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Wir sollten darüber reden: Fehlgeburt

Nicht nur eine deiner Freundinnen hatte bereits eine. Oder du selbst? Es passiert so viel häufiger, als wir alle denken! Und deswegen ist es so immens wichtig, offen über Fehlgeburten zu sprechen!


Tabuthema Fehlgeburt
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Fehlgeburt: So viele Frauen sind betroffen

Von einer Fehlgeburt sind weitaus mehr Frauen betroffen, als man vielleicht im ersten Moment annehmen würde: Offizielle Statistiken gibt es leider nicht, aber geschätzt 30-40 Prozent aller Schwangerschaften enden in den ersten 12 Wochen mit einer Fehlgeburt. Wobei Aborte in den ersten 4 Wochen manchmal gar nicht festgestellt werden, da die Frauen nicht wussten, dass sie schwanger waren und die Fehlgeburt als Zwischenblutung ansehen.

Immer noch ein Tabuthema

Aber vor allem, wenn man sich sehnlich ein Kind wünscht, verursacht eine Fehlgeburt meist Schuldgefühle. Frauen fragen sich, ob ein Fehler ihrerseits vielleicht etwas mit dem Abort zu tun hatte. Fast immer ist diese Frage jedoch mit Nein zu beantworten. Denn in vielen Fällen geschieht eine Fehlgeburt sogar als eine Art Schutzverhalten des Körpers, da der Embyro nicht lebensfähig gewesen wäre.

Dennoch ist die Trauer und oftmals auch die Scham danach groß. Und daher ist es so wichtig, darüber zu reden und das eigene Leiden nicht zu verstecken. Schon das Wissen, dass man nicht alleine ist, sondern dass man dieses Schicksal mit vielen teilt, hilft. Noch mehr kann es helfen, Erfahrungen auszutauschen und so wieder Hoffnung zu fassen, dass es beim nächsten Mal klappt mit der gewünschten Schwangerschaft!

Mehr dazu erfährst du im folgenden Video: