Ingo Nahrwold haben wir einen Look entwickelt, der einerseits zur Sendung, andererseits zur Côte d’Azur, wo wir gedreht haben, passt.

Wie ist es für Sie, eine eigene Show zu moderieren?
KNUPPE: Es macht so viel Spaß! Mit Sascha Lilic, mit dem ich in der Jury bin, war ich sofort auf einer Wellenlänge.

Welche Ratschläge geben Sie den Nachwuchs-Models?
KNUPPE: Mir ist wichtig, ihnen mitzugeben, wie man auftritt, wie man sich vor Kunden verhält etc. Und man soll nicht aussehen, als würde man gleich in den Nachtclub gehen, sondern eher natürlich ankommen

Holen sie sich auch Styling-Ratschläge von Ihnen?
KNUPPE: Weniger. Die Mädels wissen schon selbst ganz gut, was sie wollen! (lacht)

Haben Sie ein Beauty-Geheimnis?
KNUPPE: Immer abschminken – und zwar wirklich immer! Egal wie müde man und egal wie spät es schon ist! Ich reinige mein Gesicht sogar, wenn ich kein Make-up getragen habe. Ansonsten lege ich sooft es geht Tage ein, an denen ich komplett ungeschminkt bin. Und ich schwöre auf Sonnenschutz. Täglich!

Sie haben vor 22 Jahren mit dem Modeln angefangen. Was hat sich seitdem verändert?
KNUPPE: Ganz klar die Art der Fotografie! Jetzt ist alles viel schneller, sicherlich auch einfacher. Und heutzutage kann jeder mit dem Handy Fotos machen und die da auch gleich bearbeiten. Früher ging es darum, den perfekten Moment zu kreieren und einzufangen. Aber ich bin überzeugt davon, dass sich Qualität immer durchsetzen wird. Und es ist eine viel größere Masse an Models da. Das Geschäft war damals schon hart, aber jetzt ist es noch viel härter. Das hat auch viel mit Instagram & Co. zu tun. Aber bei den richtigen Modeljobs trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

Thema: Trends