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Warum ich den Valentinstag hasse

Am 14. Februar ist Valentinstag - Fest der Liebe, Fest der Freude. Von wegen! Es gibt nämlich viele wirklich gute Gründe, warum man diesen Tag so richtig hassen kann, soll, darf.

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valentinstag hassen
© Photo by istockphoto.com

Es liegt ja so viel Liebe in der Luft, in den Schaufenstern tummeln sich kitschige, rosa und rote Accessoires, die Blumenläden hauen mit Angeboten um sich und alle sprechen nur noch von einem Tag - dem Valentinstag. Kaum zu glauben, dass sich dieser amerikanische Pseudo-Feiertag auch in Österreich so durchsetzen konnte. Wie dem auch sei - Tatsache ist, dass sich nicht jeder so unfassbar auf diesen Tag freut. Und nein, an dieser Stelle sind nicht nur Singles gemeint. Auch Beziehungsmenschen haben mit dem Valentinstag ein kleines aber dann doch irgendwie bedeutsames Problem.
Warum? Dafür gibt es wahrlich viele gute Gründe:

1. Viel Lärm um nichts! In Wahrheit ist der Valentinstag bloß dazu da, um möglichst viele kitschige (aber hey romantische) Dinge zu kaufen und in teuren Restaurants ein Vermögen auszugeben.

2. Ein Diss für alle Singles! Schlimm genug, dass man während der Woche, vor allem aber am Sonntag die verliebten Pärchen überall sehen muss. Am Valentinstag können Singles abends wirklich nicht das Haus verlassen, weil sie von den Valentinstagsanhängern regelrecht umzingelt sind. Dieses Jahr ist der 14. Februar übrigens ein Sonntag. Doppelt gemoppelt! #thankyoufornothing

3. Prädestiniert für dumme Aktionen: Genau aus dem Grund, weil ja am Valentinstag alle die schöne Zweisamkeit genießen und so "happy in love" sind, neigt man dazu eine dumme Aktion - und zwar eine wirklich dumme Aktion - zu machen. Ex-Freunde werden angerufen, der ein oder andere One-Night-Stand passiert oder man geht auf ein Date mit einem super anstrengenden Typen, von dem man nichts will, nur um nicht alleine auf der Couch, umgeben von Schokolade, Chips & Co zu sitzen.

4. Deine Freunde kannst du vergessen! Wer nicht gerade in einem kompletten Single-Freundeskreis ist, wir diesen Punkt hier sehr gut verstehen. Denn es ist schon schlimm genug, wenn man mal am Wochenende mit ihnen etwas machen möchte. "Nein, heute haben wir Pärchenabend" oder "Du ich muss das zuerst mit meinem Schatz klären" - solche Sätze sind da keine Seltenheit. Doch am Valentinstag da braucht man erst gar nicht zu fragen. Die Antwort weiß man eigentlich bereits davor. "Ähm, es ist Valentinstag. Da haben wir natürlich keine Zeit. Was denkst du denn. Mach' dir doch auch ein Date aus."

5. Eher Frust statt Lust: Da vom Valentinstag (vor allem von Seiten der Pärchen) so viel erwartet wird, ist es nur verständlich, wenn man am Ende des Tages frustriert nach Hause kommt, im Bett liegt und sich eher weniger zu sagen hat. Streitigkeiten sind praktisch vorprogrammiert. Also besser vorbeigehen lassen wie jeden anderen Tag auch. Es wird nichts großartiges passieren, wenn man ihn einfach übergeht, ebenso wird wenig großartiges passieren, wenn man ihn feiert. #businessasusual.

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