Ressort
Du befindest dich hier:

Vaginaltrockenheit

Scheidentrockenheit muss von Frau nicht ertragen werden. Trockene Schleimhäute im Intimbereich können bei Frauen in allen Altersgruppen auftreten.

von

Bett, Frau, liegend
© George Doyle/iStock/Thinkstock

Das Problem von gereizten und trockenen Schleimhäuten im Intimbereich trifft viele Frauen. Fast jede fünfte Frau in den Wechseljahren, aber auch Schwangerschaft, Stress oder Arzneimittel-Nebenwirkungen bestimmter Medikamente gegen Krebs können zu einem Verlust des Feuchtigkeitsgehalts in der Haut, insbesondere im Bereich der Scheide führen. Begleitende Symptome wie Brennen, Juckreiz und ein unangenehmes Spannungsgefühl können das körperliche Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Hinzu kommt häufig ein weiterer belastender Punkt: Viele Betroffene sind auch in ihrer natürlichen Weiblichkeit beeinträchtigt. Sie können nicht mehr "ganz Frau sein" und ihren Körper und Sexualität nicht mehr mit Freude erleben. Befeuchtende Cremes und Gels helfen oft nur kurzfristig. Trotzdem bespricht nur schätzungsweise jede vierte Betroffene das Problem mit ihrem Arzt und holt sich Rat. Scheidentrockenheit wird noch immer als Tabuthema empfunden.

Bett, Frau, liegend

Was auch immer die Ursache ist – Vaginaltrockenheit stellt für betroffene Frauen meist eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität dar. Um die Beschwerden der Scheidentrockenheit zu lindern, werden häufig verschreibungspflichtige, hormonhaltige Präparate eingesetzt, die jedoch zu unerwünschten Nebenwirkungen führen können. Cremes, Gels und Vaginalzäpfchen haben dagegen meist nur kurzzeitige Wirkung und sind im Alltag schlecht anwendbar. Wer Hormongaben skeptisch gegenübersteht und sich von lokal aufgetragenen Gelen keine dauerhafte Lösung verspricht, sollte sich über spezielle pflanzliche Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Femisanit) in der Apotheke oder beim Gynäkologen beraten lassen, die von außen und innen für eine bessere Nährstoffversorgung und einen gesunden Aufbau sorgen können. Hautzellen brauchen wie alle anderen Zellen des menschlichen Körpers eine angemessene Versorgung mit den bekannten Nährstoffen wie antioxidativen sekundären Pflanzenstoffen, Fettsäuren und Vitamine.

medicalpress.de