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Viennale 2018: Diese Filme müsst ihr sehen!

Heimische Cineasten erwarten den 25. Oktober sehnlichst: Im Gartenbaukino fällt mit „Glücklich wie Lazzaro“ der Startschuss für das Filmfestival Viennale. Bis 8. November ist internationales Kino auf Topniveau in Wien zu sehen.

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Viennale 2018: Diese Filme müsst ihr sehen!

Kuratorin Eva Sangiorgi und das erste Viennale-Plakat unter ihrer Leitung

© Viennale / Alexi Pelekanos

Erstmals ist die Viennale in Frauenhand: Die italienische Kulturmanagerin und Kuratorin Eva Sangiorgi hat, nach dem unerwarteten Tod ihres Vorgängers – Langzeitdirektor Hans Hurch –, nun die Festivalleitung übernommen. Und ein Programm kuratiert, das den Bogen von namhaften Regiegrößen gegenwärtigen Kinos über Highlights des Autorenkinos bis hin zu eindrucksvollen Werken unbekannterer Filmemacher spannt.
Und nicht nur das, was über die Leinwand flimmert, ist sehenswert: Auch das Rahmenprogramm sollte man nicht verpassen.

Wir haben einige Highlights des diesjährigen Festivals für euch:

Paul Schraders „First Reformed“ In den USA gilt Ethan Hawke in der Rolle des gebeutelten Militärpriesters, der in einer Glaubenskrise steckt, als heißer Oscarkandidat! Kult-Regisseur Schrader („Taxi Driver“), der selbst in einem radikal protestantischen Haushalt aufwuchs, inszeniert einen sehenswerten Thriller.
Hollywood-Star Ethan Hawke ist übrigens gleich zwei Mal auf der Viennale vertreten: Bei „Blaze“, einem Biopic über den exzessiven Country-Songwriter Blaze Foley, führte der Schauspieler Regie. (26.10., 15.30 Uhr, Gartenbaukino oder 31.10, 23 Uhr, Gartenbaukino)

Gaspar Noés: „Climax“ Der in Frankreich lebende, argentinische Filmemacher beehrt die Viennale persönlich und kommt am 26.10. nach Wien um seinen Film „Climax“ zu präsentieren: Eine Gruppe junger Tänzer erlebt während eines LSD-Trips ihre schlimmsten Alpträume. Elektrifizierend und brillant umgesetzt. (26.10., 23.30 Uhr, Gartenbaukino oder 7.11., 20.30 Uhr, Gartenbaukino)

David & Nathan Zellners „Damsel“ Robert Pattinson als Geschäftsmann Sam und Mia Wasikowska als dessen Verlobte überzeugen in dieser großartigen Westernpersiflage des amerikanischen Regisseur-Duos. (31.10., 15.30 Uhr, Gartenbaukino oder 7.11., 23 Uhr, Gartenbaukino)

Brady Corbets „Vox Lux“ Das Drama ist bildgewaltig und hochkarätig besetzt: Sängerin Celeste (Natalie Portman) überlebt während ihrer Schulzeit einen Amoklauf und wird später zum gefeierten Popstar, verfällt aber der Alkohol- und Drogensucht. Jude Law spielt ihren Manager, William Dafoe ist der Erzähler. Der Film spielt in mehreren Akten in einer Zeitspanne von 18 Jahren und spiegelt ein gegenwärtiges Bild der permanenten Angst wieder, in der unsere Gesellschaft lebt. (2.11., 23.15 Uhr, Gartenbaukino, 5.11., 15.30 Uhr, Gartenbaukino oder 6.11., 6.30 Uhr, Gartenbaukino)

Alex Ross Perrys „Her Smell“ Elisabeth Moss brilliert als selbstzerstörerische, psychisch-labile Indie-Rockmusikerin Becky Something, die im stetigen Kampf mit ihrer eigenen Nüchternheit ist und sehnsüchtig versucht an alte Erfolge anzuknüpfen. (6.11., 20 Uhr, Gartenbaukino oder 8.11., 18 Uhr, Stadtkino)

Und hier wird gefeiert!

Ladies on records / DJ Badre Orientalische Sound, elektronisch aufgearbeitet: Ein Abend im Geiste von Female Empowerment. (26.10. ab 22 Uhr, Viennale Festivalzentrum Kunsthalle Wien)

LYLIT Komponistin Eva Klampfer muss den Vergleich mit internationalen R’n’B-Größen nicht scheuen. (28.10. ab 20.30 Uhr, Viennale Festivalzentrum Kunsthalle Wien)

DJ-Set by Schmieds Puls Mira Lu Kovacs an den Plattentellern mit ihren Lieblingshits aus ihrer Musiksammlung. (1.11. ab 20.00 Uhr, Viennale Festivalzntrum Kunsthalle Wien)

Jamie Cook Der Gitarrist der Arctic Monkeys sorgt für den Viennale-Abschluss an den Plattentellern. Nicht verpassen! (8.11., ab 22 Uhr, Viennale Festivalzentrum Kunsthalle Wien)

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