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Dieser einfache Trick hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit

Du fühlst dich derzeit nur noch müde und gereizt? Mit diesem Trick kannst du gezielt gegen Frühjahrsmüdigkeit angehen.

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Frühjahrsmüdigkeit - Trick

Diesen Zustand kennen wir...

© istockphoto.com

Es ist nicht gerade angenehm, wenn du in der Arbeit plötzlich das Gefühl hast, du könntest einfach nur schlafen. Viele Menschen fühlen sich im Frühling schlapp, gereizt und depressiv. Doch woher kommt eigentlich diese doofe Frühjahrsmüdigkeit?

Warum sind wir im Frühjahr müde?

Die Vögel zwitschern, die ersten Blumen blühen und die Sonne lässt sich öfters blicken. Komisch eigentlich, dass wir genau jetzt müde und schlapp sind. Doch genau die wärmeren Temperaturen und die erhöhte Lichtintensität sind Schuld an unseren Erschöpfungszuständen. Dies erklärt ein Schlafmediziner im Talk mit Wdr.de. Der Körper schüttet jetzt nämlich vermehrt Endorphine und Hormone aus, welche zu einer erhöhten Körperaktivität führen und uns wiederum müde machen.

Von Null auf Hundert

Sobald der Frühling sich blicken lässt, mobilisieren wir verstärkt unseren Körper, gehen zum Beispiel mehr zu Fuß oder fahren wieder mit dem Fahrrad. Unser Körper ist damit aber überfordert, denn er hat sich gerade noch in einer Art Sparmodus befunden. Klar, dass wir da schnell erschöpft sind. Der Experte der Uniklinik Münster ist überzeugt, dass dies völlig normal sei, denn der Mensch bräuchte viel mehr Zeit, um richtig ins Frühjahr reinzukommen.

Frühjahrsmüdigkeit Licht hilft

Was hilft gegen die Müdigkeit?

Der beste Weg, um den Körper zu aktivieren ist Licht. Sobald wir mehr Licht abbekommen, werden wir wacher. Der Schlafmediziner empfiehlt also allen Menschen, die unter Frühjahrsmüdigkeit leiden sich vermehrt draußen aufzuhalten. Man kann zum Beispiel die Mittagspause für einen Spaziergang im Freien nutzen oder statt mit dem Bus in die Arbeit zu fahren lieber mal zu Fuß zu gehen. Umgekehrt ist es abends dann wichtig nicht mehr allzu viel Kunstlicht vor den Augen zu haben. Tablet und Smartphone stören unseren natürlichen Biorhythmus und sorgen für Schlafstörungen.

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