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Machen Überstunden dumm?

Eine neue Studie hat herausgefunden, dass wir uns mit zuviel Arbeit nicht nur körperlich schaden, sondern auch geistig: Zuviele Überstunden beeinträchtigen das Sprachvermögen und die Intelligenz.

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Überstunden
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Wer sich in seinem Job einsetzt und öfter mal länger bleibt um die aktuellen Aufgaben noch zu meistern, die oder der wird doch sicherlich mit mehr Gehalt und ein paar Treppen auf der Karriereleiter belohnt, oder? In einer perfekten Welt ja, aber in der Realität leider nicht unbedingt. Und abgesehen davon, dass einem das Engagement nicht einmal gedankt wird, macht es uns auch noch dümmer!

Zu dieser Erkenntnis kam eine Studie des Finnish Institute of Occupational Health, die im American Journal of Epidemiology veröffentlicht wurde: 5 Jahre lang wurden darin Teilnehmende beobachtet, die entweder durchschnittlich 55 Stunden arbeiteten oder die regulären 40 Stunden absolvierten. Bei denjenigen, die mehr Stunden in der Arbeit verbrachten, verringerte sich im Studienzeitraum sowohl das Sprachvermögen, der Sprachschatz als auch die Intelligenz. Dazu kommen noch körperliche Beeinträchtigungen in Form von Bluthochdruck, Stresssymptomen und sogar Herzerkrankungen.

Langfristig gesehen leidet ebenso die Effizienz bei Überbelastungen - denn wer unausgeschlafen, unkonzentriert und gestresst ist, dem oder der passieren zwangläufig viel häufiger Fehler. Insofern sollte es ja durchaus im Interesse der Arbeitgebenden sein, dass sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tatsächlich ihre Erholungsphasen einhalten und nicht noch in späten Abendstunden oder am Wochenende E-Mails oder Projekte abarbeiten.

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via: Meedia

Thema: Karriere