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Verhütungsmethoden im Überblick

Frauen müssen über viele Jahre für sich eine Antwort auf die Frage finden, wie sie sich vor ungewollter Schwangerschaft schützen wollen. Viele treffen jedoch für sich keine guten Entscheidungen. Weil die allermeisten über Verhütung tatsächlich viel zu wenig wissen.

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Verhütungsmethoden im Überblick
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Heutzutage gibt es reichlich und durchaus unterschiedliche Vorgehensweisen, sich zu schützen. Und zwar nicht nur vor ungewollten Schwangerschaften, sondern auch vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Die meisten modernen Verhütungsmethoden wirken: durch Hormone, die den monatlichen Eisprung bei der Frau regulieren; durch Hormone, die das befruchtete Ei daran hindern sich im Uterus der Frau einzunisten; durch Unterbindung der reproduktiven Funktionen beim Mann oder bei der Frau; oder auf physischem Weg, indem das männliche Sperma daran gehindert wird, die weibliche Eizelle zu erreichen. Aber nicht jede Verhütungsform ist für jeden angebracht.

Eigentlich sollte sich jede junge Frau, schon vor dem ersten Freund oder der ersten Freundin, ernste Gedanken über ihre Verhütungsmöglichkeiten machen. Ebenso vor der ersten Regelblutung. Mädchen können nämlich schon vom ersten Eisprung an schwanger werden. Da das Durchschnittsalter der ersten Periode bei 12,3 Jahren liegt, ist Sex für viele davor noch kein Thema. Aber bei Spätzündern kann es schon mal vorkommen, dass dies beachtet werden muss.

Eine umfangreiche Auswahl an Verhütungsmethoden soll helfen, diejenige auszuwählen, die am besten zu der Situation und den Bedürfnissen einer Person passt. Im Grunde kann die Entscheidung welches Verhütungsmittel für dich richtig ist, von allen möglichen Dingen abhängen. Neben gesundheitlichen Gründen und dem Alter spielt auch deine persönliche Situation und der Beziehungsstatus, sowie deine religiösen Überzeugen und die Einstellungen zu deinem Körper eine wichtige Rolle.

Die nachfolgenden Fragen, sollen dir helfen festzulegen, was dir bei der Verhütung wichtig ist: Wie sicher muss das Verhütungsmittel sein? Wäre ein Kind vorstellbar oder eine Katastrophe?; Welches Verhütungsmittel könntest du gut besorgen?; Wie viel Geld hast du zur Verfügung? Gibt es eine Möglichkeit, bei der die Kosten möglichst gering bleiben?; Wie oft hast du Sex? Bist du Single oder in einer festen Beziehung? Brauchst du immer oder nur bei wenigen Gelegenheiten eine Schwangerschaftsverhütung?; Welche Methode stellst du dir in der Anwendung schwierig, welche leicht vor? Wie zuverlässig bist du?; Welche Methode solltest du aufgrund bestimmter Krankheiten oder Prädispositionen nicht anwenden? Wie wichtig ist es dir, eine regelmäßig Regelblutung zu haben?

Trotz diesen Richtlinien kann eine Entscheidung, ohne weitgehende Recherche, oft schwer fallen. Vor allem, weil die meisten Frauen von ihren Müttern oder sonst wo nicht gründlich unterrichtet und informiert werden. In der Schule sind die Sportlehrer (oder die Schulkrankenschwester) gesetzlich verpflichtet, einen Aufklärungsunterricht anzubieten. Das machen sie zwar auch, aber oft nicht besonders ausführlich. So entstehen schnell Missverständnisse unter den Schülern wie man was anwendet. Laut einer "Spiegel Online Befragung" der deutschen Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus dem Jahr 2007 ist die Pille das beliebte Verhütungsmittel. 54% der Frauen verwenden dieses Hormonpräparat. Das Kondom liegt mit 28% auf Platz zwei. Dabei passieren 35% aller Schwangerschaften trotz Verwendung eines Kondoms - wegen Anwendungsfehlern.

Außerdem können sich Einstellungen zu den Richtlinien verändern. Verhütung wirst du bis ins höhere Alter brauchen. Eine Frau sollte erst mit der Verhütung aufhören, wenn ihre Periode ein Jahr lang ausgeblieben ist. Davor besteht das Risiko, dass einer der Eierstöcke noch einmal seine Aktivität aufnimmt und ein befruchtungsfähiges Ei auf den Weg Richtung Gebärmutter schickt. Deine Bedürfnisse werden über die Jahre sicherlich nicht die gleichen bleiben. Du musst dir nicht schon im Voraus im Klaren darüber sein, welche Methode du im späteren Alter anwenden möchtest. Anfangs geht es bloß darum, was JETZT für dich passt. Dennoch kann es nicht schaden, sich gründlich auszukennen. Je mehr man weiß, desto einfacher fällt die Entscheidung bei einer Veränderung Deiner Lebens- und Beziehungssituation. Oder bei der Entscheidung, bei einer vertrauten Variante zu bleiben.

