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Vitamin C in der Hautpflege: Wirkung & Vorteile

2017 war Vitamin C der am meisten gegooglete Beautywirkstoff. Kein Wunder, denn Vitamin C hilft nicht nur dem Immunssystem, sondern auch der Hautpflege.

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© Photo by Noah Buscher on Unsplash

Wenn es um Beautywirkstoffe geht, dann sind wir unseren Mamas schon einen weiten Schritt voraus. Denn was wir so über Anti-Aging-Wunder wie Bakuchiol oder Gesichtsöle wissen, ist schon ziemlich gut. Doch es gibt immer wieder neue Wirkstoffe, die noch bessere Ergebnisse erzielen sollen. Und so stellt sich die Frage, was Vitamin C in der Hautpflege zu suchen hat.

Was ist Vitamin C?

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, ist ein wasserlöslicher Stoff, den wir uns als Menschen künstlich zuführen müssen, da wir in Gegensatz zu Tieren nicht selbst herstellen können. Vitamin C findet man vor allem in Lebensmitteln wie Zitrusfrüchten, aber auch in Sanddorn, Kiwi, Paprika, Karfiol oder Johannisbeeren.

Wahrscheinlich verbindet jeder den Begriff "Ascorbinsäure" mit einem funktionierenden Immunsystem, denn vor allem in der Grippe- und Erkältungssaison sind wir besonders drauf bedacht, viel Vitamin C-haltige Lebensmittel zu essen oder den Wirkstoff als Nahrungsergänzungsmittel zuzuführen.

Wie wirkt Vitamin C im Körper?

Vitamin C hat sehr viele positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus, hier die wichtigsten:

  • Antioxidans (kann dabei helfen, die Entstehung von Krankheiten wie Krebs oder Sklerose zu verhindern)
  • Hilft dem Immunsystem
  • Fördert die Wundheilung
  • Hilft dabei, Eisen zu absorbieren
  • Hilft der Vernetzung von Kollagen

Wie wirkt Vitamin C in der Hautpflege?

2017 war Vitamin C der am meisten gegooglete Beautywirkstoff. Warum? Weil das Wissen die Runde macht, dass Vitamin C in der Hautpflege wahre Wunder bewirken kann:

Glätten

Da Vitamin C sehr wichtig für die Bildung und Vernetzung von Kollagen ist, gilt der Wirkstoff als Anti-Aging-Helfer. Kollagen bestimmt die Struktur vieler Körperstellen und sorgt in der Haut für die Zugfestigkeit. Wenn also Kollagen abgebaut wird, wird auch die Haut schlaffer und es bilden sich Falten. Vitamin C sorgt dafür, dass die Kollagenproduktion angeregt wird. Außerdem wehrt es als Antioxidans externe Belastungen (Smog, Zigarettenrauch oder UV-Strahlen), die das Kollagen in der Haut zerstören können, ab.

Schützen

Ähnlich wie im Körper, sorgt die Ascorbinsäure dafür, dass freie Radikale von der Haut abgehalten werden. Diese freuen Radikale können dafür sorgen, dass das körpereigene Kollagen heruntergebrochen und so die Haut schneller runzelig und faltig wird. Außerdem erhöht Vitamin C gewissermaßen den Lichtschutzfaktor - denn es filtert die UV-Strahlen aus. Somit sind Sonnencreme & Vitamin C ein Dream-Team für den Sommer.

Aufhellen

Es beruhigt unreine Haut und beugt so Irritationen und Rötungen vor. Gleichzeitig macht es Pigmentflecken weniger sichtbar. Dies wird vor allem Personen gefallen, die Akne oder regelmäßig Unreinheiten haben.

Wie soll ich Vitamin C in der Hautpflege verwenden?

Wer eine besonders starke Wirkung erwartet, sollte fleißig weiter Vitamin C in Form von Nahrungsergänzungsmittel oder mit der Nahrung zu sich nehmen. Denn was den Kollagenhaushalt anbelangt, schützt Ascorbinsäure auch von drinnen.

Desweiteren bietet es sich an, ein Serum mit einer höheren Vitamin C-Konzentration zu kaufen. Seren können durch ihre dünnflüssige und fast wasserartige Konsistenz hervorragend von der Haut aufgenommen werden. Da man aber immer nur die oberste Hautschicht eincremt, gelangt erst langfristig der Wirkstoff in die tieferen Hautschichten. Wer gleich die Wirkung merken will, sollte sich deshalb bei der Kosmetikerin, dem Kosmetiker des Vertrauens nach einer Vitamin-C-Behandlung erkundigen.

Noch mehr tolle Wirkstoffe für die Haut?

Rein pflanzliches Anti-Aging-Wunder: Bakuchiol!

Darum sollte jeder zumindest ein Gesichtsöl verwenden!