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10 Trends für das Jahr 2038: So sieht das Leben der Zukunft aus

Noch klingt es nach Zukunftsmusik, aber zweimal Augenzwinkern und diese 10 Trends werden Wirklichkeit. Wir haben sie für euch aufgelistet.

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Seit dem Film "Das fünfte Element" stellen wir uns die Zukunft GENAU SO vor. Allerdings spielt der Streifen im Jahr 2263, wo schließlich der mythische Kampf zwischen Gut und Böse beginnt. Fliegende Autos, ein Lieferservice-Boot, das am Fenster andockt und schließlich die Maschine, die Menschen klonen kann. Dabei ist das Jahr 2263 ein bisschen weit hergeholt. Es wäre ja schon interessant zu wissen, wie weit technische Entwicklungen im Jahr 2038 fortgeschritten sind.

Das digitale Handelsunternehmen QVC hat uns diese Frage beantwortet. Mit der Zukunftsstudie "Living 2038" blickt das Unternehmen nach vorn. In Zusammenarbeit mit Trendforscher Professor Peter Wippermann wurden zehn Experten zum Lifestyle der Zukunft befragt. Und das Ergebnis wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

1. Beauty-Tech wird Mainstream

In 20 Jahren sollen Beauty-Tech-Gadgets wie Hautlaser für den Heimgebrauch und Spiegel, die mit Augmented Reality arbeiten, so selbstverständlich sein, wie es heute das Glätteisen oder die elektrische Zahnbürste ist.

2. Der Körper verbindet sich mit dem Netz

Der Unternehmer Elon Musk arbeitet daran unser Gehirn mit dem Computer zu vernetzen. Mit seinem Unternehmen "Neuralink" arbeitet er an Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine. Ein klarer Trend! Derzeit ist dies beispielsweise mit Systemen wie Amazon Echo möglich.

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3. Mentales Coaching ist das neue Fitnesstraining

Fitness- oder Schlaf-Tracker sind schon jetzt voll im Trend. Auch die Zeit am Smartphone wird ironischerweise immer kritischer via Apps beobachtet. Genügend Schlaf und Stressreduktion helfen uns dabei, den Fokus auf einzelne Dinge zu verstärken und unsere Konzentration zu verbessern. Die mentale Leistungsfähigkeit, die wir mit virtueller Hilfe selbst coachen, wird 2038 ein klarer Trend werden.

4. Personalisierte Produkte spiegeln unser Ich

Die eigene Größe herauszusuchen wird in 20 Jahren vermutlich nicht mehr nötig sein. Man geht davon aus, dass wir Kleidung und Schuhe in Zukunft nach Maß anfertigen lassen. Auch die Ernährung wird individueller: Wunschzutaten aus dem 3-D-Drucker oder Lieferungen nach Hause nach Analyse des DNA-Profils.

5. Butler Bots erleichtern den Alltag.

Staubsauger-Roboter werden schon jetzt immer beliebter. Werden in Zukunft mehrere Roboter unseren Haushalt erledigen? Ja. Und sie sollen als kaum sichtbare, virtuelle Assistenten agieren. Immer menschlicher designt und in Kleidung und Einrichtung integriert – bis jetzt noch kaum vorstellbar.

6. Do-it-yourself wird zum Do-it-together

Unsere liebste Rubrik: DIYs werden 2038 zum neuen Lebensprinzip. Yay! Günstig etwas selbst erschaffen – das ist nicht nur etwas, was wir alleine tun wollen. Man geht davon aus, das DIY-Projekte in Zukunft von Gruppen abgehalten werden. Die wachsende Szene der so genannten Maker zeigt das schon heute: Sie treffen sich auf Messen und tüfteln gemeinsam an technischen Projekten.

7. Sharing verleiht dem Leben neuen Glamour

Car-Sharing ist schon jetzt total im Trend. 2038 soll Sharing aber neue Dimensionen erreichen: Produkte werden dann nicht nur aus Spargründen geteilt, sondern auch, um mehr Luxus in den Alltag zu bringen. Statt eigener Autos werden moderne Transportsysteme und autonomes Fahren genutzt. Fliegende Autos sind aber noch in weiter Ferne.

8. Wohnungen vernetzen sich per Livestream

Amazon hat sich bereits das Patent für eine Technologie gesichert, die Wohnungen und Freunde per Live-Monitoring verbindet. Diese Technologie könnte in Zukunft noch weiter ausgebaut werden.

9. Immersion ersetzt die Fernreise

Wenn wir in fremde Länder reisen wollen, tun wir das künftig immer häufiger virtuell. Zum Beispiel mit der VR-Brille, ohne uns dabei vom Sofa zu bewegen. 2038 erleben wir die Ära der Immersion: das Abtauchen in virtuelle Welten.

10. Co-Working und Co-Living holen auf

Co-Working-Büros sind jetzt schon auf dem Vormarsch. Und WGs gibt es gefühlt schon seit Ewigkeiten. Dieses Prinzip soll aber in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Geteilter Raum bedeutet bezahlbaren Komfort. Auch sogenanntes Gig-Working wird prophezeit: Temporäre Dienstleister arbeiten selbstständig und bringen ihre Ressourcen, wie das Auto oder den Computer, mit ein. So werden kleinerer Aufträge kurzfristig an unabhängige FreiberuflerInnen und geringfügig Beschäftigte abgegeben. Klassisches Nine-to-five-Arbeitszeiten werden immer weniger.

Thema: Trends

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