Ressort
Du befindest dich hier:

5 Tipps: So hält der Urlaubseffekt lange an!

Vielen Menschen bereitet der Urlaub mehr Stress als Erholung. Weil man alles selbst organisieren muss dann wieder was nicht klappt... Der Experte gibt wertvolle Tipps, wie man wirklich entspannt - und es auch danach noch lange bleibt!

von

Gelassenheit im Urlaub

Einfach mal chillen und an gar nichts denken ist für dich unmöglich?

© istockphoto.com

JUHUUUUUU... Der Sommer ist da. Und mit ihm der wohlverdiente Urlaub. Und? Schon alles gepackt? Auch nix zuhause vergessen? Alles gebucht und geplant? Es ist doch absurd: Obwohl wir uns eigentlich erholen wollen, stresst uns die Urlaubsplanung. Doch wie vermeidet man Stress? Wie wählt man die „richtige“ Destination? Und welche Urlaubsform passt am besten? Die Antworten darauf kennt Roman Braun, Mentalcoach, Bestseller-Autor und Geschäftsführer von Trinergy International.

1. Stress-Verbot im Urlaub: Hoch lebe die Vorbereitung

Stress im Urlaub kann man ganz leicht dadurch vermeiden, indem man ihn in die Vorbereitungszeit verlegt. Denn in dieser Phase wirkt er sich positiv aus, da er in Verbindung mit Vorfreude steht. Man ist aufgeregt, träumt sich gedanklich an den Erholungsort und freut sich auf den Urlaub. Daher gilt als Faustregel: Je besser vorbereitet, desto entspannter im Urlaub.

Und wohin geht der Flieger?

2. Natur, Menschen, Selbsterfahrung: 3 Dinge für den maximalen Urlaubseffekt

Den Erholungseffekt im Urlaub kann man ganz einfach durch drei Aspekte verstärken: Erstens, verbringe Zeit in der Natur. Sie hilft uns vor allem, uns körperlich zu erholen. Zweitens, suche den Kontakt zu anderen Menschen. Gerade der soziale, ungezwungene Austausch macht uns glücklich. Und drittens, nimm dir Zeit für dich selbst. Besonders dieser Punkt wird im Alltagsstress gerne vergessen. Dabei stärken uns Erfahrungen mit dem Selbst – zum Beispiel in Form von Meditation oder einem Tagebuch – von innen heraus.

3. Die Qual der Urlaubswahl: Wo erholt es sich am besten?

Welche Urlaubsdestination die bestmögliche Erholung bietet, hängt stark vom Urlaubstyp ab. Wer gerne unter Menschen ist und die meiste Freude beim Kennenlernen neuer Leute hat, wird wohl an einem einsamen Strand nicht glücklich werden. Wer sich das ganze Jahr nach Sand zwischen seinen Zehen sehnt, wird bei einem Städtetrip nicht den optimalen Erholungseffekt genießen. Hier gilt: Je besser man sich kennt, desto einfacher fällt einem die Wahl des perfekten Urlaubsorts.

Am Strand

4. Erkenne deinen Urlaubstypus

Wie findet man nun heraus, welcher Urlaubstyp man ist? Am besten geht das über das sogenannte „Self-Modelling“. Das heißt konkret: Überlege dir, was die drei glücklichsten Momente waren, die du in deinem ganzen Leben erlebt hast? Genau solche (ähnlichen) Ereignisse verpackst du in deinen Urlaub. So kann man sich einen Urlaub individuell maßschneidern.

Am Strand

5. Time is on my side: Achte auf die Dauer deines Urlaubs

Grundsätzlich nimmt der Urlaubseffekt mit der Länge des Urlaubs kontinuierlich zu. Ausgehend vom Urlaubseffekt sind drei Wochen ideal. Danach steigert sich das Wohlbefinden nicht mehr. Wenn man sich selber zusätzlich etwas Gutes tun möchte, kann man in der ersten und in der letzten Nacht in ein Luxushotel investieren. Aufgrund des Primacy- & Recency-Effekts erleben wir diese Nächte als besonders signifikant in unserer Erinnerung. Zudem zieht sich das positive Gefühl des „sich etwas Gutes tun“ über den ganzen Urlaub.

Roman Braun Trinergy

Über Roman Braun:
Roman Braun ist Bestseller-Autor, Mastercoach der ICF (International Coach Federation), war der erste zertifizierte NLP Mastertrainer in Österreich und ist anerkannter Lebens- und Sozialberater. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet er mit Spitzensportlern, Führungskräften und Spitzenpolitikern. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich Roman Braun vor allem mit der Positiven Psychologie und der internationalen Glücksforschung.

Thema: Reise