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Warum dieser Papa-Blogger auf seinen Sohn eifersüchtig war

Papa-Blogger Terence Mentor wurde von seinen Followern mit Lob überschüttet. Warum? Weil er zugab, dass er eifersüchtig auf seinen kleinen Sohn war.

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Warum dieser Papa-Blogger auf seinen Sohn eifersüchtig war
© Fracebook/AfroDad

Wann ist der Moment, in dem einem Mann bewusst wird, dass er Vater wird? Ist es beim Anblick des Ultraschallbildes? Ist es, wenn er den ersten Tritt seines Kindes im Bauch der Mutter spürt? Ist es, wenn der Zwerg das Licht der Welt erblickt?

Es ist bei jedem Vater verschieden. Doch eines ist ab dem Moment bei allen Vätern gleich: Das Gefühl der Wärme, der bedingungslosen Liebe, der Wunsch, dass dieses kleine Kind nur Glück erfährt...

Der südafrikanische Papa-Blogger Terence Mentor, der auf seiner Facebook-Seite "AfroDaddy" mehr als 3000 Follower hat, erntete nun großes Lob, weil er ehrlich über eine andere Emotion erzählte, die Väter ebenfalls verspüren: Eifersucht.

Er sei neidisch gewesen, weil sein 2jähriger Sohn Eli so eine enge Bindung zu seiner Mutter hatte. "Es ist hart, wenn du für dein Kind da sein und es trösten willst – es aber jedes Mal, wenn es weint, sofort zur Mama will." Auch beim Kuscheln oder Vorlesen: "Eli hat immer die Mama vorgezogen." Es wäre okay für ihn gewesen – aber trotzdem habe ein Teil von ihm auch Eifersucht verspürt, schreibt Terence: "Man will als engagierter und liebender Vater auch emotionale Momente mit seinem Kind teilen. Es ist schwer zu akzeptieren, dass es eine Phase geben kann, in der das dein Sohn nicht will."

Erst vor kurzem sei dann etwas geschehen: "Eli kam zu mir und schmiegte sich an mich. Dann ist er eingeschlafen. Das Kind, das bis vor kurzem noch getobt hat, wenn ich es statt seiner Mami hochgehoben habe, suchte Sicherheit und Liebe bei mir. Mein Herz ist aufgegangen."

Seit diesem Moment lässt sich der Kleine auch von seinem Papa trösten, will auch von ihm getragen werden oder die Zähne geputzt bekommen.

Für sein Posting erhielt Terence Mentor großen Zuspruch. "Meine 14-jährige Tochter war immer ein Papa-Kind," schreibt eine Userin. "Es ist hart, die Nummer 2 zu sein." Und ein anderer Vater schreibt: "Ich fühlte mich erst ausgegrenzt, weil mein Sohn so auf seine Mama fixiert schien. Es fühlt sich immer noch wie ein Tabu-Thema an, aber: Ja, man kann auch auf sein Kind eifersüchtig sein."

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