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Unsere Kultur-Tipps

Für euch das Beste: Was ihr in der nächsten Zeit sehen, hören und lesen solltet - unsere Kultur-Tipps!


Unsere Kultur-Tipps
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Event.

Nina Hoss.

Bei den Salzburger Festspielen war sie ’05 die Buhlschaft, am 31. 1. und 1. 2. buhlen im St. Pöltener Landestheater NÖ zwei Männer um sie: Die drei ehemaligen Schulfreunde arbeiten eine Nacht vor zehn Jahren auf, in der Amy Vince’ Freundin war, aber mit Jon Sex hatte. Das Team des Deutschen Theaters Berlin performt Stephen Belbers Stück um Machtspielchen souverän.

Rea Garvey.

Nachdem sein Juror-Job bei „Voice of Germany“ mit dem Sieg seines Kandidaten Nick Howard gekrönt wurde, ist der Ex-Reamonn- Frontman selbst wieder geil auf Bühne. Sein erstes Solo-Album „Can’t Stand The Silence“ gibt’s am 30. 1. in der Wiener Arena zu hören, das Konzert am 29. wurde wegen großen Andrangs vom Dornbirner Conrad Sohm ins Eventcenter Hohenems verlegt.

Buch.

„Amour Fou“ von Arnon Grünberg.

Wer das Buch des holländischen Autors unter dem Pseudonym Marek van der Jagt nicht kennt, sollte die Neuauflage nicht verpassen: Ein junger Mann wartet in Wien darauf, in die Geheimnisse der Liebe eingeweiht zu werden. Sein Bewunderer Daniel Kehlmann schrieb ein berührendes Vorwort: „Dass der Roman voller Witz ist, mindert nicht seine Traurigkeit.“ Diogenes , € 15,40.

„Was du nicht weißt" von Claus Beling.

Der Autor war zwei Jahrzehnte Unterhaltungschef des ZDF, hat erfolgreiche TV-Programme kreiert („Rosamunde Pilcher“) und Reisebücher verfasst. Auch auf der Kanalinsel Jersey, wo sein neuer Kriminalroman spielt, kennt er sich bestens aus. Zwei Morde an jungen Frauen rufen Teehändlerin Emily Bloom auf den Plan. Ihr absolutes Gedächtnis hilft ihr bei den Recherchen, bringt sie aber auch in große Gefahr. Bastei Lübbe , € 9,30.

Film.

Der Fall Wilhelm Reich.

Mit: Klaus Maria Brandauer, Julia Jentsch, Birgit Minichmayr. Tolles Staraufgebot umkreist die letzten Lebensjahre des revolutionären Querdenkers und besessenen Psychiaters: In den USA wird der in der k. u. k. Monarchie geborene Freud-Schüler wegen seiner Publikationen zu Macht, Sexualität und Charakter vom US-Geheimdienst verfolgt (ab 18. 1.).

Django Unchained.

Mit: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio. Quentin Tarantinos Hommage an Italo-Western ist für fünf Oscars nominiert: Sein Django ist allerdings schwarz und ein freigekaufter Sklave, der mithilfe eines reisenden Zahnarztes und Kopfgeldjägers seine Frau aus den Klauen eines sadistischen Plantagenbesitzers (genial zwischen Charme und Bosheit: DiCaprio) retten will (ab 18. 1.).

Musik.

„Inno“ von Gianni Nannini (Sony).

Nach ihrem tollen Comeback vor zwei Jahren setzte der italienische Superstar erneut auf den britischen Starproduzenten Will Malone (Massive Attack, The Verve): Zwölf stimmungsvolle, mit Streichern untermalte Songs, auf denen Giannas raue Rockstimme so reif wie nie und trotzdem ganz jung und frisch klingt.

Soundtrack von „Les Misérables“ (Universal).

Das Album zum Film war in den US-Charts sofort Platz 1: Schließlich singen Topstars wie Anne Hathaway, Hugh Jackman, Amanda Seyfried oder Russell Crowe, und das verdammt gut! Nicht so perfekt wie Profi-Sänger, aber sehr „menschelnd“ …

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