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In London hat das weltweit erste Vagina-Museum eröffnet – und wir wollen hin!

Das Vagina-Museum in London widmet sich ganz der weiblichen Anatomie. Und die Initiatorin hat genaue Vorstellungen davon, was hier angesprochen werden soll.

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In London hat das weltweit erste Vagina-Museum eröffnet – und wir wollen hin!
© Photo by Charles on Unsplash

Ein Museum, das allen Vulven und Vaginas dieser Welt gewidmet ist und das Tabu rund um die weibliche Anatomie bricht? Say no more. Wir sind schon so gut wie dort. Im März dieses Jahres stand die Initiatorin Florence Schechter erst in den Startlöchern und suchte noch nach Sponsoren und Geldgeberinnen. Mittlerweile hat das erste Vagina-Museum der Welt in London eröffnet. Mit dem Projekt will Florence Tabus brechen und ein Pendant zum Penis-Museum in Island schaffen, das schon viele viele Jahre geöffnet hat.

"Nirgendwo auf der Welt gibt es ein echtes Vagina-Museum"

So sagt Initiatorin des weltweit ersten Vagina-Museums, Komödiantin und YouTuberin Florence Schechter. "Es existiert ein Penismuseum in Island, und das ist wirklich cool. Aber nirgendwo auf der Welt gibt es ein echtes Vagina-Museum. Wir waren ganz schön verärgert, als wir das rausgefunden haben. Dann dachten wir, es gibt nur einen Weg, das zu beheben: eines zu eröffnen."

"Vulven und Vaginas sind nichts, wofür man sich schämen müsste"

Vulven und Vaginas sollen mit dem Projekt enttabuisiert und entstigmatisiert werden. Angesichts der ästhetischen Eingriffe im weiblichen Intimbereich, soll den Frauen wieder mehr Bezug zur eigenen Anatomie gegeben werden. "Mit einem Vagina-Museum können Menschen lernen, dass Vulven und Vaginas nichts sind, wofür man sich schämen müsste", heißt es auf der Website des Museums.

Die Ausstellungen umfassen die Themen Gesundheit, Menstruation, Sex und Body Image. Es geht um Aufklärung, Wissen und Transparenz, denn es herrscht mehr Irrglaube auf dem Gebiet als man vermuten würde. So kennt so mancher nicht mal den Unterschied zwischen Vulva und Vagina, wie diese Geschichte hier beweist. Auf der Instagram-Seite des Projekts werden bereits verschiedenste Vulven-Kunstwerke gesammelt. Und auch Österreich hätte eine Künstlerin zu bieten: Gloria Dimmel fertigt Gipsabdrücke von Vulven an. Hier findet ihr mehr dazu auf woman.at.

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