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Umweltministerin Köstinger hat am Sonntag einen Sohn geboren

Am Wochenende war es soweit: Elisabeth Köstinger (ÖVP) und ihr Partner wurden Eltern. Die Ministerin will die kommenden Wochen zuhause bleiben, ab September geht der Vater des Kindes in Karenz.

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Umweltministerin Köstinger hat am Sonntag einen Sohn geboren
© Aigner

Lorenz Johannes - so heißt der neugeborene Sohn von ÖVP-Umweltministerin Elisabeth Köstinger und ihrem Partner Thomas Kassl. Sie gaben via Facebook bekannt, dass ihr Sohn "das Licht" der Welt" erblickt hat. Es ist Köstingers erstes Kind. Sie plane die kommenden Wochen "ihrem kleinen Familienmitglied zu widmen", ab Septemeber soll dann ihr Lebensgefährte und Vater des Kindes in Karenz gehen. Bis wieder ins Tagesgeschäft zurückkehrt, wird Familienministerin Juliane Bogner-Strauß (ÖVP) Köstingers Agenden übernehmen. Ihr Amtssitz, das Umweltministerium am Stubenring, war am Montag Morgen mit einem Storch, Stramplern und mit Glückwünschen der Landjugend dekoriert.

Eine der ersten Gratulanten war übrigens Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Er gratulierte seiner Kollegen und engen Vertrauten via Twitter und wünschte "alles Gute und viel Freude für euer Leben zu dritt :-)". Köstinger ist nicht das erste österreichische Regierungsmitglied, das während der Amtszeit Mutter wird: 2006 bekam die damalige Justizministerin Karin Gastinger (BZÖ) ein Kind. International sorgte zuletzt die Neuseeländische Premierministerin für Schlagzeilen, als sie Ende Juni als weltweit zweite Regierungschefin im Amt ein Kind zur Welt brachte. Auch sie will nach sechs Wochen ins Tagesgeschäft zurückkehren. Die erste Staatschefin im Dienst, die ein Kind zur Welt brachte, war übrigens Benazir Bhutto, die 1990 als amtierende pakistanische Premierministerin eine Tochter gebar.