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Trockene Haare? Das hilft bei strapazierten Spitzen

Wer extrem trockene Haare hat, benötigt die richtige Pflege. Aber was hilft wirklich? Und was ist überhaupt die Ursache? Wir haben die besten Tipps für trockenes Haar.

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Trockene Haare? Das hilft bei strapazierten Spitzen

Gerade im Winter haben wir oft mit trockenem Haar zu kämpfen...

© Photo by Cristobal Baeza on Unsplash

Die Heilung für trockenes Haar erfordert einen zweigleisigen Ansatz. Erstens, verpflichten Sie sich, wenn möglich, so viel Feuchtigkeit wie möglich in Ihre Mähne zu bringen. Dies bedeutet, dass extra-erweichende Shampoos und Conditioner sowie feuchtigkeitsreiche Stylingprodukte wie Seren, Cremes und Öle verwendet werden. Dann finde heraus, warum deine Haare überhaupt so trocken sind. Um dabei zu helfen, stellen Sie sich zunächst folgende Fragen:

Die Ursachen für trockenes Haar?

Stelle dir diese 6 Fragen

1

WIE OFT BENUTZE ICH SHAMPOO? Zu häufiges Shampoonieren befreit deine Haare von natürlichen Kopfhautölen, die die Strähnen glänzend und geschmeidig machen. Die meisten Haarexperten sagen, dass man höchstens jeden zweiten Tag die Haare waschen sollte. Viele ermutigen jedoch zu noch mehr Zurückhaltung bei der Haarpflege und empfehlen die Haarwäsche auf jeden dritten oder sogar vierten Tag auszudehnen. Um dich frischer zu fühlen, sprühe einfach ein wenig Trockenshampoo auf den Haaransatz - oder spüle dein Haar mit klarem Wasser - ohne Shampoo und style es dann neu.

2

SIND SULFATE IN MEINEM SHAMPOO? Shampoos, die Sulfate enthalten, reinigen normalerweise aggressiver als sulfatfreie Formulierungen, indem sie wertvolle Feuchtigkeit zusammen mit Schmutz und Produktansammlungen entfernen. Um den Feuchtigkeitsverlust zu minimieren, sollte man auf sulfatfreie Formeln setzen und als Trockenhaarpatient auf zusätzliche, feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffen wie Honig, Pflaumenöl und Porphyra-Algen achten!

3

VERBRINGE ICH VIEL ZEIT DRAUßEN? UV-Strahlen zersetzen die Feuchtigkeit deines Haares ebenso wie heiße, trockene Klimazonen oder trockene, kalte Klimazonen. Das Tragen eines Hutes ist ebenso hilfreich wie Produkte, die einen gewissen UV-Schutz bieten. Zutaten, die in sonnigeren Klimazonen schützen, sind Kokosnuss- und Karanji-Öle, natürliche UV-Absorber.

4

BENUTZE ICH BEIM HAARSTYLING HITZE? Wenn du regelmäßig zu Fön, Lockenstab oder Glätteisen greifst, wird die äußere Schicht deines Haares beschädigt, sodass Feuchtigkeit austreten kann. Das Aufsprühen eines Hitzeschutzmittels zur Minimierung des Austrocknens deiner Haare ist eine Lösung - du solltest jedoch auch darüber nachdenken, zumindest die Temperatur deiner Stylinggeräte runterzuschrauben, da die meisten Haartypen bei einer Temperatur, die deutlich unter dem Maximum von 400° C liegt, leicht geglättet oder gewellt werden können. Dein Stylinggerät hat keinen einstellbaren Temperaturregler? Deinem Haar zuliebe ist es an der Zeit, dein Werkzeug zu aktualisieren. Wirklich.

5

WIE IST DIE WASSERQUALITÄT IN MEINER DUSCHE? Hartes Wasser - insbesondere wenn es reichlich Kalzium und Kalkstein enthält - kann mineralische Ablagerungen auf deinem Haar hinterlassen. Im Laufe der Zeit bilden sich diese Ablagerungen, wodurch ein undurchlässiger Film entsteht, der es den Pflegeprodukten sehr schwer macht, dein Haar zu durchdringen und zu nähren. Einen Wasserenthärter zu besorgen, ist eine Strategie, ebenso wie die Verwendung eines Reinigungsshampoo, das die Ablagerungen am Haar entfernt. Achte bei Reinigungsshampoos auf den Inhaltsstoff Cellulose!

6

ERNÄHRE ICH MICH AUSGEWOGEN? Mangelernährung zeigt sich häufig zuerst im Haar, da unsere Kopfhaut und Haare zu den letzten Bereichen unseres Körpers gehören, die die jeweiligen Nährstoffe erhalten. Das heißt, wenn es einen Mangel gibt, brechen unsere Haare häufig ab. Wenn du den Verdacht hast, dass deine Ernährung für deine trockenen Haare verantwortlich ist, sprich mit deinem Arzt über Möglichkeiten, dich besser zu ernähren, oder ob ein Nahrungsergänzungsmittel eine gute Strategie ist. Frage deinen Arzt auch, ob Medikamente, die du einnimmst, die Ursache sein könnten.

Hormonhaushalt: Auch die Hormone können Schuld an trockenem Haar sein.

Du hast dir die sechs Fragen gestellt und kannst dir noch immer nicht erklären, warum dein Haar so trocken ist? Während die Kopfhaut in der Pubertät oft zu viel Fett herstellt, nimmt die Produktion während der Wechseljahre ab. Das kann sowohl feines als auch dickes Haar betreffen. Und Locken sind fast immer trocken, da das natürliche Fett der Kopfhaut an ihnen nicht so gut herunterrutscht wie an glatten Strähnen.

Trockene Haare sind strapazierte Haare

Jetzt wo du die Ursache deiner trockenen Haare kennst, geht es um die richtige Pflege. Vor allen Dingen geht es darum, dem Haar genügend Feuchtigkeit zuzuführen. Wer regelmäßig heiß föhnt, die Haare färbt und im Sommer den Haare Salzwasser und Sonne zusetzen, entstehen poröse Stellen im Haar. Das Haar wirkt ausgelaugt und hängt traurig herunter. Die Folge? Spliss und Haarbruch. Strapaziertes Haar ist also meistens die Folge von trockenem Haar.

Strapaziertes Haar: Shampoo, Spülungen, Pflegetipps

Einmal die Woche eine Maskee aufzutragen und nach jeder Wäsche einen Conditioner zu verwenden ist deshalb bei trockenem oder eben strapaziertem Haar PFLICHT. Auch eine Glätteisen- und Föhnpause kann Wunder wirken. Außerdem soll auf Haargummis imit Metall verzichtet werden, da diese das Haar noch zusätzlich schädigen.

Die richtigen Pflegeprodukte für trockenes und strapaziertes Haar

Das beste Hausmittel bei trockenem Haar

Das beste Hausmittel bei trockenen Haaren sind Öle. Sowohl das nährstoffreiche Olivenöl als auch Jojobaöl, Mandelöl, Kokosöl oder Arganöl. Die Öle spenden der gestressten Haarpracht nicht nur Feuchtigkeit und Pflegestoffe, sondern legen sich auch als Schutz um jedes einzelne Härchen. Eine Maske mit Kokosöl gelingt, indem man drei Esslöffel in einem Wasserbad zum Schmelzen bringt. In die geschmolzene Flüssigkeit ein rohes Ei einrühren und die fertige Kur für circa 30 Minuten in den Haaren einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser und einem milden Shampoo ausspülen.