Um dir bei der Entscheidung zu helfen und die Wirksamkeit der Verhütungsmitteln zu bewerten, führte der US Biologe Reymond Pearl in den 30er-Jahren den Pearl-Index ein. Der Pearl-Index gibt an, wie viele von 100 Frauen schwanger werden, wenn sie ein Jahr lang Sex haben und die jeweilige Verhütungsmethode anwenden. "Ein Pearl-Index von 1 würde bedeuten, dass eine von 100 Frauen trotz Verhütung schwanger wurde, bei einem Pearl-Index von 0,1 wurde eine von 1000 Frauen innerhalb eines Jahres schwanger", erklärt Dr. Gerald Hartmann, Experte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Generell gilt also: Je niedriger der Pearl-Index, desto sicherer ist die Verhütungsmethode. Zum Vergleich: bei regelmäßigem Sex, ohne Verhütung, liegt der Pearl-Index bei einer jungen und gesunden Frau zwischen etwa 80-90. Allerdings ist die Sicherheit einer Verhütungsmethode im Endeffekt von der richtigen Anwendung abhängig. 95% von ungewollten Schwangerschaften sind nämlich auf unregelmäßige Anwendung von Verhütung zurückführbar.

Unabhängig davon, ob du vor deinem ersten Sex stehst oder schon viel Erfahrung hast, solltest du dir immer im Klaren sein, wie und auf welcher Weise du dich um die Verhütung kümmern willst. Deswegen habe ich hier ein Zusammenstellung von den 16 wichtigsten Verhütungsmethoden gemacht: die Pille, die Gestagen-Pille oder "Minipille", das Hormonpflaster, den Vaginalring, die Hormonspritze oder "3-Monats-Spritze", das Hormonimplantat, die Hormonspirale, die Kupferspirale; das Kondom, das FemiDom, das Diaphragma, das FemiCap, der Verhütungsschwamm, die Pille danach, Sterilisation und natürliche Verhütungsmethoden.

Keine Methode ist zugleich hundertprozentig sicher, frei von Nebenwirkungen, einfach zu benutzen, billig und jederzeit anwendbar, aber man findet leicht einen guten Kompromiss.

Verhütungsmethoden im Überblick

Die Pille

Kombination aus Östrogen und Gestagen

Abgesehen vom Kondom ist die Pille die bekannteste und am weitesten verbreitete Verhütungsmethode.

Wirkungsweise: hormonell

  • Eisprung wird gehemmt
  • Schleimpfropfen im Gebärmutterhals werden für die Spermien schwer durchdringbar
  • der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.2-0.6 (sehr hoch)
vorausgesetzt sie wird den Anweisungen entsprechend eingenommen

Einnahme: täglich

Vorteile:

  • regelmäßiger Zyklus
  • Menstruation kann verschoben werden

Nachteile:

  • erhöhtes Risiko von arteriellen & venösen thrombotischen Ereignissen

häufigsten Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Libidoverlust, emotionale Labilität, Depression und Gewichtszunahme

Gestagen-Pille oder "Minipille"

enthält ausschließlich Gelbkörperhormon

Wirkungsweise: hormonell

  • Eisprung wird gehemmt
  • Schleimpfropfen im Gebärmutterhals werden für die Spermien schwer durchdringbar

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.4 (sehr hoch)
vorausgesetzt sie wird den Anweisungen entsprechend eingenommen

Einnahme: täglich

Vorteile:

  • bei Östrogenunverträglichkeit
  • Menstruation kann verschoben werden

Nachteile:

  • unregelmäßige Blutungen

häufigsten Nebenwirkungen: Akne, Kopfschmerzen, Übelkeit, Libidoverlust, emotionale Labilität, Depression und Gewichtszunahme

Hormonpflaster

Kombination aus Östrogen und Gestagen

Wirkt genauso wie die Pille, ist allerdings äußerlich auf dem Bauch, Oberarm oder Gesäß aufgebracht.

Wirkungsweise: hormonell

  • Eisprung wird gehemmt
  • Schleimpfropfen im Gebärmutterhals werden für die Spermien schwer durchdringbar
  • der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.88 (hoch)

Einnahme: wöchentlich

Vorteile:

  • kein Wirkverlust durch Erbrechen/Durchfall
  • regelmäßiger Zyklus
  • Menstruation kann verschoben werden

Nachteile:

  • Haftung des Pflasters sollte regelmäßig überprüft werden
  • erhöhtes Risiko von arteriellen & venösen thrombotischen Ereignissen

häufigsten Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Stimmungsschwankungen, allergische Reaktionen, und Gewichtszunahme

Vaginalring

Kombination aus Östrogen und Gestagen

Ein transparenter Plastikring der von der Frau eigenhändig in die Scheide eingesetzt wird.

