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Ja, jeder Mensch erfindet manchmal Ausreden, um nicht sozial sein zu müssen

Etwas, das fast alle Menschen miteinander verbindet, ist die Tatsache, dass wir manchmal wegen unserer Social Awkwardness Verabredungen absagen.

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asozial studie
© asozial studie

Wer Vollzeit arbeitet und ein gutes Netzwerk an Kollegen und Kolleginnen hat, hat am Ende des Tages sicher das Gefühl, sehr sozial gewesen zu sein. Und da ist es dann vielleicht gar nicht so schlimm, wenn man sich für die Party einer Freundin "krankmeldet". Bei der Facebook-Veranstaltung haben ja eh mehr Menschen zugesagt, da ist es gar nicht so wichtig, ob man selbst da ist oder nicht.

Harmlose Ausreden kennt jeder

Solche Gedanken gehen jedem von uns manchmal durch den Kopf. Manche sind Ehrenfrauen & -männer und gehen trotzdem auf die Party. Andere wiederum stehen zu ihrer schwachen Seite und erfinden eine kleine, harmlose Ausrede, um nicht sozial sein zu müssen. Was ist schon ein kleiner Moment des Unwohlseins gegen einen Abend mit Netflix, Haarewaschen & Essen bestellen? Fun Fact: Jedem von uns geht es so! Eine US-Umfrage hat sich das vor einiger Zeit genauer angeschaut.

80 Prozent der Befragten gaben an, auch schon mal eine Ausrede erfunden zu haben, um nicht ausgehen zu müssen. Warum? 30 Prozent meinten, dass sie immer wieder enttäuscht von den wilden Partynächten gewesen seien. Und mehr als ein Drittel der Befragten gab zu, dass sie Angst davor haben, mit einem Kater heimzugehen.

Und was machen die Zuhausegebliebenen?

Wenn man durch die Schlagzeilen der letzten Jahre wühlt, nachdem man Google nach "Was tun Österreicher am liebsten in ihrer Freizeit?" fragt, dann fällt eins gleich auf: Wir schauen gerne fern. Sehr gern! Und das schon seit vielen, vielen Jahren. 2010 schreibt die Presse von dem Lieblingshobby "passive Berieselung", 2015 meint der Standard gerade heraus, dass Österreicher am liebsten Fernsehen und schon 2004 saßen laut News 81 Prozent der Befragten am liebsten vorm Fernseher.

Und auch in der Studie steht der Fernseher an erster Stelle:

  • Fernsehen
  • Chillen & Nickerchen
  • Zuhause essen
  • Zeit mit dem Partner verbringen
  • Zeit mit dem Kind verbringen
  • Lesen
  • Musikhören
  • Haushalt
  • Sich zuhause betrinken
  • Videospiele

Was das über uns als Gesellschaft aussagt? Dass wir alle manchmal sozial-faul sind. Eine Sache, die uns verbindet - juhu. Trotzdem ist es irgendwie alarmierend, wie gern wir vorm Fernseher sitzen. Aber kein Wunder, wenn Netflix & andere Streamingdienste jeden Tag mit neuem Material ankommen. Sicher spielt auch die allgemeine Unsicherheit der Millennials eine Rolle. Was wir aber daraus lernen können, ist das Mantra: "Sobald ich bei der Party bin, wird es schon okay werden." Denn das trifft in den meisten Fällen wirklich zu!

Thema: Psychologie

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