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Im Tal der Puppen

Berührend, traurig, skurril oder verstörend? Die Menschen zogen weg aus einem Tal in Japan, eine der übrig gebliebenen Bewohnerinnen füllt diese Leere nun mit lebensgroßen Puppen.

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© Video: Fritz Schumann

Als sie jung war, lebten in Ayano Tsukimi (64) Heimat Nagoro in Japan noch viele hunderte Menschen. Jetzt jedoch sind es nur mehr 37 - und weitaus mehr Puppen. Die Menschen starben oder zogen weg aus der so immer verlassener werdenden Gegend. Ihnen folgten die lebensgroßen Puppen nach, die Ayano selbst nach dem Vorbild der früheren Mitbewohner und Mitbewohnerinnen näht und dann an den Orten des Dorfes verteilt, die ihr wichtig sind. Mittlerweile sind hunderte davon im ganzen Tal verteilt, sie arbeiten am Feld, warten auf den Bus oder bevölkern die mittlerweile geschlossene Schule.

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