Wirkungsweise: hormonell

  • Eisprung wird gehemmt
  • Schleimpfropfen im Gebärmutterhals werden für die Spermien schwer durchdringbar
  • der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.6 (hoch)

Einnahme: monatlich (durchgehende Einlage für 3 Wochen)

Vorteile:

  • kein Wirkverlust durch Erbrechen/Durchfall
  • regelmäßiger Zyklus
  • Menstruation kann verschoben werden

Nachteile:

  • Ausstoßung des Rings oder Fremdkörpergefühl möglich
  • erhöhtes Risiko von arteriellen & venösen thrombotischen Ereignissen

häufigsten Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Übelkeit, vaginale Entzündung, gesteigerter Scheidenausfluss und Gewichtszunahme

Hormonimplantat

Eine Langzeitmethode zur Empfängnisverhütung. Enthält den Wirktstoff Progesteron, was konstant in kleinen Mengen in den Körper ausgeschüttet wird.

Wirkungsweise: hormonell

  • Eisprung wird gehemmt
  • Schleimpfropfen im Gebärmutterhals werden für die Spermien schwer durchdringbar
  • der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.3 (sehr hoch)

Einnahme: alle 3 Jahre

Vorteile:

  • bei Östrogenunverträglichkeit
  • kein Wirkverlust durch Erbrechen/Durchfall

Nachteile:

  • Einlage durch Gynäkologen
  • kleiner operative Eingriff

häufigsten Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, unregelmäßige Blutungen, depressive Verstimmung, vaginale Entzündung, Nervosität, Brustspannung und Akne

Hormonspirale oder "IUS"

Wirkungsweise: hormonell

  • Spermien werden in ihrer Beweglichkeit gehemmt
  • Schleimpfropfen im Gebärmutterhals werden für die Spermien schwer durchdringbar
  • der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.14-0.33 (sehr hoch)

Einnahme: je nach Modell alle 3 oder 5 Jahre

Vorteile:

  • wirkt direkt am "Ort des Geschehens"
  • kein Wirkverlust durch Erbrechen/Durchfall

Nachteile:

  • Einlage durch Gynäkologen
  • Folgeuntersuchung ist eine absolute Notwendigkeit

häufigsten Nebenwirkungen: Zwischenblutungen, Unterbauchschmerzen nach Einlage, Kopfschmerzen, Akne, depressive Verstimmungen, gutartige Ovarialzysten und vaginale Infektion

Kupferspirale

Wirkungsweise: mechanisch und chemisch

  • die Befruchtung einer Eizelle wird verhindert (Abtötung der Spermien)
  • das Einnisten der befruchteten Eizelle wird gestört

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.6 (hoch)

Einnahme: je nach Modell alle 5 oder 10 Jahre

Vorteile:

  • Verhütung ohne Hormone
  • kein Wirkverlust durch Erbrechen/Durchfall

Nachteile:

  • bei Östrogenunverträglichkeit
  • Einlage durch Gynäkologen
  • Folgeuntersuchung ist eine absolute Notwendigkeit

häufigsten Nebenwirkungen: Zwischenblutungen und/oder verstärkte Monatsblutungen

Kondom

Das Kondom ist einfach zu benutzen und bietet den besten Schutz vor sexuell übertragenen Infektionen. Obwohl sie meist aus Latex hergestellt sind, gibt es auch Latex-freie Alternativen für Allergiker, aus Polyurethan oder Tierdärmen (Lamm). Latex-Produkte dürfen halt nur mit wasserbasierten Gleitmitteln benutzt werden. Dafür schützen Präservative aus Tierdärmen nicht vor Übertragung.

Wirkungsweise: mechanisch

  • bildet eine Barriere für Spermien

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 2-5 (mittel)
bei korrekter Anwendung

Einnahme: bei Bedarf

Vorteile:

  • Verhütung ohne Hormone
  • schützt vor Geschlechtskrankheiten
  • im Bedarfsfall anwendbar

Nachteile:

  • Vorbereitung unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr
  • mögliche negative Beeinflussung des sexuellen Erlebens
  • kann in seltenen Fällen reißen oder ein Loch haben

FemiDom

Der FemiDom bietet einen wirksamen Schutz vor Schwangerschaft und schützt zusätzlich vor einigen sexuell übertragenen Infektionen. Kann bis zu 8 Stunden vor dem Sex eingeführt werden.

