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Unsere Hände verändern sich durch die regelmäßige Nutzung von Smartphones

Ein bisserl Instagram süchteln auf dem Weg von der Arbeit nachhause, zwischendurch der Mama schnell eine WhatsApp-Nachricht schicken. Das viele Tippen verändert unsere Hände!

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Hand mit Handy
© Photo by Jaelynn Castillo on Unsplash

"Schatzi - bitte vergiss nicht auf's Klopapier und Küchenrolle" - eine halbe Minute vergeht. "Ajaaa, und bitte auf gar keinen Fall auf meine Tampons vergessen. Weißt eh - die, die ich immer hab" - eine alltägliche Situation, in der wir mal schnell Nachrichten auf dem Smartphone tippen, weil ja schließlich ohne neuem Klopapier die Welt untergeht. Dass das exzessive Herumtippen auf dem Handy aber auch zu körperlichen Veränderungen führen kann, verdeutlicht eine britische Studie der Telefongesellschaft O2.

Hallo, Riesen-Daumen!

Durch die tägliche und regelmäßige Nutzung des Handys, würde auch jener Daumen, mit dem wir vorrangig auf dem Telefon herumdrücken, dadurch wachsen - so die Erkenntnisse seitens O2. Insgesamt um bis zu 15 Prozent könne besagter Daumen, mit dem wir die wie oben angeführten überlebenswichtigen Nachrichten in die Welt hinausschicken, wachsen. Vor allem die jüngere Generation sei deutlich von diesem Phänomen betroffen: Laut Studie wären bereits 13 Prozent der 18 bis 34-Jährigen von dieser körperlichen Veränderung betroffen. Wir sagen nur: Hallo, Riesen-Daumen!

Wir in der Redaktion haben uns das jetzt auch mal ganz genau angesehen. Vor allem bei zwei Mädels, die das Herumdrücken auf dem Telefon zu einem ihrer leidenschaftlichsten Hobbies zählen. Und tatsächlich: Es ist erkennbar, dass eben jener Daumen, mit dem wir permanent auf unseren Smartphones herumdrücken, erkennbar dicker als jenes Däumchen ist, das für nicht so anspruchsvolle Aktivitäten, wie beispielsweise Schnäuzen, herhalten muss..

Vergleich Daumen seitlich
Vergleich Daumen von oben
Vergleich Daumen Anna seitlich
Vergleich Daumen Anna von oben

Was können wir an der Deformierung ändern? Die Antwort ist einfach: Wir könnten das Handy öfter mal weglegen und auch zwischendurch mal ein digitales Detoxing einlegen. Die Umsetzung ist dann aber wiederum gar nicht so einfach, weil sich mittlerweile einfach unser halbes Leben auf dem Smartphone abspielt. Darum denken sich viele von uns dann wiederum nur: Handy weg?

Thema: Smartphone