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Versursacht dein Peeling Falten?

Wie bitte? Bisher dachten wir immer, ein Peeling ist DAS Geheimnis für zarte, frische Haut! Aber langfristig soll dieses sogar Schäden in unserem Gesicht hinterlassen?

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Peeling
© istockphoto.com

Es klingt so einleuchtend und so gut: Dank einem Peeling werden die abgestorbenen Hautschüppchen der obersten, vielleicht schon müde und fahl wirkenden Hautschicht entfernt und die frische, zarte, neue Haut darunter frei gelegt, um wieder strahlen zu können. Außerdem sollen Wirkstoffe von nachfolgender Pflege besser aufgenommen werden.

Allerdings kann ein Peeling auch ganz anders wirken und aufgrund der Reibung minimale Verletzungen verursachen. Diese mikroskopisch feinen Risse machen unsere Haut anfälliger für Umwelteinflüsse sowie Sonneneinstrahlung und dies kann zu Entzündungen führen - und in langfristiger Folge zu Verhornung und vorzeitiger Hautalterung, also Falten. Was sich jedoch erst Jahre später zeigt!

Verschlimmert wird die Problematik durch uns selbst: Denn die Hersteller von Peelings können nicht steuern, wie oft wir ein Peeling verwenden und wie intensiv oder wie lange wir damit unsere Haut bearbeiten.

Darüber hinaus ist die Beschaffenheit der im Peeling enthaltenen Kügelchen entscheidend für deren Wirkung: Je glatter und feiner jene sind, desto schonender sind sie zu uns. Jedoch meist nicht zur Natur: Denn die glattesten Varianten sind aus Plastik und dieselben sind schon dabei, unsere Umwelt zu zerstören - also definitiv keine Alternative! Lieber zu einer Gesichtsbürste oder zu natürlichen Inhaltsstoffen greifen.

Es gilt also: Weniger ist mehr! Tägliches Peelen mit hingebungsvollem Druck ist eindeutig zu viel des Guten. Daher idealerweise nur alle zwei bis vier Wochen ran an die alten Hautschüppchen und so kannst du dich wirklich an den postitven Effekten des Peelings erfreuen!