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Der Super-Trick für dein Gedächtnis!

Ein Hirn wie ein Nudelsieb? Wenn diese Bemerkung auf dich zutrifft: Psychologen haben den ultimativen Trick für bessere Merkfähigkeit und Gedächtnis gefunden.


Der Super-Trick für dein Gedächtnis!
© iStockphoto

Ähhhh... wo habe ich noch mal mein Auto geparkt? Was war nochmals das Thema, das wir für die Uni ausarbeiten sollen? Verdammt - wie hieß nochmal der Freund meiner Bekannten, mit dem ich mich gerade unterhalte?

Du hast auch ein Hirn wie ein Nudelsieb? Information rein, dafür eine andere Information wieder raus? Du merkst dir Sachen genau nur mehr fünf Minuten, dann lässt dich dein Gedächtnis im Stich? Kein Drama. So geht es den meisten von uns.

Der Trick, dank dem du dir mehr merkst

Ein Team der Universität von Waterloo in Kanada fand nun mithilfe eines Experiments heraus, welche Methode die wirklich beste ist, wenn es darum geht, die Merkfähigkeit zu steigern und sich Sachen besser einzuprägen. Die im Quarterly Journal of Experimental Psychology veröffentlichte Studie ergab: Die verlässlichste Weise, wie du dir Dinge merken kannst, ist Malen und Zeichnen.

„Wir testeten Zeichnen im Vergleich mit einer Reihe anderer bekannter Merkstrategien, und Zeichnen schnitt immer am besten ab“, so Studienleiter Jeffrey Wammes.

Zur Erprobung zeigten die Psychologen den Probanden eine Liste mit einfachen, leicht zu zeichnenden Begriffen wie "Apfel" oder "Baum". Die Studienteilnehmer hatten pro Wort 40 Sekunden Zeit, den Begriff zu zeichnen oder wiederholt aufzuschreiben. Zur Ablenkung bekamen sie anschließend eine Aufgabe, in der sie Töne in Musikstücken identifizieren mussten. Schließlich wurden sie aufgefordert, in 60 Sekunden so viele Wörter wie möglich von der Liste wiederzugeben.

Malen und Zeichnen ist die beste Gedächtnisstütze

Das erstaunliche Ergebnis: Die Teilnehmer erinnerten sich an mehr als doppelt so viele gezeichnete wie geschriebene Wörter. Zur Überprüfung der These wurde in weiteren Experimenten die Versuchsanordnung verändert. So sollten die Probanden den Buchstaben zum Beispiel visuelle Elemente wie Schatten hinzufügen.

Dazu testeten die Wissenschaftler andere Merkstrategien wie die Auflistung von Eigenschaften der einzuprägenden Gegenstände, bildliche Vorstellung oder das Betrachten von Bildern. Doch das Ergebnis blieb unverändert: Gezeichnete Wörter konnten sich die Studienteilnehmer am besten einprägen.

Tröstlich für alle, die nicht mit zeichnerischem Talent gesegnet sind: Die Qualität der Kritzeleien spielte überhaupt keine Rolle!

Thema: Psychologie

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