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Diese Lebensmittel decken den täglichen Vitamin-D-Bedarf

Viele von uns leiden an Vitamin-D-Mangel. Im Sommer tankt man Sonne und im Winter muss man bei der Ernährung auf die Vitamin-D-Versorgung achten.

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Vitamin D
© unsplash.com/Caroline Attwood

Die Logik sagt: Sonnenlicht versorgt den Menschen mit Vitamin D. Zitrusfrüchte wachsen besonders in warmen, sonnigen Gefilden gut. Also ist es sicherlich gut, Zitronen, Orangen und Grapefruit zu essen, um eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung zu gewährleisten. Diese Schlussfolgerung klingt zwar einleuchtend, doch ist sie absolut falsch. Denn Vitamin D findet man in ganz anderen Lebensmitteln.

Laut einem Info-Folder für Knochenschwund-PatientInnen wird eine tägliche Aufnahme von 20 Mikrogramm Vitamin D empfohlen. Denn das Vitamin senkt das Risiko für Knochenbrüche, Kraftverlust und Gleichgewichtsstörungen. Natürlich kann man Vitamin D mit Nahrungsergänzungsmitteln zu sich nehmen, doch in diesen Lebensmitteln findet sich eine beachtliche Menge:

22 Mikrogramm: Forelle gegart

25 Mikrogramm: Hering, geräuchert

23 Mikrogramm: Hering, gesalzen

18 Mikrogramm: Lachs, geräuchert

16 Mikrogramm: Lachs, frisch

Welche Rolle spielt das Räuchern? Da dies eine sehr schonende Garung ist, bleiben alle guten Inhaltsstoffe erhalten und nur die Schadstoffe werden ersetzt. Am Ende des Räucherns wird dem Fisch viel Wasser entzogen, so dass der Fettanteil viel höher ist, als bei gekochtem oder gebratenem Fisch. Und genau in diesem Fett steckt das Gute Vitamin D sowie Omega 3.

Natürlich sollte man trotzdem nicht zu viel Räucherfisch konsumieren, da der Salzgehalt oft zu hoch ist, um täglich gesund zu sein. Und man sollte auch auf die Herkunft der Fische und etwaige Verunreinigungen achten. Da Vitamin D hauptsächlich durch Sonnenlicht aufgenommen werden kann, empfehlen ExpertInnen im Winter trotz einer guten Ernährung nicht auf Nahrungsergänzungsmittel zu verzichten, vor allem, wenn man schon an Vitamin-D-Mangel leidet.