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TV-Lieblinge: Wie lieb ist Lena wirklich? Jessica Ginkel & Max Alberti im WOMAN-Talk

Wenn „Hanna“ nach 370 Episoden endlich ihrem Herzen gefolt sein wird, sucht „Lena“ ab 20. 9. auf ORF die Liebe ihres Lebens. Das neue TV-Paar Jessica Ginkel und Max Alberti im Check.

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TV-Lieblinge: Wie lieb ist Lena wirklich? Jessica Ginkel & Max Alberti im WOMAN-Talk
© ORF/Stefan Pick

WOMAN: Wie laufen die Dreharbeiten für „Lena“?

Ginkel: Sehr gut, es geht voran und die ersten Folgen sind fertig. Am Donnerstag schauen wir mit dem ganzen Team die erst Folge – ich bin wirklich gespannt!

Alberti: Auf Hochtouren! Wir Schauspieler geben jeden Tag Vollgas, aber auch das Riesenteam ist hoch motiviert und so bleibt der Spaß nicht auf der Strecke, was bei so einem hohen Pensum, wie wir es erfüllen, nicht selbstverständlich ist.

WOMAN: Wie ist es miteinander zu arbeiten?

Ginkel: Max ist ein toller Kollege. Es macht mir sehr viel Spaß mit ihm zu arbeiten. Wir verbringen ja gerade fast jeden Tag miteinander, da ist es schon ein Glücksfall, dass wir uns so gut verstehen.

Alberti: Ich muss gestehen am Anfang war ich unsicher, wusste nicht so ganz, wie ich mit ihr umgehen soll... Aber mittlerweile drehen wir ja schon fast zwei Monate und wir verstehen uns jeden Tag besser!

WOMAN: Was halten Sie von ihrer Rolle Lena Sander und David von Arensberg, haben sie Gemeinsamkeiten?

Ginkel: Ich mag Lena! Sie ist eine warme, spontane, emotionale, mutige junge Frau. Sie hört auf ihr Herz, mir geht es da genauso.

Alberti: Genau wie ich ist David auch Musiker und lebt für die Musik und die Liebe! Das kann ich von mir auch behaupten. Das adelige Umfeld, das akkurate Auftreten, die Etikette... All das ist aber neu für mich!

WOMAN: Sie spielen als Musiker in der Band Jamaran. Was halten Ihre Bandkollegen denn von der Serie?

Alberti: Die kennen mein schizophrenes Leben ja schon von früheren Serien und nehmen's mit Humor! Ist ja auch lustig, weil im echten Leben bin ich ja schon ein wenig anders...

WOMAN: Jessica, Sie machen im wirklichen Leben nicht Musik. Wie haben Sie sich auf die Rolle vorbereitet?

Ginkel: Ich muss ja zum Glück nicht selber singen. Und in Playback und Luftgitarre war ich schon immer unschlagbar...

WOMAN: Jessica, Sie wurden mit 25 Jahren auf einer Jugendmesse entdeckt, davor wollten sie Grundschullehrerin werden. Haben Sie Ihre Entscheidung jemals bereut?

Ginkel: Nein, die Schauspielerei war schon immer ein großer Traum von mir. Der Mut hatte bis dahin gefehlt. Ich bin aber trotzdem sehr froh, das Studium abgeschlossen zu haben und möchte auch nicht ausschließen, dass ich irgendwann noch mal vor einer Klasse stehe.

WOMAN: Warum sind Sie nach drei Jahren bei GZSZ ausgestiegen?

Ginkel: Ich wollte das Schicksal herausfordern, wenn es mich schon auf so eine Weise vor die Kamera gebracht hat. Ich hätte mich wahrscheinlich irgendwann gefragt, warum ich den nächsten Schritt nicht gewagt habe. Außerdem haben mich andere Rollen gereizt. Als Schauspielerin will man ja spielen und nicht irgendwann ein werden mit der Rolle.

WOMAN: Denken sie persönlich, dass Liebe alle Grenzen überwinden kann?

Ginkel: Liebe kann bestimmt nicht alle Grenzen überwinden. Aber wenn ich so richtig verliebt bin, dann werden die Grenzen auf jeden Fall immer weniger... Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Liebe tatsächlich sehr viel verändern kann. Bei einem selbst aber auch bei Menschen, bei denen man es nie für möglich gehalten hätte. Deshalb versuche ich auch im Alltag jedem Menschen, den ich treffe, mit Offenheit und Liebe zu begegnen und oftmals ist es wirklich erstaunlich, was ein kleines Lächeln ausmachen kann!

WOMAN: Wie könnte ein armer Schlucker das Herz einer Frau erobern?

Ginkel: Bei der Liebe kommt es nicht aufs Geld an, wenn die Chemie stimmt, ist alles andere egal.

Alberti: Um das Herz einer Frau, die es Wert ist zu gewinnen, braucht man kein Geld! Eine gute Idee ist da viel mehr Wert, als ein goldener Ring! Schenk Ihr ein Lied, einen Luftballon, eine Sonneblume, hülle sie in Seifenblasen... Das alles kostet nicht die Welt, kann aber manchmal die Welt bedeuten!

WOMAN: Was war die längste Zeit, die Sie um eine Frau gekämpft haben?

Alberti: Hmm... drei Monate. aber dann bin ich schleunigst mit einer anderen in den Urlaub gefahren.

