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5 Gründe, warum Urlaub in der eigenen Stadt die beste Idee aller Zeiten ist!

Wieso immer weit weg auf Urlaub fahren, wenn das Schöne doch so nahe ist? Ja, in der eigenen Stadt schläft man eher selten im Hotel. Aber wieso denn eigentlich?! Wir haben ein Wochenende in Wien geurlaubt – 10 Meter Luftlinie von der Arbeit entfernt!

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5 Gründe, warum Urlaub in der eigenen Stadt die beste Idee aller Zeiten ist!

Im Urlaubsmodus sieht man die eigene Stadt von einer ganz anderen Seite!

© Photo by Andrii Podilnyk on Unsplash

Habt ihr euch schon mal überlegt, Urlaub in der eigenen Stadt zu machen? Klar, das klingt vielleicht erst Mal absurd, bietet aber eine neue Perspektive auf Altbekanntes ... und ergibt eigentlich total Sinn! Wir haben es ausprobiert und können sagen: Entspanntester. Urlaub. Aller. Zeiten. Und – so ehrlich müssen wir zu uns selbst sein: Ein Urlaub in Österreich ist 2020 vielleicht ohnehin die einzige Möglichkeit, seine Urlaubstage zu verbrauchen. Wie es heuer um die Reisefreiheit aufgrund der Coronavirus-Pandemie steht, ist nämlich nach wie vor unklar – also lasst uns das Beste daraus machen!

Wien wurde gerade erst wieder zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Da ist es eigentlich schon ein Wahnsinn, dass man selbst - also als Bewohnerin einer der schönsten Städte der Erde - fast blind durch die Gassen des ersten Bezirks läuft. Dabei sieht der komplette Erste aus, wie eine einzige Sissi-Franzl-Superkitsch-Kulisse: da sind Pferdchen und Kutschen, ungewöhnlich freundliche Menschen in Mozart-Kostümen und eine H&M-Filiale, die aussieht wie eine verdammte Jugendstil-Villa, in die wir gerne einziehen würden. Sofort. Grund genug, unserer Heimatstadt eine Chance als Urlaubsdestination zu geben!

"Doch haben Sie Wien schon bei Nacht gesehn?"


5 gute Gründe, warum Urlaub in der Heimatstadt das Beste ist!

#1 Reiseverkehr? Gibt's nicht?

Im Regelfall nimmt ja bereits die Anreise einige Stunde (und gegebenenfalls Nerven) vom wohlverdienten Urlaub in Anspruch. Nicht beim Urlaub in der Stadt! Du kommst bequem mit den Öffis oder sogar zu Fuß zu deinem Hotel, musst dir keine Gedanken um Stauwarnungen machen und startest gleich doppelt entspannt in deine freien Tage. Weil du keine extra Zeit einplanen musst, reicht auch ein stinknormales Wochenende für ein Maximum an Entspannung!

#2 Du sparst Geld!

Das Ticket für die Öffis? Hast du bereits. Den Stellplatz fürs Auto? Brauchst du nicht. Ganz zu schweigen von den Anreisekosten. Das Geld, das ansonsten für die Flugtickets draufgehen würde, kannst du beim Urlaub in der eigenen Stadt sparen ... oder besser verwerten? Upgrade in die Junior Suite? Das eigentlich viel zu teure Restaurant? Warum nicht?

#3 Du tappst nicht in die Touristenfallen!

Noch so ein Vorteil. Du weißt bereits, in welche Restaurants du garantiert nicht gehen brauchst, lässt dir keine überteuerten Tickets andrehen und kannst dir auch in Ruhe und mit bestem Gewissen das Hotel aussuchen - schließlich weißt du genau, welches die beste Lage hat!

#4 Endlich Zeit für alles, was du schon immer tun wolltest!

Ganz ehrlich - wie oft hast du dir schon vorgenommen, die neue Ausstellung oder das gehypte Theaterstück in der Burg anzuschauen und es dann doch nicht getan? Eben. Weil wir grundsätzlich IMMER die Möglichkeit haben, dem nicht enden wollenden Kulturprogramm unserer Stadt zu frönen, gehen wir oft erst gar nicht vor die Tür und begnügen uns mit einer neuen Folge Ozark . Jetzt aber hast du Urlaub. Urlaub in deiner eigenen Stadt - und das bedeutet volles Programm! Die Katakomben unterm Steffl, das Sissi-Museum, der Street-Art-Walk am Donaukanal, das verdammte Schnapsmuseum - du hast endlich Zeit für die Dinge, die du schon immer tun wolltest - und kannst sie in vollen Zügen genießen!

#5 Ihr entdeckt eine ganz neue Seite eurer Stadt.

Urlaub in der eigenen Stadt bedeutet aber auch die Möglichkeit, seine Stadt von einer ganz neuen Seite kennenzulernen. Im Alltag ist man dann ja doch meistens in seinem eigenen Grätzl unterwegs. Im Sechzehnten? War ich in meinen zehn Jahren in Wien vermutlich erst zwei Mal ... und zwar betrunken in der Ottakringer Brauerei. Eine Schande, aber die Wahrheit. An meinem Wientag habe ich dann aber eine Walking Tour durch den Sechzehnten gemacht - und ein ganz anderes Wien kennengelernt als ich es bisher kannte. Und bei 23 Bezirken findet sich sicher noch genug unerschlossenes Gebiet - auch für den beziehungsweise die Ur-WienerIn. Also los. Das Konzept funktioniert nämlich auch in anderen Städten ganz wunderbar!