Wirkungsweise: mechanisch

  • bildet eine Barriere für Spermien

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 2-5 (mittel)
bei korrekter Anwendung

Einnahme: bei Bedarf

Vorteile:

  • Verhütung ohne Hormone
  • schützt vor Geschlechtskrankheiten
  • im Bedarfsfall anwendbar

Nachteile:

  • Vorbereitung unmittelbar vor dem Geschlechtsverkehr
  • mögliche negative Beeinflussung des sexuellen Erlebens
  • kann in seltenen Fällen reißen oder ein Loch haben

Diaphragma

Ein Diaphragma muss vor dem Geschlechtsverkehr mit Spermiziden kombiniert werden und sollte mindestens 6 Stunden vor dem Sex eingeführt werden, sowie nach spätestens 24 Student zur Reinigung entfernt werden.

Wirkungsweise: mechanisch

  • bildet eine Barriere für Spermien

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 6 (mittel)
bei korrekter Anwendung

Einnahme: bei Bedarf

Vorteile:

  • Verhütung ohne Hormone
  • im Bedarfsfall anwendbar

Nachteile:

  • individuelle Anpassung durch Arzt
  • Einlage muss geübt und kontrolliert werden
  • mögliche negative Beeinflussung des sexuellen Erlebens

häufigsten Nebenwirkungen: vaginale Entzündung, allergische Reaktionen, Druckstellen, Blasenentzündungen

FemiCap

Das FemiCap sollte ebenfalls mit Spermiziden kombiniert werden und mindestens 6 Stunden vor dem Sex eingeführt werden, sowie nach spätestens 48 Studen entfernt werden. Für Frauen, die durch den Gebrauch des Diaphragmas häufig eine Blasenentzündung bekommen, stellen Verhütungskappen eine gute Alternative.

Wirkungsweise: mechanisch

  • bildet eine Barriere für Spermien

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 6 (mittel)
bei korrekter Anwendung

Einnahme: bei Bedarf

Vorteile:

  • Verhütung ohne Hormone
  • im Bedarfsfall anwendbar

Nachteile:

  • individuelle Anpassung durch Arzt
  • Einlage muss geübt und kontrolliert werden
  • mögliche negative Beeinflussung des sexuellen Erlebens

Verhütungsschwamm

Der Schwamm besteht aus Polyurethan und ist mit Spermizide Nonxlyon-9 imprägniert. Vor dem Sex, muss er so weit wie möglich in die Scheide geschoben werden – bis vor die Gebärmutter.

Wirkungsweise: mechanisch und chemisch

  • bildet eine Barriere für Spermien

Einnahme: bei Bedarf (1-2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr einsetzen & danach mindestens 6 Stunden drinnen lassen, aber nicht länger als 24 Stunden)

Vorteile:

  • Verhütung ohne Hormone

Nachteile:

  • jedes Schwämmchen darf nur ein Mal verwendet werden

häufigsten Nebenwirkungen: allergische Reaktionen

Sterilisation

Eileiter werden gekappt oder blockiert, damit sich Spermien und Eizelle nicht treffen können.

Wirkungsweise: operativ

  • verschließen der Eileiter durch Strom

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 0.1 (sehr hoch)

Einnahme: einmalig, dauerhaft

Vorteile:

  • keine mechanische, chemische oder hormonelle Einwirkungen auf den Körper
  • Schutz vor Eierstockkrebs und Unterleibsentzündung

Nachteile:

  • chirurgischer Eingriff mit Narkose
  • nur empfehlenswert, wenn kein Kinderwunsch mehr besteht

Natürliche Verhütungsmethoden

Der Verzicht auf alle Eingriffe in die natürliche Körperfunktion und den Hormonhaushalt. Die Frau ist darauf hingewiesen, ihren Monatszyklus genauestens zu kennen.

Wirkungsweise: natürlich

  • messen der Körpertemperatur oder des Zervixschleims, Verfolgen eines Kalenders – zur Ermittlung der fruchtbaren Tag

Einnahme: täglich

Vorteile:

  • natürliche Familienplanung

Nachteile:

  • verlangt Disziplin

Die Pille danach

Zur Einnahme nach ungeschütztem Sex. Am Besten innerhalb 24 Stunden danach.

Wirkungsweise: hormonell

  • messen der Körpertemperatur oder des Zervixschleims, Verfolgen eines Kalenders – zur Ermittlung der fruchtbaren Tag

Zuverlässigkeit oder Pearl-Index: 95%
(aber da mehr Stunden nach dem Geschlechtsakt verstreichen, desto geringer die Chance auf erfolgreichen Schutz vor Schwangerschaft. Nach 72 Stunden liegt die Rate nur bei 50%)

Einnahme: bei Bedarf

Vorteile:

  • Vorbeugung einer ungewollten Schwangerschaft

Nachteile:

  • einmalige Anwendung (nicht für den täglichen Gebrauch geeignet)