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In London ist das weltweit erste Vagina-Museum geplant

Es ist zwar noch ein weiter Weg, aber wir sind jetzt schon große Fans des Vagina-Museums in London, das der weiblichen Anatomie gewidmet ist.

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In London ist das weltweit erste Vagina-Museum geplant
© Photo by Charles on Unsplash

Ein Museum, das allen Vulven und Vaginas dieser Welt gewidmet ist und das Tabu rund um die weibliche Anatomie bricht? Say no more. Wir sind schon so gut wie dort. Allerdings steht die Initiatorin Florence Schechter erst in den Startlöchern und sucht noch nach Sponsoren und Geldgeberinnen. Mit dem Projekt will sie Tabus brechen und versucht über die Plattform "Crowdfunder" Unterstützung zu bekommen. Für die Umsetzung des Projekts werden insgesamt 300.000 britische Pfund gebraucht. Da sind die 2.000 Pfund, die bislang gesammelt wurden, ein Tropfen auf den heißen Stein.

"Nirgendwo auf der Welt gibt es ein echtes Vagina-Museum"

Initiatorin des weltweit ersten Vagina-Museums ist die Komödiantin und YouTuberin Florence Schechter. "Es existiert ein Penismuseum in Island, und das ist wirklich cool. Aber nirgendwo auf der Welt gibt es ein echtes Vagina-Museum. Wir waren ganz schön verärgert, als wir das rausgefunden haben. Dann dachten wir, es gibt nur einen Weg, das zu beheben: eines zu eröffnen."

"Vulven und Vaginas sind nichts, wofür man sich schämen müsste"

Vulven und Vaginas sollen mit dem Projekt enttabuisiert und entstigmatisiert werden. Angesichts der ästhetischen Eingriffe im weiblichen Intimbereich, soll den Frauen wieder mehr Bezug zur eigenen Anatomie gegeben werden. "Mit einem Vaginamuseum können Menschen lernen, dass Vulven und Vaginas nichts sind, wofür man sich schämen müsste", heißt es auf der Website des Museums.

Die geplanten Ausstellungen sollen die Themen Gesundheit, Menstruation, Sex und Body Image vollständig abdecken. Auf der Instagram-Seite des Projekts werden bereits verschiedenste Vulven-Kunstwerke gesammelt. Und auch Österreich hätte eine Künstlerin zu bieten: Gloria Dimmel fertigt Gipsabdrücke von Vulven an. Hier findet ihr mehr dazu auf woman.at.

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