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Man sieht Tränen an, warum sie geweint wurden

Es gibt viele Gründe, warum wir weinen. Aus Schmerz, aus Trauer oder auch aus Freude. Und diesen Grund sieht man den Tränen sogar an - unter dem Mikroskop unterscheiden sich die Tropfen deutlich.

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Tränen
© iStockfoto.com

Maurice Mikkers beschäftigt sich gerne mit Details. Und hat sich in seiner Profession als Fotograf darauf spezialisiert, Dinge in hundertfacher Vergrößerung festzuhalten. Ausgerechnet die schmerzhafte Begegnung seiner Zehe mit einem Tischbein brachte ihn dazu, dies ebenso bei Tränen auszuprobieren.

Seine Schmerzträne wurde auf einer Glasplatte festgehalten, aber um noch mehr Material zu haben, begann Mikkers einfach Zwiebeln zu schneiden. Auch hier kullern erfahrungsgemäß die Tränen, diese sahen jedoch gänzlich anders aus, als der erste Tränenschnappschuss.

Also machte sich Mikkers daran, weitere Tränen und Anlässe dafür im Freundeskreis zu sammeln und fand heraus, dass zwar alle Tränen aus Salzwasser bestehen, je nach Grund des Weinens aber noch andere Bestandteile enthalten sein können, die das Aussehen verändern. Bei einer Träne, die aufgrund von Schmerzen vergossen wurde, lässt sich beispielsweise ebenso ein beruhigendes Hormon im Tropfen finden.

Man erkennt folglich am Aussehen der Träne unterm Mikroskop, warum sie geweint wurde. Ob trauriger Film, scharfes Essen, ein freudiges Ereignis und vieles mehr - all das versuchte der niederländische Fotograf in seinem Imaginarium of Tears festzuhalten. Hier nur ein paar faszinierende Beispiele daraus:

Diese Träne wurde beim Gedanken an den kranken Vater vergossen.

Die Folgen des Zwiebelschneidens.

Zu lange einem kräftigen Ventilator ausgesetzt.

Beim Sehen eines traurigen Filmes.

Eine Träne nach dem Genuss einer scharfen Chili-Schote.

Mehr erfährst du auf imaginariumoftears.com und im folgenden Video:

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