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Psycho-Trick: So isst du automatisch weniger!

Ein Häppchen hier, ein Häppchen da. Tschüß, Bikinifigur. Es gibt aber einen kleinen Psycho-Trick, dank dem du automatisch weniger isst. Der ist ganz simpel.


Psycho-Trick: So isst du automatisch weniger!
© Instagram/RomeeStrijd

"Was auf den Tisch kommt, das ist man auch auf." Die Generation meiner Eltern hat diese Ansicht noch vertreten und ja – das hat sich mir eingeimpft. Beziehungsweise ist es wahnsinnig praktisch, meine haltlosen Fressorgien auf ein Trauma meiner Kindheit zu schieben. Egal, was man vor mich hinstellt: Ich esse es auf. Bis auf den letzten Krümel. Und natürlich sind daran nicht meine Eltern schuld, sondern mein riesiger Appetit.

Der führt leider dazu, dass ich den Wunsch von der Bikinifigur schon jetzt ins Reich der Fantasien verbannen kann. Weil: Mit Sport habe ich es leider auch nicht so.

Wonach ich also suche: Einem Trick, dank dem ich nicht mehr so viel esse.

Und siehe da: Es gibt ihn!

Dank diesem Trick isst man weniger!

Dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Holler, sondern um eine aktuelle Studie der University of Southern California's Marshall School of Business . Und die beweist: Wer seine Portion selbst bestimmt, der isst nicht nur prinzipiell weniger, sondern ernährt sich auch weniger ungesund, als wenn jemand anderer ihm den Teller befüllt.

Das klingt jetzt in erster Linie mal sonderbar (ich denke da an mein Verhalten an einem "All You Can Eat"-Buffet), wurde aber in mehreren Experimenten eindeutig nachgewiesen. Dieses hier lässt sich am ehesten nachvollziehen:

Die Probanden wurden in zwei Gruppen eingeteilt und dann in einen Saal gebeten. In dem einen stand ein Tisch voller Süßkram, darüber die Aufschrift "Schnappt euch einen Snack!". 32 Prozent der Versuchs-Teilnehmer griffen zu.

Etwas später wurde die zweite Gruppe in denselben Saal mit demselben Setting gebeten. Einzig das Schild mit der Aufschrift wurde weggelassen. Das erstaunliche Ergebnis: Kein einziger Teilnehmer nahm sich einen Snack.

Warum du dank dieses Tricks die Lust auf Süßes verlierst

Laut den Forschern ist die Erklärung simpel: Im zweiten Fall übernehmen wir selbst die Verantwortung für unsere Ernährung. Vergleichbar ist das etwa mit einer Feier im Büro: Bringt eine Freundin einen Kuchen mit und verteilt die Stücke großzügig, dann greifen wir entspannt zu. Die Verantwortung für die vielen Kalorien liegt ja in gewisser Weise bei ihr. Sollen wir uns aber selbst ein Stück abschneiden, dann hemmt uns unser schlechtes Gewissen.

Unterbewusst treffen wir also eine figurfreundliche Entscheidung und lehnen ungesunde Lebensmittel eher ab. Wir überfuttern uns auch nicht, sondern hören auf, wenn wir satt sind...