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Was tun österreichische Firmen für die Umwelt?

Von der Produktion bis zum Verkauf in den Geschäften. Wir zeigen dir welche österreichische Unternehmen Unmengen an Müll vermeiden!

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umweltfreundliche Firmen in Österreich

Damit hilfst du der Umwelt: Stoffbeutel statt Plastiksackerl!

© Thinkstock Images. Pic by Smileseafox.

REWE GRUPPE. Seit 2011 werden Obst und Gemüse in ressourcenschonende Materialien verpackt, Kunststofftaschen nur noch aus Altkunststoff erzeugt, und auch in der Logistik verwendet der Konzern Mehrweg-Klappsteigen und -Rollcontainer statt Einwegprodukten.

HOFER. Alle Filialen werden mit Grünstrom versorgt. Seit März setzt das Unternehmen zudem auf Putzmittel, die nachhaltig sind. Auch die Mitarbeiter selbst legen Hand an. Es wurden bereits 80 Outdoor-Putzaktionen organisiert.

BEIERSDORF. Ein neues Flaschendesign bei Nivea benötigt um 15 Prozent weniger Verpackungsmaterial. Und die neuen Verpackungen sind zu 100 Prozent wiederverwertbar. Bis Ende 2015 soll zudem der Einsatz von Polyethylenpartikeln in den Produkten eingestellt werden.

PFEIFFER (ZIELPUNKT, NAH& FRISCH). Mehrpackaktionen wurden reduziert - weil viele Konsumenten so nur mehr kaufen, als benötigt wird. Plus: Mit der Aktion "Das ist doch noch gut" wurden Rezepte gegen Lebensmittelverschwendung gesammelt.

MAUTNER-MARKHOF. Ein internes Umweltteam führt hier regelmäßig Schulungen zur Abfallvermeidung durch. Mit einer neuen Folientechnologie werden zehn Tonnen Kunststofffolien eingespart, durch die Optimierung der Verpackungskonzepte wird der Papierabfall um 30 Tonnen reduziert, und durch leichtere PET-Flaschen gibt es 80 Tonnen Flaschengewicht weniger. Plus: Tuben aus recyceltem Aluminium und Gläser aus Altglas.

VÖSLAUER. Seit dem Jahr 2000 wurde das Gewicht der 1,5-Liter-Flasche um 20 Prozent reduziert, auch der Drehverschluss wurde modernisiert. Das spart 1,5 Gramm Material pro Verpackung. Außerdem neu: Die 1-Liter-Glas-Mehrwegflasche. Auch bei der Produktion wird genau geschaut: Abfall wird zu 100 Prozent dem Recycling zugeführt.

Sienna Miller für Vöslauer

HENKEL. Die Unternehmensgruppe hat sich ein klares Ziel gesetzt: Bis 2030 soll nur noch ein Drittel an Ressourcen benötigt werden, um den Umsatz von 2010 zu erzielen. Heißt: Hier wird genau auf das Aufkommen von Abwasser im Produktionsprozess, den Energieaufwand und den Materialverbrauch geachtet.

UNILEVER. Deponieabfall in den Fabriken wird recycelt oder zur Energierückgewinnung zweitverwertet. In den Büro-Standorten (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurde der Papiermüll pro Mitarbeiter um 30 Prozent reduziert. Und durch die neue Technologie der "Compressed Deos" wird 20 Prozent weniger Verpackungsaluminium verwendet.

DM DROGERIEMARKT. Die Einkaufssackerln werden umgestellt: Papier, Recycling-Material und Pfandstoff. Und: Viele Produkte der Eigenmarke gibt es im Nachfüllbeutel zu kaufen -das spart bis zu zwei Dritteln an Kunststoff.

LIDL. Aktuell wird an einem neuen Rücknahmekonzept gearbeitet: Kunden sollen zukünftig in den Filialen Altpapier und diversen Kunststoff sammeln können.

INNOCENT. Die Flaschen bestehen zu großen Teilen aus recyceltem Plastik, auf CO2-intensive Materialien wird verzichtet. Das Verpackungsmaterial wird laufend modernisiert, sodass auch hier CO2 Emissionen gespart werden.

ZOTTER. Energie wird aus der hauseigenen Fotovoltaik-Anlage gewonnen. Kakaobutter kommt flüssig per Tanklieferung direkt in den Firmentank - Verpackungen fallen so komplett weg. Zucker wird in wiederbefüllbaren Säcken angeliefert, und die Jute-Kakaobohnensäcke gelangen in einer regionalen Sozialeinrichtung zur Weiterverarbeitung.

Thema: Bio & fair

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