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Unter der Lupe: Polit-Ladys am Prüfstand

Wie treten die neuen Ministerinnen und Staatssekretärinnen auf? Und: Wie rasch reagieren sie auf Bürger-Anfragen?


Unter der Lupe: Polit-Ladys am Prüfstand
© Herrgott

Das Frauenteam der Regierung Alfred Gusenbauer ist erst wenige Tage im Amt. Dennoch Zeit genug, um in der Öffentlichkeit einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Und jener ist für die politische Zukunft der Regierungs-Newcomer – Ursula Plassnik, 50, ausgenommen – durchaus entscheidend. Wir wollten wissen: Wer kommt am besten an? Wer von den Neu- und Quereinsteigerinnen hat welches Image? Wer kann seine Botschaften am klarsten vermitteln? Und: Wer von ihnen ist für „Hilfe suchende Frauen“, die per Mail um Unterstützung bei konkreten Problemen bitten, überhaupt erreichbar?

Fachlich integer. Für die Beurteilung der Damenriege in den Kategorien Auftreten, Charisma, Kompetenzen und Botschaften haben wir Tatjana Lackner, 36, Direktorin der „Schule des Sprechens“ in Wien, und Sieglinde Rosenberger, 50, Leiterin des Politikwissenschaftsinstituts an der Uni Wien, hinzugezogen. „Die Regierung ist insgesamt sehr kompetent zusammengesetzt“, meint die Politikexpertin, „insbesondere bei den Ministerinnen ist ein deutlicher Schnitt bemerkbar.“ Alle Frauen seien durchwegs sehr qualifizierte Personen, wenn sie auch nicht unbedingt in dem ihnen zugedachten Amt am besten aufgehoben seien, so Rosenberger, und sie führt dies auf die Koalitionslogik zurück: „Dabei wird natürlich auch auf regionalen Ausgleich und damit verbundene personelle Notwendigkeit geachtet.“ Geändert hat sich laut der Politikwissenschaftlerin hingegen die Rekrutierungsschiene: Kamen Frauen in hohen Ämtern früher klassisch aus den Gewerkschaften und Frauenorganisationen der Parteien, so werden sie nun zunehmend auch aus der Privatwirtschaft engagiert.

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