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Unser Traum vom Haus

Egal ob es die erste eigene Mietwohnung ist oder der erste Immobilienkauf, das Zuhause ist vor allem den Frauen sehr wichtig.


Unser Traum vom Haus
© Thinkstock/iStock/Dolgachov

Dass wir uns ein gemütliches „Nest“ machen möchten, liegt vermutlich evolutionär bedingt in unseren Genen. Dort möchten wir uns wohlfühlen, glücklich leben und in naher oder ferner Zukunft eine Familie gründen. Das Bild, wie dieses aussehen soll, haben wir daher bereits im Kopf, bevor es auf Wohnungs- oder Haussuche geht. Leider gleicht die Realität diesem oft nur selten oder unsere Vorstellungen entpuppen sich als zu teuer für unser Budget. Wie also verwirklicht ihr euch den Traum von einem schönen Zuhause?

So sehen die Vorstellungen aus

Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass für Frauen die Wohnung oder das Haus ein Statussymbol ist so wie das Auto für die Männer. Auf dem Land bevorzugen die meisten das Wohnen in einem gekauften Einfamilienhaus, in der Stadt lebt frau typischerweise in einer Mietswohnung. Einmal abgesehen von der Art der Immobilie haben Frauen eine ganz genaue Vorstellung von dieser.

Was Frauen normalerweise wollen:

  • eine helle, freundliche Wohnung
  • ein großes Bad mit viel Licht
  • eine funktionale, aber zugleich hübsche Küche
  • einen Balkon oder Garten
  • ein Ankleidezimmer oder einen begehbaren Kleiderschrank

Worauf Frauen verzichten können:

  • eine Erdgeschoss- oder Souterrain-Wohnung
  • ein Haus an einer vielbefahrenen Straße
  • zu viele Einblicke für die Nachbarn
  • ein kleines Schlafzimmer
  • zu wenig Platz für Kleider, Schuhe und Taschen

Dazu hat jede Frau noch ihre ganz eigenen Wünsche wie beispielsweise bodentiefe Fenster, eine offene Küche, Stuck an der Decke, eine Abstellkammer im Flur und anderes mehr.

Vorstellung versus Realität

Habt ihr eure Wünsche klar definiert, könnt ihr euch auf die Suche begeben. Wer bequem im Internet, zum Beispiel bei Immowelt, seine Traumimmobilie sucht, kann die Suche durch die Angabe von Kriterien eingrenzen. Habt ihr viele Ansprüche, wird das Ergebnis vermutlich enttäuschend klein ausfallen. Spätestens beim Termin mit Makler oder Eigentümer trifft viele Frauen während der Besichtigung leider die ernüchternde Wahrheit. Die meisten Immobilien, die es auf dem Markt gibt, erfüllen nicht die gewünschten Kriterien. Ein Manko ist bei vielen Mietwohnungen in großen Häusern oder von in die Jahre gekommenen Einfamilienhäusern immer noch das Bad. Denn diese sind meistens alt, oft sanierungsbedürftig und vor allem eines, keine Wellness-Oase. Dazu kommen das Fehlen eines Fensters und einer Badewanne. Adé verwöhnende und entspannende Schaumbäder. Dabei ist das Badezimmer nach dem Wohnzimmer unser zweitliebster Raum.

Die Verwirklichung des Traums

Letztlich hilft nur folgendes: ihr müsst Kompromisse eingehen, eure Ansprüche zurückschrauben oder euer Budget erhöhen. Am besten macht ihr eine Liste mit euren Vorstellungen und ordnet sie nach ihrer Priorität. Auf diese Weise überzeugt euch dann doch vielleicht die etwas kleinere Wohnung, die keine Einbauküche hat, aber dafür ein modernes Tageslicht-Bad mit einer schönen Wanne, oder das 70er-Jahre Haus, das ein enges Schlafzimmer und kein Ankleidezimmer besitzt, stattdessen allerdings einen romantischen Garten mit einer gemütlichen Holzterrasse.


Ansonsten führt der einzige Weg zu eurem Wunsch-Zuhause über den Architekten. Nur wer ein Eigenheim baut bzw. bauen lässt, kann seine Vorstellungen verwirklichen. Und selbst das beinhaltet Einschränkungen in Form von Budget, Bauvorschriften und technischen Möglichkeiten.


Zum Glück sind die meisten von uns kompromissbereit. Zudem sind wir Frauen Talente im Dekorieren und Verschönern. Das bedeutet, dass selbst wenn die Immobilie unseren Wünschen nicht ganz entspricht, wir sie dennoch dazu machen können. Dabei helfen uns hübsche Möbel, Wohnaccessoires und diverse Dinge aus dem Baumarkt.


Darüber hinaus muss unsere aktuelle Wohnung ja nicht für immer sein. Wer weiß, wo es uns noch überall hinzieht. Das trifft selbst zu, wenn ihr eine Immobilie kaufen wollt. Seht sie als Geldanlage an, die ihr vermieten oder verkaufen könnt, falls ihr euch irgendwann dort nicht mehr wohlfühlt. Ein Nest bauen, bedeutet letztlich vorzusorgen, und der Erwerb einer Immobilie kommt dem gleich.

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