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Uma Thurman: Kryptisches #MeToo-Posting

Sie sei "noch zu wütend, um darüber zu sprechen," sagte Uma Thurman zu den Missbrauchs-Vorwürfen gegen Harvey Weinstein. Jetzt rechnet sie mit ihm ab.

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Uma Thurman: Kryptisches #MeToo-Posting

Uma Thurman: "Du verdienst keine Kugel!"

© 2017 Getty Images

Als die Missbrauchs-Vorwürfe gegen den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein öffentlich wurden und zu einer weltweiten Debatte unter dem Hashtag #metoo führten, hielt sich Uma Thurman mit Interviews zurück. "Ich bin noch zu wütend, um darüber zu sprechen," sagte die Schauspielerin, die in sieben von Weinstein produzierten Filmen mitgewirkt hat auf die Frage, wie sie den mächtigen Producer wahrgenommen habe, "Ich würde nicht die richtigen Worte finden."

Uma Thurman: Abrechnung mit Weinstein

Jetzt postete Thurman auf Instagram ein Foto von sich in ihrer Rolle in dem Rache-Movie "Kill Bill" – und schrieb dazu, nun: sehr direkte Worte an Weinstein: "Ich bin froh, dass es langsam geht. Du verdienst keine Kugel."

Sie sei dankbar dafür, am Leben zu sein. Und "für alle, die ich liebe, und für all jene, die den Mut haben, für andere einzutreten," schreibt Thurman weiter. In ihrem Post heißt es: "Ich habe kürzlich gesagt, dass ich wütend bin, und ich habe ein paar Gründe. #metoo, für den Fall, dass ihr es nicht erkennen könnt, wenn ihr mein Gesicht seht."

Sie wünsche allen ein "Happy Thanksgiving" – "außer Weinstein und seinen hinterhältigen Mitverschwörern". Ihr Posting beendet Thurman mit den Worten "Bleibt dran!" und deutet damit an, dass sie in nächster Zeit weitere Stellungnahmen zu sexuellen Missbrauch veröffentlichen wird.