Ressort
Du befindest dich hier:

Vom Jetlag bis zur Verdauung: Worauf es im Urlaub beim Trinken ankommt

Wer ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, beugt lästigen Reisebeschwerden wie etwa dem Jetlag vor. Auch Eiswürfel sollten vermieden werden - wenn man nicht den restlichen Urlaub am Klo verbringen möchte...

von

Vom Jetlag bis zur Verdauung: Worauf es im Urlaub beim Trinken ankommt
© iStock

Diese Situation kennen wohl viele: Man ist in einem Land auf Urlaub, es ist heiß, der Durst groß und das kühle Getränk mit den Eiswürfeln schaut zu verlockend aus, um es nicht zu trinken. Ach, was soll denn schon sein? Ja, diese Frage beantwortet man sich dann selbst, wenn man kurz danach panikartig das nächste WC sucht - und im schlimmsten Fall bis zum Ende des Urlaubs nicht mehr davon herunter kommt. Denn: Eiswürfel werden zumeist aus Leitungswasser hergestellt, und dieses ist nicht immer gut verträglich.

Ähnliches gilt übrigens auch für Speisen wie Salat - auch der wird meistens mit Leitungswasser abgespült und wer keinen allzu resitenten Verdauungsapparat hat, sollte seine Bestellungen lieber auf gekochte Speisen beschränken. Aber, das ist wieder ein anderes Thema, wir wollen uns heute der flüssigen Nahrung widmen. Worauf kommt's also an? Jutta Mittermair von Gasteiner Mineralwasser hat ein paar Tipps auf Lager...

1. Hydriert ans Ziel

Besonders am Reisetag tendieren viele dazu, zu wenig Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Während Erwachsene an normalen Tagen mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu sich führen müssen, sollte es unterwegs noch etwas mehr sein – vor allem dann, wenn man in den Flieger steigt. Mittermair dazu: „Die Luftfeuchtigkeit im Flieger beträgt zwischen 10 und 20 Prozent – es ist somit trockener als in der Wüste. Auf einem 10-Stunden Flug verlieren Frauen bis zu 1,6 Liter Wasser und Männer bis zu 2 Liter – Grund genug, um über den Wolken ganz besonders auf die Flüssigkeitszufuhr zu achten.“

2. Wasser marsch gegen den Jetlag

Wer seinen Urlaub gerne in einer anderen Zeitzone verbringt, kennt den leidigen Jetlag – man wälzt sich nachts im Bett und ist tagsüber erschöpft und angeschlagen. Was viele jedoch nicht wissen: trinkt man ausreichend Mineralwasser, hilft man dem Körper dabei, den Jetlag schneller zu überwinden, denn Mittermair sagt: „Jetlag ist unter anderem die Folge von Dehydrierung.“

3. Trink-Recherche betreiben

Sei es natürliches Mineralwasser frisch aus der Quelle oder auch Leitungswasser aus dem Hahn - Österreich ist in punkto Wasserqualität gesegnet. Dies trifft auf viele Urlaubsdestinationen jedoch nicht zu. „Nehmen Sie sich Zeit, in Erfahrung zu bringen, ob das Leitungswasser vor Ort getrunken werden darf. In manchen Ländern empfiehlt es sich gar, sich die Zähne mit abgefülltem oder abgekochtem Wasser zu putzen“, so Jutta Mittermair von Gasteiner Mineralwasser.

4. Der ideale Durstlöscher beim (Sommer-)sport

Im Urlaub lassen sich oft auch die größten Sportmuffel dazu hinreißen, aktiv zu werden – sei es auf dem Fahrrad, im Klettergarten oder auch am Surfbrett. Bei mittlerer körperlicher Belastung ist mit einem Schweißverlust von bis zu einem Liter pro Stunde zu rechnen, wer sich an heißen Tagen etwa aufs Rennrad setzt, schwitzt bis zu drei Liter pro Stunde aus. Diesen Mengen entsprechend sollte man auch seine Flüssigkeitszufuhr erhöhen, damit man abends nicht völlig schlapp und mit Kopfschmerzen im Hotelzimmer landet.

5. No Ice Ice Baby

Das Thema hatten wir zwar Eingangs schon, aber noch einmal zur Sicherheit: Bei heißen Temperaturen im Sommer sehnt man sich schnell nach einem eiskalten Getränk. Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn der Körper produziert durch den Kälteschock, der durch die eiskalte Flüssigkeit entsteht, nur noch mehr Wärme. Somit ist es von Vorteil, zu einem Wasser mit Zimmertemperatur zu greifen. Und, so Mittermair abschließend: „Abzuraten ist im Urlaub, vor allem in weiter entfernten Destinationen, auch von Getränken mit Eiswürfeln. Denn: diese werden oft auf Leitungswasserbasis hergestellt und könnten so zu gesundheitlichen Beschwerden führen.“