Ressort
Du befindest dich hier:

Verdacht auf Lungenentzündung - George Michael angeblich im Wiener AKH

Der britische Popstar George Michael soll mit Lungenentzündung im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) liegen. Der 48-Jährige soll auch an Herzproblemen leiden.


Verdacht auf Lungenentzündung - George Michael angeblich im Wiener AKH

Das berichtet die ORF-Sendung "Wien heute" am Mittwoch. Zunächst soll er im Wiener Rudolfinerhaus behandelt und dann ins AK gebracht worden sein. Weder das AKH noch das Rudolfinerhaus wollten gegenüber der APA den Aufenthalt des prominenten Patienten bestätigen.

Zunächst hielt sich das Management von George Michael angesichts der Meldung, der britische Popstar liege mit Verdacht auf Lungenentzündung im Spital, bedeckt. "Das ist lächerlich", zeigte sich eine Sprecherin der in London ansässigen PR-Agentur des Sängers, CF-Publicity, gegenüber der APA überrascht. Mehr könne man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Auf der Homepage des Sängers wurde dann Mittwochnachmittag die Diagnose einer Lungenentzündung bestätigt. Der Sänger sei in Behandlung.

Bereits am Montag musste das Konzert des Musikers in Wien abgesagt werden. Offiziell litt der Sänger an einer Entzündung der Atemwege. Sein Arzt habe empfohlen, den Auftritt abzusagen, hieß es vonseiten des Veranstalters Show Connection. Dass sein Gesundheitszustand ernster sein dürfte als gedacht, zeigte, dass auch die nächsten Konzerte in Frankreich und England ebenfalls abgesagt wurden. Zuvor musste bereits wegen Krankheit ein Auftritt in der Londons Royal Albert Hall abgesagt werden.

Im August startete George Michael in Prag seine Europatournee "Symphonica", begleitet von einem Symphonieorchester. Für den Sänger war es nach zahlreichen Negativschlagzeilen ein Comeback. So wurde er 2010 in Großbritannien wegen Trunkenheit am Steuer zu einer vierwöchige Gefängnisstrafe verurteilt. Auch gab er die Trennung von seinem langjährigen Freund Kenny Goss vor Publikum bekannt.

(apa/red)