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Verdächtiges Zittern: Vibrator löste Polizeieinsatz im Wiener Konzerthaus aus

Fehlalarm im Wiener Konzerthaus: Weil ein Koffer verdächtig zitterte, rief die Garderobenmitarbeiterin die Polizei. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden...

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Verdächtiges Zittern: Vibrator löste Polizeieinsatz im Wiener Konzerthaus aus
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Ein zitternder Koffer, eine ängstliche Garderobenmitarbeiterin, angespannte Stimmung, die Polizei rückt mit dem Röntgengerät an – wir wären schon gerne dabei gewesen, als am Dienstag im Wiener Konzerthaus alle Beteiligten erleichtert durchatmeten, als die Polizei-Beamten einen Vibrator aus dem Koffer zerrten, der sich zuvor "verdächtig bewegte" und den Polizeieinsatz ausgelöst hatte. Es ist eine dieser Geschichten, die uns zu Beginn eine Heidenangst einflößen und am Ende umso lustiger sind – nämlich dann, wenn schließlich Entwarnung gegeben werden kann und noch dazu ein Sexspielzeug für diese todernsten Situation verantwortlich ist.

Doch der Reihe nach...

Nachdem ein abgegebener Koffer, der nicht mehr zuordenbar war, verdächtig zitterte, rief eine Garderoben-Mitarbeiterin des Wiener Konzerthauses die Polizei (ganz ehrlich, ihr hättet es alle getan). Die Beamten untersuchten das Gepäckstück mit dem Röntgengerät und gaben Entwarnung. "Das Markerl war runtergefallen, daher war der Koffer auch nicht zuordenbar", berichtete Polizeisprecher Patrick Maierhofer. Nach der Vorstellung wurde der Koffer dem Besitzer und dessen Begleiterin übergeben. Und wenn ihr glaubt, das Ganze wäre still und heimlich über die Bühne gegangen, dann täuscht ihr euch. Die Polizisten übergaben den Koffer nämlich persönlich: "Der Besitzer und dessen Begleiterin wurden über den Vorfall in Kenntnis gesetzt, die Beamten wünschten einen schönen Abend", hieß es in der Presseaussendung der Wiener Polizei.

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