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DAS ist also perfekt, Victoria's Secret?

Eine aktuelle Kampagne von "Victoria's Secret" erhitzt die Gemüter: Denn über gephotoshoppten, schlanken Models prangen die Worte "The Perfect Body". Aber ist das wirklich perfekt?

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The perfect "body"
© Screenshot/ www.victoriassecret.com

Eigentlich sieht die Kampagne aus, wie alle möglichen anderen Werbungen aus dem Hause "Victoria's Secret". Models wie Behati Prinsloo und Lily Aldridge zeigen darauf ihre gazellenartigen Beine, ihre durchtrainierten Bäuche und schlanken Taillen in Unterwäsche. Allerdings prangen über ihnen die Worte "The Perfect Body" in fetten Buchstaben. Und implizieren damit, dass die mittels Photoshop veränderten Körper der Inbegriff von "perfekt" sind.

Fast jede Werbung transportiert heutzutage leider irreale Körperbilder und zerstört so Schritt für Schritt das gesunde Körperbewusstsein von Generationen an Frauen. Hier wird der Gegensatz aber noch einmal überdeutlich präsentiert. Da nützt es auch nichts, dass das Wort "body" in Anführungszeichen steht.

Menschen mit geringem Selbstbewusstsein und Unsicherheiten werden so in ihrem Glauben, ihr Körper wäre unattraktiv und inadäquat noch verstärkt, nur weil sie nicht einer Vorstellung von Schönheit entsprechen, die geschätzt 0,007 Prozent der weiblichen Weltbevölkerung tatsächlich erfüllen. Um diese "Perfektion" zu erreichen, werden jedoch oftmals gesundheitsgefährdende Diätversuche gestartet, die in ernsten Essstörungen enden können.

Als Antwort machen sich daher nun auf Twitter, Facebook und Co die Menschen mittlerweile Luft und zeigen Victoria's Secret, was sie von dieser Botschaft halten:

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