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Aufgeblähter Bauch: einfache Tipps & Tricks gegen den Blähbauch

Ständig Baucheinziehen? Nein danke! Wir sagen dir, was man gegen einen Blähbauch tun kann und auf welche Lebensmittel man besser verzichten sollte...

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Adieu Blähbauch
© iStockphoto.com

Kein schönes Thema, aber wir alle haben immer wieder mit einem Blähbauch zu kämpfen. Die Ursachen dafür können ganz unterschiedlich sein, eines haben wir aber alle gemein: Wir wollen wissen, was wir gegen den unschönen und unangenehmen Blähbauch tun können. Also schäme dich ja nicht für den aufgeblähten Bauch - es ist erst mal völlig normal und die Luft im Bauch liegt vielleicht einfach nur daran, dass du gerade deine Periode hast. (HIER mehr!)

Was tun gegen den Blähbauch?

Wie schon erwähnt gibt es viele Gründe und Ursache für einen aufgeblähten Bauch, manche Tipps und Tricks werden dir also mehr helfen, als andere. Probiere dich am besten durch. Schaden tun unsere Hausmittel nämlich auf keinen Fall!

1

Trink mehr Wasser: Unser Organismus kann nur funktionieren, wenn wir ihm genügend Flüssigkeit (zwei Liter am Tag) zuführen: Und am besten funktioniert diesbezüglich stilles Wasser - zuckerhaltige Limonaden oder Getränke mit Kohlensäure wären hingegen eher kontraproduktiv. Mit ausreichend Wasser im Körper arbeitet auch die Verdauung besser und dein Bauch fühlt sich nicht gebläht an. Darüber hinaus verwechseln wir oft Hunger mit Durst. Also trink bei der nächsten Heißhungerattacke zunächst ein großes Glas Wasser und warte ein paar Minuten, ob sich das Hungergefühl von selbst verabschiedet. Plus: Sind wir dehydriert, speichert der Körper Wasser, was zu Wassereinlagerungen - und ja, richtig gedacht - einem Blähbauch führen kann

2

Mehr Schlaf: Wissenschaftliche Studien haben belegt, dass Menschen, die mindestens 8 Stunden am Tag schlafen, im Durchschnitt weitaus seltener übergewichtig sind oder Probleme mit der Verdauung haben. Dein Körper braucht einfach die Erholungsphasen, um ideal zu funktionieren.

3

Iss langsamer: Oftmals haben wir wenig Zeit in der Mittagspause, essen gedankenlos vor dem Fernseher oder schlingen die Mahlzeit gierig hinunter. Aber du solltest bewusster und langsamer essen und jeden Bissen mehrmals kauen. Denn so verringerst du die Arbeit, die dein Verdauungsapparat sonst noch vor sich hat. Außerdem merkst du so weitaus rascher, dass du vielleicht schon satt bist, bevor du deinen Teller komplett geleert hast und sparst auch noch überflüssige Kalorien.

4

Bewege dich: Eh. Ist man erst mal aufgebläht, ist einem wirklich nicht mehr nach Bewegung zumute, aber versuche trotzdem, deinen Körper in Bewegung zu bringen. So wird auch die Darmtätigkeit angeregt und die Gase befördern sich wie vom selbst aus dem Körper!

5

Probiere fermentierte Lebensmittel: Sauerkraut, Miso, Kimchi, Joghurt - fermentierte Lebensmittel enthalten Probiotika, die die Balance in der Darmflora wieder herstellen!

Lebensmittel, die gegen einen Blähbauch helfen

Leider blähen manche Lebensmittel mehr als andere. Die kannst du aber ganz einfach austauschen und wirst so im Gegenzug mit einem flachen Bauch beschenkt. Wir hätten da ein paar Anregungen:

1. Tee statt Kaffee

Die schlechte Nachricht zuerst - dein Körper könnte auf Kaffee mit einem Blähbauch reagieren. Willst du gar nicht auf Kaffee verzichten, versuche ihn zumindest schwarz zu trinken, oder switche fürs erste auf Grüntee. Apropos Tee: Kämpfst du bereits mit einem Blähbauch, können Fenchel, Pfefferminz oder Ingwer helfen, die Luft aus dem Bauch zu befördern.

2. Gurke statt Zwiebel

Es sind nicht nur Bohnen und Hülsenfrüchte - auch Zwiebel können zu Blähungen und einem Blähbauch führen. Ist Zwiebel ein Problem für dich, gib das nächste Mal Gurken in deinen Salat oder deine Bowl, anstatt rohe Zwiebel zu verwenden. Gurken sind nämlich harntreibend und helfen so, Wasser aus deinem Körper zu befördern!

3. Spargel statt Brokkoli

Rohes Gemüse ist nicht immer unser bester Freund. Hast du einen empfindlichen Magen, dämpfe oder koche dein Gemüse und verzichte auf die eher blähenden Sorten. Dazu gehört zum Beispiel auch Brokkoli und Karfiol. Besonders empfehlenswert sind hingegen Artischocke oder Spargel. Die fördern nämlich die Darmaktivität.

4. Stilles Wasser statt Mineral

Wir haben es oben eh schon erwähnt. Kohlensäure ist nicht gut für empfindliche Mägen. Halt dich also am besten an stilles Wasser und Tees!

5. Banane und Kiwis statt Trockenfrüchte

Bei getrockneten Früchten sind die Ballaststoffe und der Zucker viel konzentrierter. Entweder du trinkst ein extra Glas Wasser, wenn du zu Trockenfrüchten greifst, oder du isst gleich frische Früchte. Bananen und Kiwis enthalten Potassium, das Salz im Körper bindet. Win/Win!

6. Gewürze statt Salz

Ein hoher Salzkonsum führt oft zu einem Blähbauch, weil das Salz Wasser im Körper hält. Versuche, deine Gerichte mit Gewürzen anstatt Salz zu würzen. Rosmarin oder Kurkuma helfen sogar dabei, einen aufgeblähten Bauch zu reduzieren!