WOMAN: Was ist Ihre beste Eigenschaft?

Ginkel: Ich bin eine gute Zuhörerin.

Alberti: Manche Mädels meinen, ich wäre höflich und natürlich. Hoffentlich bin ich nicht NUR das!

WOMAN: Und was ist Ihre Schlechteste?

Ginkel: Ich kann sehr albern sein und auch ungeduldig.

Alberti: Ich bin viel zu oft zu träge, und schaff es nicht über meinen inneren Schweinehund zu springen! Und das ist tragisch, weil man so Talente vergibt, die in einem schlummern und die gelebt werden wollen.

WOMAN: Welche Angewohnheit haben Sie, die Sie sich lieber abgewöhnen würden?

Ginkel: Ich bin ein Gewohnheitstier. Im Restaurant esse ich immer das Gleiche und am Ende des Abends ärgere ich mich, dass ich nicht mal was Neues ausprobiert habe.

Alberti: Ich liebe Backwaren, frische Brezen, Schokocroissants, Quarktaschen, ... Das will ich mir schon seit Jahren abgewöhnen!

WOMAN: Sind Sie eifersüchtig?

Ginkel: Oh ja!

Alberti: Ja, das bin ich noch immer, obwohl ich der Meinung bin, dass man der Person, die man liebt, alle Freiheiten der Welt lassen muss. Denn wenn die Liebe echt ist setzt sie sich darüber hinweg!

WOMAN: Welche Qualitäten muss der Mann/die Frau haben, mit dem/der Sie Ihr Leben verbringen wollen?

Ginkel: Er muss Humor haben und mit meiner Albernheit umgehen können. Mich einfach so lieben, wie ich bin.

Alberti: Ich könnte jetzt anfangen aufzuzählen, aber im Grunde möchte ich sie einfach nur ansehen und staunen können, weil sie mich so verzaubert!

WOMAN: Jessica, kommt nach dem Beziehungs-Aus mit GZSZ-Co-Star Oliver Bender für Sie eine Beziehung mit einem Arbeitskollegen noch in Frage?

Ginkel: Klar, wieso auch nicht? Ich habe damit keine schlechten Erfahrungen gemacht, allerdings suche ich auch nicht explizit am Arbeitsplatz.

WOMAN: Und Sie, Max, sind Sie vergeben?

Alberti: Ja! Ich hab ne Freundin... Und sie heißt Sara und ist Spanierin. Übrigens eine tolle Frau, sie reist in der Welt herum und arbeitet als Entwicklungshelferin. So viel sei verraten!

WOMAN: Was würden Sie Ihrem/r Angebeteten lieber nicht erzählen?

Ginkel: Ich denke, dass man sich irgendwann die wesentlichen Dinge erzählen sollte.

Alberti: Was ich meiner Angebeteten nicht erzähle, erzähle ich euch auch nicht!

WOMAN: Was könnten Sie in einer Beziehung nie verzeihen?

Ginkel: Unehrlichkeit in jeder Beziehung. Vertrauen ist das A und O.

Alberti: Gefühlskälte und Abweisung! Wenn ich den Bezug zu ihr verliere, weil sie sich verschließt, hat die Beziehung verloren.

WOMAN: Was, denken Sie, finden Männer und Frauen sexy am anderen Geschlecht?

Ginkel: Puh...?

Alberti: Jede Frau findet irgendwas Anderes sexy! Ich hab mir vorgenommen, dem Brusthaar wieder ein Comeback zu verschaffen... (grinst)

WOMAN: Was ist für Sie typisch Frau?

Alberti: Egal was sie Dir erzählen, Frauen sind selten nur auf einen One-Night-Stand aus, sie suchen am Ende doch immer Geborgenheit und wollen geliebt werden.

WOMAN: Und was sollte eine Frau nie tun?

Alberti: Sich Gedanken darüber machen, was sie tun sollte und was nicht!

WOMAN: Jessica, Wie würden Sie ihren Modestil beschreiben?

Ginkel: Ziemlich gemixt. Ich trage gerne Jeans und T-Shirts aber mag es auch mal in ein schickes Kleid zu schlüpfen und hohe Schuhe zu tragen.

WOMAN: Möchten Sie Seriendarstellerin bleiben, oder gibt es noch andere Produktionen die Sie interessieren? Kino, Theater?

Ginkel: Ich habe ja letztes Jahr schon einen 90-Minüter gedreht, diese Zeit hat mir viel Spaß gemacht und ich konnte tolle neue Erfahrungen sammeln. Mit einer befreundeten Regisseurin habe ich auch schon übers Theaterspielen gesprochen. Ich lasse das jetzt einfach auf mich zukommen. Ein Jahr drehe ich jetzt „Lena“ danach bin ich offen für alles.

WOMAN: Was haben Sie vom Leben gelernt?

Ginkel: Höre auf dein Herz!

Alberti: Das es sich lohnt, den Mut aufzubringen und seinen Talenten zu folgen, auch wenn einen die ganze Welt davor warnt und einem Angst macht! Mit Angst im Nacken lebt es sich extrem schlecht.

WOMAN: Was würden Sie der Liebe Ihres Lebens gerne sagen?

Ginkel: Das es wunderschön ist, ihn an meiner Seite zu haben. Jetzt soll er aber auch mal kommen, dass ich es ihm endlich sagen kann... (lacht)

Alberti: Danke, dass es dich gibt.

Thema: Liebe